02.05.13

Kirchentag in Hamburg

Fischmarkt mal anders - Gottesdienst mit Elbblick

Rund 1.500 Kirchentagsgäste feierten am Donnerstag auf dem Fischmarkt einen ökumenischen Gottesdienst. Der katholische Erzbischof von Hamburg Werner Thissen betonte die Christus-Symbolik des Fischs.

Foto: dpa

Besucher des Kirchentages in Hamburg feiern in Hamburg auf dem Fischmarkt einen Gottesdienst. Insgesamt werden bis zum Sonntag mehr als 100.000 Dauerteilnehmer zu dem Glaubensfest erwartet

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Hamburg. Unter dem Motto "Fisch, der satt macht" haben 1.500 Kirchentagsgäste am Donnerstag auf dem Fischmarkt einen ökumenischen Gottesdienst gefeiert.

Der Fisch sei ein altes Geheimzeichen der ersten Christen gewesen, sagte der Bischof der gastgebenden Nordkirche, Gerhard Ulrich: Dieses Symbol der christlichen Einheit setze sich über Konfessionen und Grenzen hinweg. Der Gottesdienst wurde von lutherischen, katholischen, methodistischen und orthodoxen Christen gemeinsam gestaltet.

Alles zum Kirchentag in Hamburg

Dort, wo jeden Sonntag der Fischmarkt stattfindet, sangen und beteten sie am Donnerstagnachmittag gemeinsam im Sonnenschein. "Christus bezeugen, das können wir doch über alle Konfessionen hinweg", sagte Rosemarie Wenner, Bischöfin der Evangelisch-methodistischen Kirche in Deutschland. Das bedeute etwa, Glaubensgeschichten zu teilen und über den Glauben ins Gespräch kommen.

Der katholische Erzbischof von Hamburg, Werner Thissen, verwies ebenfalls auf die alte Christus-Symbolik des Fischs: "Wer Fisch mag, der achtet auf Cholesterinwerte. Wer Christus mag, der achtet noch auf ganz andere Werte." Christus wolle einem Mangel an Hoffnung in der Welt abhelfen und "Hoffnung geben, so viel du brauchst", sagte Thissen mit Blick auf das Motto des evangelischen Kirchentags.

Als Zeichen dafür, dass genug Fisch für alle da sei, teilten die Helfer Backwaren in Fischform aus.

Dinge, die Sie in Hamburg erleben sollten

1. Hamburgs bester Panorama-Blick Wer es noch nie getan hat, muss einmal über die Köhlbrandbrücke fahren – noch besser: sich fahren lassen, um auf 53 Meter Höhe den traumhaften Blick auf den Hafen und die Elbe zu genießen. Wer keinen Führerschein hat, nimmt die Buslinie 151 zum Zollamt Waltershof.

2. Die andere Hafenrundfahrt Wer ein Faible für Container hat, ist hier richtig: Das Unternehmen Jasper fährt bei seiner dreistündigen Hafentour "Auge in Auge mit den Giganten" auf die Containerterminals Burchardkai und Altenwerder – Preis: 30 Euro.

U-Bahnhof Baumwall (Bushaltestelle), Tel.: 040/ 22 71 06 10, Mi–Fr 16 Uhr; Sa/So 9.30 und 13.30 Uhr. www.jasper.de

3. Dem Himmel so nah Nirgends kann man bei Kaffee und Kuchen dem Flughafen- Rollfeld so nah sein wie beim Himmelsschreiber. Wen beim Geruch von Kerosin das Fernweh überkommt, ist hier genau richtig. Wer Glück hat, ergattert sogar einen Platz im Strandkorb.

Weg beim Jäger, Geschäftsfliegerzentrum (GAT) 22335 Hamburg, 040/50 75 38 61, Mo–So ab 9.30 Uhr

4. Auf Autogrammjagd beim HSV Vätern, die ihren Kindern ein HSV-Autogramm von Rafael van der Vaart oder Heung Min Son ermöglichen wollen, sei das Sonntagstraining (meist 10 Uhr) an der Imtech Arena empfohlen.

www.hsv.de

5. Kleinkunst in Dulsberg Kindertheater, Jazzfrühschoppen, Comedy-Pokal und Ende Mai das Zupfmusikfest – im Kulturhof in Dulsberg ist die Kleinkunst zu Hause. Der Treffpunkt in der Eliteschule des Sport am Alten Teichweg war lange ein Geheimtipp.

6. Kinderparadies im Stadtpark Attraktionen für kleine und große Kinder bietet der Spielplatz im Stadtpark. Schaukeln, Rutschen, Klettergerüste mit Netzen – das Angebot ist vielfältig. Und wem es zu heiß wird, der kann sich im Planschbecken abkühlen. Für Eltern gibt es ein Café.

Jahnring, www.hamburgerstadtpark.de

7. Beachvolleyball bei den Profis Wer auf beheiztem Sand Beachvolleyball-Olympiasiegern nacheifern und an der Strandbar chillen will, der ist im BeachCenter im Sportpark Dulsberg richtig. Auf den Außenplätzen liegt die Sandmischung der olympischen Felder in London.

BeachCenter, Alter Teichweg 220, 040/69 64 61 30, tgl. von 10 bis 23 Uhr, www.beachhamburg.de

8. Wasserlichtspiele um 22 Uhr Es ist der Treffpunkt zum Entspannen nach Sonnenuntergang, wenn in Planten un Blomen um 22 Uhr die farbigen Wasserlichtspiele zu den Klängen klassischer Musik beginnen: Ein Hauch von Central Park weht dann durch die Grünanlage.

Planten un Blomen, St. Petersburger Straße 28, www.plantenunblomen.hamburg.de

9. Durch den Alten Elbtunnel Der Weg 24 Meter tief unter der Elbe durch den 1911 eröffneten zweispurigen Tunnel (Länge: 426,5 Meter) lohnt sich. Auf der anderen Seite des Flusses erhalten Sie einen ganz anderen Blick auf die- Stadt – fernab der Hektik.

Alter Elbtunnel, An den St. Pauli-Landungsbrücken 5, www.hamburg.de/alter-elbtunnel

10. Willkommen im Club Der "Duckdalben international seamen's club" ist für Seeleute "Ankerplatz" Nummer eins. Daher wurde der Club in Waltershof zum weltbesten Seefahrerheim gewählt.

Duckdalben, Zellmannstr. 16, 21129 Hamburg, 040/740 16 61, tgl. 10–22.30 Uhr. www.duckdalben.de

11. Baseball und Burger Versteckt hinter dem Trainingssplatz des FC St. Pauli liegt Hamburgs einziger erstligatauglicher Baseballplatz. Hier gibt es von April bis Spätsommer erstklassigen Baseball der HSV Stealers – und von Mitte Juni an auch frisch gegrillte Burger.

HSV Stealers, Am Langenhorst, 22453 Hamburg, 040/570 64 87. www.stealers.de

12. Unterirdische Schatzsuche Antiquitäten? Gläser? Tafelsilber? Gedrucktes aus allen Zeiten? Irgendetwas findet man hier immer. Gut versteckt im Untergeschoss einer 100 Jahre alten früheren Blumenmarkthalle findet sich am Klosterwall das Antik- Center: Hier gilt: erst Stöbern, dann feilschen.

Antik-Center, Klosterwall 9–21, 20095 Hamburg, 040/523 52 61, Di–Fr 12–18 Uhr, Sa 10–16 Uhr

13. Museum für Fußballfans Lang, lang ist's her, dass der HSV Titel feierte. Im HSVMuseum werden die Erinnerungen wieder wach. Auch die Arena ehemaliger Erfolge kann man sich bei den täglichen Stadionführungen genauer ansehen. Ein Kombi- Ticket für das Museum mit Stadionführung kostet 10 Euro.

HSV-Museum, Sylvesterallee 7, Telefon 040/41 55 15 50, Mo–So 10–18 Uhr, www.hsv-museum.de

14. Minigolfen mit Profitipps Idyllisch unter alten Bäumen liegt die Minigolf- Anlage am Burgunderweg in Niendorf. Für wenig Geld kann man hier auf den 18 gepflegten Spielbahnen viel Vergnügen haben. Mit nur etwas Glück sind Spieler des Bundesliga- Vereins Niendorfer MC auf der Anlage.

Burgunderweg 23, 040/555 22 04, Di–Fr 14– 19 Uhr, Sa, So: 11–19 Uhr. www.niendorfermc.de

15. Oase für Werder-Fans Klar, gemütlich Kaffee trinken, Cupcakes genießen, belegte Brote verspeisen, geht auch. Am besten in diesem gemütlichen Bistro in Eimsbüttel sind aber die Fußball-Nachmittage. Besonders, wenn Werder Bremen spielt, geht es hier hoch her.

Osterdeich, Müggenkampstraße 35, 20257 Hamburg, 040/432 746 50, Mo. ab 19, Di–Do ab 14, Fr–So ab 10 Uhr, www.osterdeich.net

16. Orgel-Konzert Die achteckige Kirche aus dem Jahr 1770, gegenüber dem Niendorfer Marktplatz, gilt neben dem Michel als bedeutendstes Barockbauwerk der Stadt. Mit ihrer jüngst restaurierten Orgel lohnt sich ein Besuch bei einem der regelmäßigen Konzerte.

Kirche am Markt, Niendorfer Marktplatz 3 a, 22459 Hamburg, 040/58 11 71 www.kirche-in-niendorf.de

17. Klein-Venedig in Hamm Vom Wasser aus erschließt sich, warum der heute als Bürogebiet abqualifizierte Stadtteil Hammerbrook mal "Klein Venedig" hieß. Auf einer Barkassenfahrt durch Mittel-, und Südkanal sowie das Hochwasserbassin entdecken Sie Geschichte und das zarte Pflänzchen eines aufkeimenden sozialen Lebens.

Stadtteilarchiv Hamm, Vorverkauf 18 Euro, ab Landungsbrücken, 040/181 514 93 www.hh-hamm.de/stadtteilarchiv

18. Genuss auf Sonnendeck Wenn Sie richtig ungezwungen essen wollen, Ihre Kinder von anderen Gästen nicht beargwöhnt werden und die Gastgeber Sie so herzlich aufnehmen, als hätten Sie Familienanschluss, ist der Name dieses Cafés am südlichen Ende der Osterstraße Programm. Im Sommer lockt das Sonnendeck vor dem Haus.

Café Schöne Zeit, Osterstraße 4, 20259 Hamburg, 040/492 224 33, Mo–Fr ab 9, Sa–So ab 10 Uhr, www.schönezeit-dascafé.de

19. Feiern mit Hedi und Claudia Hafenrundfahrt mal anders – mehrere Partyschiffe wie die "Hedi" und die "Claudia" legen freitags und sonnabends um 19 Uhr von den Landungsbrücken ab. Stündliches Aus- und Zusteigen möglich. DJs sorgen für die musikalische Untermalung.

www.frauhedi.de

20. Kindergeburtstag Das Schwarzlichtviertel ist Hamburgs Indoor- Freizeitattraktion auf mehr als 1000 Quadratmetern. Minigolf, Laserparcours, Blindhouse – an der Kieler Straße ist für jeden etwas dabei. (Heil)

Kieler Straße 571, 22525 Hamburg, 040/ 219 01 91 50, www.schwarzlichtviertel.de

21. Ich hab's zuerst gesehen… … beim Planespotting am Flughafen. Von vielen Stellen aus lassen sich in Hamburg startende und landende Flugzeuge beobachten. Bei einigen Beobachtern entwickelt sich daraus eine Leidenschaft: Sie werden zu Planespottern.

www.hamburg.de/flughafen/2314550/planespottingfuhlsbuettel.html

22. Das Auge isst nicht mit Ein Restaurant-Erlebnis der besonderen Art: Essen in kompletter Dunkelheit. Durch den freiwilligen Verzicht auf den Sehsinn werden die anderen Sinne in hohem Maße sensibilisiert und intensiviert.

Lichtfrei Dunkelrestaurant, Kleiner Schäferkamp 36, Mi–So ab 18 Uhr, 040/414 693 30, Mo und Di sind Ruhetage, www.lichtfrei.de

23. Bei Fabian im Gloria Donnerstags oder sonnabends ein Bier trinken und eine Pizza (Tipp: Capra mit Ziegenkäse, Honig und Rosmarin) am Tresen der Gloriabar essen und nach Barkeeper Fabian fragen.

Bellealliancestraße 31–33, 20259 Hamburg, 040/ 432 904 64, ab 10 Uhr, www.gloriabar.de

24. Landluft für die Hundenase Für Hundebesitzer ist ein Spaziergang um den Golfplatz Treudelberg in Lemsahl eine Alternative zu Elbe und Alster. Und nicht wundern, wenn plötzlich ein Reh über den Weg läuft…

Lemsahler Landstraße 45, 22397 Hamburg, S 1 bis Poppenbüttel

25. Frühstück mit Fußballprofis "Moraba" ist persisch und steht für Marmelade. Doch das Restaurant bietet neben dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis im Schanzenviertel auch auch andere Brotbeläge, was auch Fußballprominenz vom FC St. Pauli oder vom HSV zu schätzen weiß.

Moraba, Susannenstraße 6, 20357 Hamburg, 040/ 450 384 97, Mo–So ab 8 Uhr

26. Alles neu im alten Club Der neue Mojo Club am Anfang der Reeperbahn ist mindestens genauso gut wie der alte – und sogar noch angesagter als früher. Tipp: Unbedingt auf einer der berühmt berüchtigten Bucovina-Partys vorbeischauen.

mojo club, Reeperbahn 1, 20359 Hamburg, 040/ 319 19 99, Mo–Sa ab 11 Uhr, www.mojo.de

27. Pizza im Portugiesenviertel Im Luigi's gibt es eine der besten Pizzen der Stadt. Der Italiener betreibt einen kleinen, feinen Laden mitten im Portugiesenviertel – man sollte reservieren.

Pizzeria Luigi's Pastaria, Ditmar-Koel-Straße 21, 20459 Hamburg, 040/412 817 18, tgl. 11.30–0 Uhr, www.luigis-hamburg.de

28. Kleine Pause Mehr als nur ein guter Imbiss: Die Kleine Pause ist auch sozialer Treffpunkt und nächtliche Party-Location.

Kneipe Kleine Pause, Wohlwillstraße 37, 20359 Hamburg, 040/430 14 03 www.kleine-pause.de

29. Leuchtturm im Park Die Harburger Außenmühle bietet nicht nur schöne Spazierwege, direkt am Wasser liegt auch das Restaurant Leuchtturm. Wer im Harburger Stadtpark Appetit bekommt, ist im exklusiven Fischrestaurant bestens aufgehoben.

Außenmühlendamm 2, 21077 Hamburg, 040/ 702 997 77, tgl. ab 12 Uhr, www.leuchtturm-harburg.de

30. Kaffee zu Wasser und zu Lande Mit dem Boot zu Bier und Grillwurst oder Kaffee und Kuchen. Das kleine, versteckte Gasthaus direkt an der Alster ist vom Land wie vom Wasser aus anzusteuern.

Cafe Alsterwiesen, Wellingsbüttler Landstraße 75, 22337 Hamburg, 0173/608 68 26, Di–So 12 Uhr bis mind. 18 Uhr. www.cafe-alsterwiesen-hh.de

31. U-Bahn mit Blick Auf der historischen Ringbahn von 1913 erhält der Reisende in 39 Minuten einen umfassenden Eindruck von der Stadt. Die U 3 fährt überwiegend als Hochbahn an vielen Sehenswürdigkeiten vorbei. Von Landungsbrücken bis Rödingsmarkt gibt es einen perfekten Blick auf den Hafen.

www.hvv.de

32. Kleiner Talentschuppen Ein Musikclub, wie man ihn sich vorstellt: klein, eng, laut. Unbekannte Talente, unbekannt gebliebene Profis und ab und an auch mal ein prominenter Gast, der in diesem winzigen Schuppen aus Spaß an der Freude auftritt. Regelmäßig gibt es auch Jam- Sessions für jeden, der Lust hat mitzuspielen.

Musik Club "Live", Fruchtallee 36, 0162/245 06 42, Mo–Saab 18 Uhr. www.music-club-live.de

33. Wochenmarkt am Goldbekufer Der Wochenmarkt am Goldbekufer bietet mit rund 120 Händlern nicht nur ein komplettes Angebot an frischen Lebensmitteln, sondern durch den Spaziergang direkt neben dem Goldbekkanal auch eine Nähe zur Natur. Die Busse der Linien 6 und 25 halten beide am Markt.

Goldbekmarkt, Am Goldbekufer, Hamburg Winterhude, Di, Do, Sa 8.30–13 Uhr, www.hamburg-einkaufszentrum.de//maerkte/goldbekmarkt

34. Literaturhaus Frühstück im Literaturhaus- Café ist der perfekte Start für einen großartigen Sonntag an der Außenalster mit Spaziergang. In dem 1889 angebauten, prächtigen Festsaal des Stadthauses lässt sich wunderbar speisen. Unbedingt reservieren.

Literaturhaus Cafe, Schwanenwik 38, 22087 Hamburg, 040/220 13 00, www.literaturhauscafe.de

35. Morgens im Wildpark Schwarze Berge Wenn frühmorgens noch kaum jemand im Wildpark ist, ein wenig Tierfutter aus dem Automaten ziehen, die Hängebauch- Schweine füttern und den Rehen auf den weiten Wiesen zuschauen.

Am Wildpark 1, 21224 Rosengarten, 040/ 819 774 70 Im Sommer: 8–18 Uhr, www.wildparkschwarze-berge.de

36. Deftige Mahlzeit im FreilichtmuseumSpiegelei mit Bratkartoffeln – einfach und lecker. Das gibt es in Stoof Mutters Koog im Freilichtmuseum Kiekeberg. Danach über das weitläufige Museumsgelände schlendern, sich in den vielen historischen Gebäuden verlieren und eintauchen in eine Welt, die 100 Jahre zurückliegt.

Am Kiekeberg 1, 21224 Rosengarten-Ehestorf, Di–So 10–18 Uhr, Erwachsene: 9 Euro, Kinder: 7 Euro, www.kiekeberg-museum.de

37. Veritas Beach Club Abhängen bei einem kühlen Bier mit Blick auf den Hafen. Der Veritas Beach Club in Harburg ist immer noch ein Geheimtipp, denn nur wenige Hamburger finden den Weg in den Süden der Stadt.

Beach Club Veritas, Veritaskai, Harburger Hafen, 21079 Hamburg, www.hornbachers.net/beach

38. Eis und Heide Das für viele beste Eis im Hamburger Süden findet man im Eiscafé Müller in Fischbek. Das familiengeführte Café liegt wunderschön nahe der Fischbeker Heide. Wer Glück hat, trifft beim Spaziergang sogar Heidschnucken.

Eiscafé Müller, Cuxhavener Str. 441, 21149 Hamburg

39. Minigolf wie die Meister In Neu Wulmstorf haben schon Deutsche Meister gespielt – und zwar Minigolf. Auf dem idyllisch im Wald gelegenen Platz liegt das Scheitern jedenfalls nicht den Bahnen – die sind sogar für offizielle internationale Turniere zugelassen.

Am Bach 7, 21629 Neu Wulmstorf, www.minigolfanlage-neu-wulmstorf.de

40. Kreuzfahrt im Hafen Wenn das Wetter richtig grau ist, ist der perfekte Tag, um mit der Fährlinie 62 eine Runde durch den Hafen zu fahren. Am besten steigt man an den Landungsbrücken in Richtung Finkenwerder ein und bleibt einfach sitzen, bis die Fähre wieder am Startpunkt anlegt. Das geht natürlich auch bei schönem Wetter, aber dann ist die Fähre oft überfüllt. Preis für eine einfache Fahrt: 2,95 Euro.

www.hvv.de

41. Flohschanze Jeden Sonnabend ist im Karoviertel Flohmarkt- Zeit. Die Flohschanze ist mit der U3 (Feldstraße) gut zu erreichen – und nicht nur wegen der zentralen Lage einer der besten Flohmärkte der Stadt.

Flohmarkt Feldstraße, jeden Sa 8–16 Uhr

42. Sommernacht in der HafenCity Jedes Jahr gibt es diese – wenn auch wenigen – Nächte, die zu heiß sind, um schlafen zu können. Also raus in die Nacht und mit Freunden einen Spaziergang in der HafenCity machen. Barfuss geht es über die Niederbaumbrücke, den Steg im Sandtorhafen und die Marco-Polo- Terassen bis zur Wasserkante – mit vielen Pausen, um die Architektur zu betrachten und die besondere, stille Atmosphäre in dem nachts eher unbelebten Stadtteil zu genießen.

43. Nagel Bierstuben Eine der traditionsreichsten Gaststätten Hamburgs: Nagel direkt am Hauptbahnhof gibt es seit 1848. Wunderbare Hausmannskost (Labskaus, Kesselgulasch, Eisbein) verbindet sich mit uriger Atmosphäre und einigen echten Raritäten – erwähnt sei hier das (natürlich ausschließlich dekorativen Zwecken dienende) Kotzbecken im Herrenklo…

Nagel-Restaurant Bodega Bierstube, Kirchenallee 57, 040/247 121, tgl. ab 10 Uhr

44. Tropenhaus Im Park Planten un Blomen ist das ganze Jahr über Sommer, zumindest in einem kleinen Teil davon. Das von der Uni betriebene Tropenhaus bietet nicht nur Kakteen und viel Grün, sondern auch Schildkröten. Das vergeht schon mal schnell eine halbe Stunde, während man einer Schildkröte dabei zusieht, wie sie versucht aus dem Wasser auf einen Stein zu klettern. Eintritt frei.

Tropenhaus in Planten un Blomen, März bis Oktober: Mo–Fr 9–16.45 Uhr, Sa, So: 10–17.45 Uhr

45. Isemarkt Es braucht nicht unbedingt einen leeren Kühlschrank als Grund, um auf den Isemarkt zu gehen. Die Stände mit Speisen, Blumen und Handgearbeitetem aus heimischer und ferner Produktion sind ein Genuss für alle Sinne, die nur gelegentlich vom Rumpeln der darüberfahrenden U 3 irritiert werden. Übrgens: das ist Europas längster Freiluftmarkt.

Isestraße, Di und Fr 8–14 Uhr, U 3 bis Hoheluft, www.isemarkt.com

46. Elbphilharmonie am Morgen Um die Architektur der Elbphilharmonie wirklich zu erfassen, bedarf es eines größeren Abstands zum Gebäude. Ein echtes Erlebnis ist der Blick auf das Konzerthaus von den Elbbrücken aus in der aufgehenden Morgensonne. Dann brechen sich die Strahlen in den gebogenen Fenstern wie eine Fülle funkelnder Tautropfen, und die Elbphilharmonie wird zu einem weithin strahlenden Glitzer-Juwel.

47. Zeitreise in die Fünfziger Selbst bei schlechtem Wetter ist das Freilichtmuseum Kiekeberg kurz vor den Toren Hamburgs einen Abstecher wert. In mehreren aneinandergebauten Hallen werden die 50er- Jahre wiederbelebt. Bauernhof Wohnung und Straßenbild wurden originalgetreu nachgebaut. Eine kleine Zeitreise für alle, die Nierentischchen, braungeblümte Tapeten und die alten Pez-Automaten vermissen.

Freilichtmuseum Am Kiekeberg 1, 21224 Rosengarten. Di–So 10–18 Uhr. Bis 18 Jahre Eintritt frei, Erwachsene: 9 Euro. www.kiekeberg-museum.de

48. Die Laube im Rathaus Es gibt einen Raum im Rathaus, den man gesehen haben muss, der aber nicht bei jeder Führung gezeigt wird: die Laube. Ihre Fenster sind mit Glasmalereien verziert, die Motive aus der Seefahrt zeigen. Die Wandkacheln im Delfter Blau zeigen Ansichten der Stadt Hamburg und der Schlösser Bergedorf und Ritzebüttel.

Hamburger Rathaus, Rathausmarkt 1, Führungen tgl. 10–15 Uhr jede halbe Stunde, www.hamburg.de/rathausfuehrung

49. Angus-Rinder Gute Steaks, also richtig gute Steaks gibt es im Estancia. Man sitzt etwas schlicht, aber das Fleisch ist eine Wucht und die Bedienung freundlich. Deshalb ist das Restaurant zur Mittagszeit von Geschäftsleuten okkupiert, die in der City arbeiten. Sicherheitshalber Tisch vorbestellen!

Große Reichenstraße 27, 040/303 842 80, Mo–Fr: 12–15 und 17.30–22 Uhr, www.estancia-steaks.com

50. Frollein Lotte In Billwerder gibt es nicht nur viel Grün, das Flüsschen Bille und dazu reichlich Pferde, sondern auch das Lokal "Frollein Lotte". In dem Restaurant im 360 Jahre alten Wohnstallhaus rasten nicht nur Mitglieder des Boberger Reitvereins, sondern auch Spaziergänger. Bei schönem Wetter ist die Terrasse zu empfehlen. Einen Blick auf die Tiere aus den Stallungen gibt es dazu.

Frollein Lotte, Billwerder Billdeich 256, 040/ 736 757 14, Mi–Fr ab 15 Uhr, Sa, So ab 12 Uhr, www.frollein-lotte.de

51. Bille-Bad in Bergedorf Das direkt am Flüsschen Bille liegende, gleichnamige Bad in Bergedorf gehört zu den schönsten der Stadt. Auch ohne Auto ist es gut mit der S-Bahn zu erreichen. Baden innen und im Außenbecken oder sich nach einem Sauna- Gang erholen: Alles ist möglich. (rz)

Bille-Bad, Reetwerder, 040/188 890, tgl. von 10–22 Uhr, www.baederland.de/bad/bille_bad.php

52. Kirche der Stille Wer Ruhe sucht, ist hier richtg. Die ehemalige Kapelle des Helenenstifts lädt mit ihren weißen Wänden und einem Oktogon im Parkett Menschen aller Religionen, aber auch Atheisten zum Meditieren und Nachdenken ein. Der Innenraum darf nur ohne Schuhe betreten werden, man sitzt auf Kissen am Boden. Ein inspirierender Ort, der neue Kraft und Energie gibt.

Helenenstraße 14, 22765 Hamburg, Altona-Nord, www.kirche-der-stille.de

53. Tibet Restaurant Ohne lange Flugreise erlebt man hier Tibet pur. Der Inhaber ist gebürtiger Tibeter und verwöhnt seine Gäste mit Spezialitäten aus dem Himalaya. Es gibt erwartungsgemäß ein großes Angebot an vegetarischen Gerichten, aber auch Fleisch – auf Wunsch scharf gewürzt.

Harkortstieg 4, 22765 Hamburg, 040/386 116 62, Di–Fr 17–22 Uhr; Sa, So 12–15 Uhr und 17–22 Uhr, www.tibet-restaurant.de

54. Joggen für Frühaufsteher Für sportliche Frühaufsteher gibt es in Hamburg wohl kaum einen schöneren Platz zum Joggen: der Elbstrand in Altona bis nach Blankenese. Bei Sonnenaufgang fahren die ersten Containerschiffe in oder aus dem Hafen. Gelaufen wird auf Gehwegen, über Sand oder Gras. Für kleine Bergauf-Sprints sind die Elbuferhänge wundervoll.

55. Kreative Jamsession Wer Funk, Soul und Jazz mag, ist in der Newessbar richtig. Jeden Freitag treffen sich hier ab 22 Uhr Musiker zur Jamsession. Spontaneität ist Trumpf. Das Publikum wippt im Takt – bis in die Morgenstunden. Und das kostenlos.

Newessbar, Bahrenfelderstraße 221, 22761 Hamburg, 040/399 087 00, www.newessbar.com

56. Kunst in der Kaserne In der ehemaligen Victoria Kaserne aus massivem roten Backstein haben rund 100 Künstler des Vereins Frappant ihre neue Heimat gefunden – von Designern, Architekten bis Malern. Ein Spontanbesuch lohnt. Bei schönem Wetter sitzen oft Künstler im Hof zum Plausch und laden Besucher auch mal in ihre Ateliers ein.

Zeiseweg 9, 22765 Hamburg, www.frappant.org

57. Kanal-Kanutour Kanu mieten beim Bootshaus Dornheim, dort gibt es eine übersichtliche Karte für die idyllischen Kanäle gleich zum Boot dazu. Dann zum Stadtpark paddeln und dort ein kühles Bier trinken. Man fühlt sich zwischen Gänsen, Enten und hin und wieder einem Eisvogel wie in der Wildnis mitten in der Stadt. Und etwas Sport getrieben hat der Bootsmann dann auch.

Bootsvermietung Dornheim & Restaurant "Zur Gondel", Kaemmererufer 25, 040/279 41 84, tgl. 9–22 Uhr, www.bootsvermietung-dornheim.de

58. Chillen am Alsterkanal Das Bistro Bootsmann am Goldbekplatz in Winterhude liegt zwar in einer quirligen, verkehrsumbrandeten Gegend. Hat man sich aber einmal unter den Bäumen oder im Strandkorb am Alsterkanal niedergelassen, ist die Großstadt schnell vergessen. Es gibt leckeres Bier vom Fass, eine kreative Karte und zum Gucken vorbeiziehende Ruderboote.

Bootsmann, Moorfuhrtweg 9, 040/278 088 82

59. Sonnenuntergang an der Alsterperle Einer der schönsten Plätze für den Sun- Downer ist die Alsterperle 100 Meter vom Literaturhaus am Schwanenwik entfernt. Die Café-Bar am Uhlenhorster Alsterufer bietet zwar nur ein Grillwürstchen oder portugiesisches Gebäck, dafür kann man die Beine über dem Wasser baumeln lassen und die Sonne in den Wellen untergehen sehen. Bunt gemischtes Publikum und hohen Flirtfaktor gibt's gratis.

Alsterperle, Eduard-Rhein-Ufer 1, 22087 Hamburg, 040/227 482 73, tgl. ab 8 Uhr bis "open end", www.alsterperle.com

60. Bäckerei Rönnfeldt Ein Original, seit 1958 auf St. Pauli: Henry Hübchen stand hier für den Film "Polnische Ostern" hinterm Verkaufstresen und in der Backstube, die zurecht den Namen Handwerksbetrieb verdient. Zwei Meister und eine Gesellin zaubern allerlei Backwaren und darüber hinaus Köstliches aus Marzipan: Herzen, "Girlies" und Hochzeitstorten.

Hein-Hoyer-Straße 52, 20359 Hamburg, Mo–Fr 6.30–13 Uhr und 14–18 Uhr, Sa 6.30–16 Uhr

61. Schwimmen im Stadtpark Das Schwimmen in der Alster ist nicht verboten. Wer partout nicht ins Freibad möchte, hat im gut zugänglichen Alster-See im Stadtpark in Winterhude neben dem Naturbad des Bäderlandes die Möglichkeit, zwischen Enten durchs Wasser zu pflügen. Vorsicht: Schwimmer sind von Bootsführern schwer zu erkennen.

www.hamburgerstadtpark.de/see/parksee.htm

62. Oberliga für Genießer Hamburg ist eine Fußballstadt. Aber es müssen nicht immer die Bundesligaclubs HSV oder St. Pauli sein. Leidenschaftlich um Tore gekämpft wird auch in der Oberliga. Dort spielt die erste Herrenmannschaft des USC Paloma.

Stadion in Barmbek-Süd, Brucknerstraße 24 www.paloma99er.jimdo.com

63. Dorade bei Mama Eine der besten Doraden Hamburgs gibt es im Restaurante L'Aurora in Hummelsbüttel. Mit ein paar Freunden versuchen, einen Tisch zu ergattern und sich von la Mama persönlich bekochen lassen.

Hummelsbüttler Hauptstraße 47, 22339 Hamburg, 040/530 546 89, Di–Sa 17–23 Uhr, So 12–23 Uhr, www.laurora-hh.de

64. Steinzeit im Arboretum Das Ellerhooper Arboretum ist nah an Hamburg und bietet ein paar Stunden erholsame Auszeit. Im üppigen Park gibt es einen traumhaften Bauerngarten, Lotusblumen auf dem See, Kräuter und wunderschöne Themengärten, die nach Farben bepflanzt sind.

Baumpark Ellerhoop-Thiensen, 25373 Ellerhoop, Thiensen 4, 04120/218, 10–19 Uhr, www.norddeutsche-gartenschau.de

65. U 1 – die grüne Linie Es ist die Lieblingsstrecke vieler Zugführer: die U 1 bis Großhansdorf. Ab Meiendorfer Weg wird es richtig grün, die Bahn fährt durch Wälder, Auen und Naturschutzgebiete. Und die Endstation bietet viele Wälder für Spaziergänge.

66. Kunsthalle Das Café George Economou in der Rotunde der Kunsthalle ist ein Geheimtipp. Der Besuch ist auch ohne Eintrittskarte möglich, wär aber ein Fehler – denn in der angeblich verstaubten Kunsthalle schlummern Schätze von Schätze von Caspar David Friedrich bis Picasso.

Glockengießerwall, 20095 Hamburg, 040/ 428 131 200, Di–So 10–18 Uhr, Do 10–21 Uhr, www.hamburger-kunsthalle.de

67. Dockland Es hat die Form eines Schiffsbugs und viele Stufen: Das Dockland, ein futuristisches, 132 Meter langes und ca. 40 Meter hohes Bürohaus an der Van-der-Smissen-Straße neben dem Kreuzfahrtterminal Altona, hat einen markanten Querschnitt in Form eines Parallelogramms. Die originelle Plattform mit kühlem Charme bietet beste Sicht auf die Elbe.

www.dockland-hamburg.de

68. U-Boot-Museum Im U-Boot-Museum U-434 am Fischereihafen kann man ein Unterseeboot besichtigen, das noch bis 2002 im Dienst Russlands stand. Wer sich durch die Enge zwängt, hat UBoot- Feeling pur.

St. Pauli Fischmarkt 10, 040/320 049 34, 9– 20 Uhr, So ab 11 Uhr, www.u-434.de

69. Friedhof Ohlsdorf Ein ganz besonderer Ort zum Spaziergehen: Der Friedhof Ohlsdorf von 1877, er ist der größte Parkfriedhof der Welt und eine Oase der Ruhe. Außerdem gibt es dort verstorbene Prominente zuhauf: von Hans Albers bis Carl Hagenbeck.

Fuhlsbüttler Straße 756, 040/593 880. www.friedhof-hamburg.de/ohlsdorf.html

70. Fischerhus Lohnend ist ein Besuch beim Fischerhus an der Elbterrasse im Treppenviertel von Blankenese. Es ist eines der ältesten erhaltenen Blankeneser Fischerhäuser. Nicht nur wegen der Altentagesstätte ist es ein Treffpunkt für viele Blankeneser.

040/864 053, jeden 1. Sonntag im Monat von 14–17 Uhr, www.blankenese.de/fischerhaus

71. Puppenmuseum Am Rande von Blankenese liegt das Puppenmuseum: Künstlerin Elke Dröscher präsentiert Kulturgeschichte aus drei Jahrhunderten. Im Sven-Simon-Park eröffnete die Galeristin 1986 das Haus mit mehr als 600 Exponaten.

Puppenmuseum,Grotiusweg 79, 040/810 582, Di– So von 11–17 Uhr, www.elke-droescher.de

72. Auf ins Gehege Frühmorgens durchs Niendorfer Gehege streifen, den Rehen zuschauen, wie sie über den Zaun im Gehege entkommen und plötzlich durchs Unterholz streifen. Unverhoffte Begegnung der natürlichen Art.

U 2 bis Niendorf-Markt

73. Eine Prise Sternenstaub Mit einer Reise zu den Sternen kann auch ein verregneter Tag zu einem besonderen Erlebnis werden. Im Planetarium, Hindenburgstraße 1b, kommen große und kleine Astronomen ab fünf Jahren auf ihre Kosten.

www.planetarium-hamburg.de

74. Reiherstiegviertel Schöne Altbauten, direkt am Wasser, viel Grün – das muss doch…in Wilhelmsburg sein. Das Reiherstiegviertel wird immer noch unterschätzt und ist eine Perle südlich der Elbe.

Mit der S-Bahn bis Veddel, dann in den Bus Linie 14

75. Park am Weiher Mitten im Wohngebiet befindet sich etwas versteckt dieser Park, der um einen kleinen Weiher herum verläuft. Ein Spaziergang und ein Stück Kuchen im angrenzenden Café lohnen sich. Kaum irgendwo gibt's länger Abendsonne als hier.

Im Gehölz/Ecke Unnastraße, U-Bahnhof Osterstraße, dann mit Buslinie 4 bis Schulweg

76. Große Kunst zum kleinen Preis

Klassikliebhaber mit kleinem Budget müssen in Hamburg nicht auf große Kunst verzichten. In der Hamburger Staatsoper kann man nicht nur im aktuellen Wagner-Jahr Opern und Konzerte für weniger als fünf Euro von einem der Hörplätze im vierten Rang genießen. Die Karten, die man vorab an der Kasse abholen muss, gelten außerdem am Aufführungstag als HVV-Fahrschein.

Hamburgische Staatsoper, Kartenservice: Große Theaterstraße 25 (Mo–Sa 10–18.30 Uhr), 040/ 356 868, www.hamburgische-staatsoper.de

77. Lagerfeuerromantik am Strand

Um ein bisschen Abenteuer in den Alltag zu bringen, genügen oft kleine Veränderungen. Zum Beispiel mit Campen in Hamburg. Ausprobieren kann man das von April bis Oktober im Elbecamp, einem Zeltplatz am Falkensteiner Ufer, direkt am Elbstrand. Entschädigt werden kleine Unbequemlichkeiten mit einem grandiosen Blick auf dicke Pötte und andere Abenteurer.

Campingplatz Elbecamp, Falkensteiner Ufer 101, 22587 Hamburg, 040/812 949, www.elbecamp.de

78. Kaiserperle

Auf der Terrasse des kleinen Bistros am Kaiserkai in der HafenCity sitzt man nahezu in Augenhöhe mit den Autofrachtern und Bananenschiffen, die gegenüber in den Hansahafen einfahren. Eine gute Auswahl von Weinen kombiniert mit hausgemachter Kost bietet die richtige Mischung, um unaufgeregt die Atmosphäre des Stadtteils zu genießen.

Kaiserperle, Am Kaiserkai 47, 040/300 688 95, tgl. ab 11 Uhr, Montag Ruhetag, www.kaiserperle.de

79. Robinson-Feeling

Zugegeben, es ist nicht ganz einfach, diese herrliche Inseln gegenüber von Blankenese zu erreichen: Doch Neßsand und das damit verbundene Hanskalbsand bieten herrliche Strände, Ruhe – und einen fantastischen Blick auf die Stadt. Neßsand steht unter Naturschutz – deshalb darf man dort nur direkt am Strand anlanden. Achtung: nur etwas für geübte Kanuoder Kajaktfahrer.

80. Sun-Downer auf dem Dach des George Hotels

Wer unten auf der Straße am Hotel The George vorbeigeht, ahnt nicht, was für eine wunderbare Open-Air-Bar sich ein paar Stockwerke über der Straße verbirgt: Einfach mit dem Fahrstuhl in die oberste Etage, dann noch eine Treppe hinaus – und schon kann man bei einem Drink den Sonnenuntergang mit Blick über die Außenalster genießen.

The George, Barcastraße 3, 22087 Hamburg, bei gutem Wetter geöffnet von 16 bis 24 Uhr

81. Das andere Blankenese

Schon 1979 erkannten Hamburger Stadtplaner den alten Ortskern des früheren Fischerdorfes Finkenwerder als als einen der wertvollsten, lebendigsten und interessantesten Bereiche dieser Art in Hamburg, dem sogar eine über Hamburg hinausgehende Bedeutung zukommt. Die enge Bebauung und hübsche Vorgärten lohnen einen Spaziergang, wenn man mal eine Abwechslung von dem gegenüberliegenden Blankenese möchte. Zu erreichen ist das Viertel mit der Hadag-Fähre. Vom Anleger geht man nach links und erreicht nach einer Viertelstunde das alte Ortszentrum, das unter Erhaltungsschutz steht.

82. Feinkost Schmakazien

Südländische Spezialitäten vom Feinsten. Käse und Wurstwaren, Ciabatta, Oliven, Pesto, Weine, Wasser, Säfte, Suppen und kleine Gerichte, liebevolle und kompetente Beratung, zwei kleine Tische und Zeitungen – ausprobieren!

Hein-Hoyer-Straße 57, 20359 Hamburg, Di 15.30– 19 Uhr, Mi–Fr 9.30–12.30 und 14.30–19 Uhr, Sa 10–16 Uhr, www.schmakazien-laden.de

83. Paddeln am Oberlauf der Alster

Am Oberlauf der Alster lässt sich hervorragend paddeln, die Weiden hängen bis ins Wasser, echte Indianerromantik bis zur Mellingburger Schleuse. In den Booten kann man sich trefflich streiten, wer gerade den Kollisionskurs zu verantworten hat. Nur für stressfeste Paare oder solche, die sich eh scheiden lassen wollen.

Start Poppenbüttel, z. B. Bootshaus Marienhof, Marienhof 4, 22399 Hamburg, 040/606 66 77

84. Natur pur

Historie und Natur pur bietet ein Besuch beim Bismarckstein in Blankenese. Die kurze Sackgasse geht beim Waseberg ab und endet an einem Marine-Denkmal und Aussichtspunkt, der einen eindrucksvollen Blick auf die Elbe bietet. Von dort kann man auch gut wandern, etwa im Falkenstein-Wald. Das Treppenviertel und die Elbe sind um die Ecke. Anfahrt z. B. per S-Bahn, Linien S 1, S 11 bis Station Blankenese, von dort zu Fuß oder per Kleinbus weiter.

85. Billhuder Insel

Ein Stück Holland im Osten der Stadt.Die Bille und angrenzende Kanäle in Hamm und Rothenburgsort bieten einen Blick auf die Stadt, wie es wohl viele nicht ahnen. Mächtige Trauerweiden, verträumte Bootsstege, Wochenendhäuschen und Hausboot prägen einen eigenen Charme. Einen Eindruck erhält man bei einem Spaziergang – besser aber bei einer Paddeltour.

86. Hamburg-Modell an der Wex-Straße

So übersichtlich kann man sonst nirgendwo die Stadt im Blick haben: Auf 111 Quadratmetern hat die Stadtentwicklungsbehörde die Innenstadt im Maßstab 1:500 nachgebaut. Da ergeben sich ganz neue Perspektiven. An den Farben der kleinen Holzmodelle kann man erkennen, welche Häuser schon stehen – und welche noch in Planung sind.

Stadtmodell Hamburg, Wexstraße 7, 20355 Hamburg, Di–Fr 10–17 Uhr, Sa und So 13–17 Uhr

87. Der andere Elbblick

Nirgendwo ist man den großen Schiffen und Flugzeugen näher als auf dem kleinen roten Leuchtturm am Finkenwerder Rüschkanal. Und nirgendwo hat man einen weiteren und schöneren Blick über die Elbe auf die Stadt als von hier. Das Panorama reicht von den Containerterminals, über die Elbphilharmonie bis hin zum Michel. Die Landebahn von Airbus ist quasi nebenan, die Containerriesen zum Greifen nahe. Es lohnt sich, mehr Hamburg geht kaum.

88. Das Kiek Ut

Ein Besuch in der altehrwürdigen Kneipe Kiek Ut am Hamburger Berg gehört zum Standardprogramm vieler Feierwütiger – generationenübergreifend.

Hamburger Berg 31, 20359 Hamburg

89. Kerzenlicht-Schwimmen

Klassische Musik und sehr entspannte Atmosphäre – das gibt es beim Candle-Light-Schwimmen im Holthusenbad. Leider nur an jedem dritten Sonnabend im Monat.

Holthusenbad, Goernestraße 21, 20249 Hamburg, www.baederland.de/Holthusenbad.php

90. Moin, Moin!

Krabbenbrötchen essen mit Blick auf den Hafen – was will ein Hamburger mehr? Viele sagen, dass in der "Brücke 10" eines der besten Krabbenbrötchen ausgegeben wird.

Brücke 10, Auf den St. Pauli Landungsbrücken, 20359 Hamburg, Mo–Sa 10–22, So 9–22 Uhr, www.bruecke-10.de

91. Hirsche gucken

Im September sind die Wiesen eine große Bühne für die Rothirschbrunft. Das ist einer der Höhepunkte der Naturereignisse im herbstlichen Duvenstedter Brook. Bis Anfang Oktober, überwiegend während der Dämmerung und in der Nacht, sind die imposanten Rangkämpfe auf den Brunftwiesen zu beobachten. Der Besuch lohnt sich aber zu jeder Jahreszeit.

www.hamburg.nabu.de/naturerleben/duvenstedterbrook

92. Modellschau und Rundfahrt auf dem Airport

Dieser Tipp lässt die Herzen von Hobbypiloten und Flugzeugfans höherschlagen. Norddeutschlands größter Flughafen bietet ein Rundum-Programm von der Flughafen-Modellschau, der Vorfeldrundfahrt bis zur Besichtigung der Flughafenfeuerwehr. Für die Teilnahme sind Anmeldung und Personalausweis erforderlich.

Flughafenstr. 1-3, 22335 Hamburg, www.hamburgairport.de/de/modellschau_und_rundfahrten.html

93. Harburger Berge

Wer von der S-Bahn-Station Neuwiedenthal aus die Harburger Berge erwandert, hat durchaus mit Steigungen zu kämpfen. Der Lohn: herrliche Ausblicke. Mit einem kleinen Abstecher lässt sich der Wulmsberg (74 Meter) erobern. Dort liegt das Tagungshotel Hamburg Blick mit Restaurant – und riesiger Kuchenauswahl.

Berghotel Hamburg Blick, Wulmsberg 12, 21149 Hamburg, www.berghotel-hamburg-blick.de

94. Wasserkunst

Industriedenkmal, Café, Naturoase: Das alles bietet die "Wasserkunst Elbinsel Kaltehofe" in Rothenburgsort. Früher arbeitete hier das Wasserwerk Kaltehofe. 22 ehemalige Filterbecken und wunderschöne Schieberhäuschen Zeit zeugen davon.

www.wasserkunst-hamburg.de

95. Bunthausspitze

Dort, wo sich die Elbe in Norder- und Süderelbe verzweigt, liegt Bunthausspitze. Hamburgs kleinster Leuchtturm markiert die Ostspitze der Insel Wilhelmsburg. Er ist stillgelegt und besteigbar. Neben viel Natur gibt es einiges zu lernen.

Elbe-Tideauenzentrum am Moorwerder Hauptdeich 33, www.naturschutzverband-goep.de

96. Harburger Binnenhafen

Auch Harburg hat eine HafenCity: Der Harburger Binnenhafen verändert sein Gesicht, ohne dass er es verliert. In seiner Mitte, auf der Schlossinsel, sind edle Eigentumswohnungen entstanden, doch in der Umgebung arbeiten noch Werften. An manchen Stegen sind vom Rostfraß gezeichnete Schiffe vertäut.

www.harburg-hafen.de

97. Altes Land

Hamburgs Obstgarten, das Alte Land, hat sich zum Eldorado für Radtouristen entwickelt. Tourenvorschläge sind unter www.tourismus-altesland.de zu finden. Der Hamburger Bereich (Cranz/Neuenfelde/Francop) lässt sich gut per S-Bahn von Neugraben aus oder per Hafenfähre von Finkenwerder aus erradeln.

98. Frühstück im Cliff

Morgens ist das Cliff am westlichen Ufer der Außenalster besonders schön, denn hier geht die Sonne über dem Wasser auf und schafft ein herrliches Licht über dem aufgestauten Fluss. Es gibt eine reichhaltige Karte und einen meist sehr netten Service. Die begehrtesten Plätze sind direkt auf dem Steg, wo man auch mit dem Kanu anlegen kann.

Alster-Cliff, Fährdamm 13, 20148 Hamburg, 040/ 442 719, www.Alster-cliff.de

99. Café Mimosa

Kleines, uriges Café mit Köstlichkeiten aus eigener Herstellung. Brioche mit Beerenmarmelade oder Zitronensorbet, Kekse, Kuchen – mittags gibt's Pizza, Pasta, Suppe, Salate. Hingehen, setzen, köstlich!

Café Mimosa, Clemens-Schulz-Straße 87, 20359 Hamburg, Di–So 11–19 Uhr, www.cafemimosa.de

100. Boot & Bike als Rundtour

So kann man die herrliche Lage der Stadt am Fluss einen ganzen Nachmittag genießen – und zwar mit Fähre und Rad: Los geht es an den Landungsbrücken mit der Fähre (Linie 62) nach Finkenwerder, auf der man sein Rad mitnehmen kann. Auf Finkenwerder hält man sich rechts, radelt immer nahe an der Elbe bis zur Estemündung in Cranz. Dort setzt wieder jede Stunde eine Fähre hinüber nach Blankenese. Von dort radelt man dann immer am Ufer zurück in die Stadt.

101. Brachmanns Galeron

Im Brachmanns gibt es saisonale Spezialitäten mit schwäbischem Akzent, montags zum Beispiel hausgemachte Maultaschen. Alle Produkte aus der Region, auf Anfrage auch vegane Gerichte. Immer frisch zubereitet, immer ohne Geschmacksverstärker, immer lecker.

Hein-Hoyer-Straße 60, 20359 Hamburg, 040/ 673 051 23, Mo–Sa 18.30–23 Uhr, www.brachmanns-galeron.de

102. Crazy Horst

Wem die Whiskybar im Keller des benachbarten Restaurants zu früh schließt, der kann nebenan bei Crazy Horst bis in die frühen Morgenstunden Milieustudien betreiben. Die Kiezkneipe gibt es seit nunmehr 31 Jahren, drinnen sieht es immer aus wie an Silvester, am Wochenende wird dort auch ähnlich bunt gefeiert. Hingehen und staunen.

Hein-Hoyer-Straße 62, Mo–Do und So 21–4 Uhr, Fr./Sa. bis 6 Uhr, www.crazyhorst.com

103. Wie auf dem Dorf

Ein Landgasthof im besten Sinne ist die Alte Rader Schule in Tangstedt. Hier gibt es noch einen (echten) Kamin und einen großen Biergarten mit Blick in den Wald. Da kann man mal alle Viere von sich strecken, um auf ein schönes Leben anzustoßen. )

Rader Weg 209, 22889 Tangstedt/Rade, 040/ 607 11 68, Di–Do 12–15 Uhr und ab 17.30 Uhr; Fr–So ab 12 Uhr, www.rader-schule.de

104. Kalter Genuss

Es gibt Eisdielen und es gibt Eis Schmidt. Eine besonders beliebte Filiale ist die in Ottensen. Der Andrang entspricht der Qualität, deswegen sollte man es nicht allzu eilig haben.

Ottenser Hauptstraße 37, tgl. von 11–22 Uhr, www.eis-schmidt.com

105. Plattenrille

Wer noch erinnert, dass es ein Leben vor iTunes-Downloads gab, und echte Schallplatten liebt, kommt an der "Plattenrille" nicht vorbei. In Hamburgs wohl legendärstem Plattenladen gibt's etwa 200.000 Vinyl-Scheiben aus allen Genres. Und das zu fairen Preisen.

Grindelhof 29, 20146 Hamburg, Mo–Fr 11–19 Uhr, Sa 10–16 Uhr, www.plattenrille.de

106. Spaiergang an der Tarpenbek

Wer Ruhe in der Natur sucht, ist in Langenhorn besser bedient als an Alster oder Elbe. Einfach mit der U 1 bis Ochsenzoll fahren und den schmalen Fußweg entlang der Gleise in Richtung Norderstedt wählen. Nach etwa 500 Metern stößt der Erholungssuchende auf die Tarpenbek. Nach links über die Brücke und immer geradeaus – dann sieht man mit etwas Glück sogar (sehr zutrauliche) Rehe und Reiher.

107. Ayurvedisch essen im Maharaja

Dass Essen heilende Wirkung haben kann, ist eine der Grundweisheiten der ayurvedischen Küche. Wie wohlschmeckend diese Heilmittel sein können, zeigt das Maharaja an der Detlev-Bremer-Straße. Spezialität sind exotische Gemüse wie Kathal, Louki oder Patediya-Blätter. Fleisch gibt's auch, aber am besten sind hier die vegetarischen Gerichte.

Detlev-Bremer-Straße 25–27, 040/317 49 28, Mo–Fr 12–15 und 18–24 Uhr, Sa, So 14–24 Uhr www.maharaja-hamburg.de/das-maharaja.html

108. Helvetisches zum Anbeißen

Mit wirklich hohen Bergen hat Hamburg es ja nicht so – aber es gibt immerhin eine klitzekleine helvetische Enklave, das Restaurant Schweizweit in Ottensen, sinnigerweise im Souterrain. Nach Käse riecht es schon vor der Tür heftig, im Sortiment sind neben Schweizer Delikatesschen auch diverse Süßwaren der Eidgenossen.

109. Neuland bei Harburg

Den poetischsten aller Stadtteil-Namen trägt Neuland, das ist direkt neben Harburg an der Süderelbe. Viel ist dort nicht los, doch genau das macht ja den Charme aus. Man kann, zum Beispiel, am Wasser stehen und warten, bis es dunkel wird. Proviant muss man mitbringen, es gibt dort weder Geschäfte noch Restaurants. Auch mal schön.

www.hamburg.de/neuland

110. Telemann zum Angewöhnen

Georg Philipp Telemann, einer der berühmtesten Barock-Komponisten, war 46 Jahre lang, bis zu seinem Tod, in Hamburg tätig. Einen kleinen Eindruck seiner Bedeutung liefert das Telemann-Museum. Und wer wissen will, wo Telemann begraben wurde: direkt unter dem Rathaus. Neben dem Eingang erinnert eine Gedenkplatte daran.

Peterstraße 39, Di, Do, Sa, So 10–17 Uhr, 040/ 876 040 22, www.telemann-museum.de

111. Bergedorfer Bier-Tradition

Seit 1608 stellten Bergedorfer Braumeister eigenes Bier her – heute produziert der Oettinger Konzern in seiner Brauerei zu Bergedorf nur noch für den Export nach Afrika und China. Echtes "Bergedorfer Bier" kann man nur noch bei Wirtin Ina Rump im Bergedorfer Schloss genießen.

Cafe la note, Bergedorfer Schlosstraße 4, 21029 Hamburg, Mo–Sa 9–8 Uhr, So 10–18 Uhr, www.cafe-la-note.de

112. Spielplatz mit Elbblick

Auf dem Altonaer Balkon kann man toll Schiffe gucken und sogar bis zur Köhlbrandbrücke blicken. Wer mit Kindern unterwegs ist, kann das mit einem Abstecher zum Spielplatz direkt daneben verbinden: Die Lage ist ziemlich unschlagbar. Eis gibt es im Café "Altonas Balkon" auch ...

Vom S-Bahnhof Altona durch die Museumsstraße am Rathaus vorbei

113. Klönschnack im Galerie-Café

 Wer Lust auf Plaudern, ein gutes Buch oder ein gemütliches Sofa hat, ist hier gut aufgehoben: Das Galerie-Café im Siemers'chen Hof bietet jeden Tag frisch gebackenen Kuchen kombiniert mit einem mollig warmen Kamin-Ofen. An schönen, sonnigen Tagen kann man auf der Terrasse sitzen.

Galerie-Café, Bergstedter Markt 1, 22395 Hamburg, tgl. 12-17 Uhr, www.siemersscher-hof.com/cafe.htm

114. Abaton im Uni-Viertel

Kein Popcornkino, sondern ein Programmkino ist das Abaton im Uni-Viertel. Neben aktuellen Filmen (gern auch im Original mit Untertiteln) gehören Klassiker, Dokumentationen und Kinderfilme zum Angebot. Häufig sind Autoren, Regisseure, Schauspieler zu Gast.

Abaton, Allende-Platz 3, 040/413 203 20, www.abaton.de

115. Italien in Billbrook

Von der umgebauten Telefonzelle zum GroßunternehmenVincenzo Andronaco eröffnete seinen Obstladen am Barmbeker Bahnhof in einer umgebauten Telefonzelle, nun führt er, Grande Mercato, ein Großunternehmen in Sachen italienische Lebensart. Sein erstes großes Lager in Billbrook bietet ein Bistro, das mit preisgünstigen Schmankerln a la Nudel & Co. lockt – in der Mittagspause oder auf die Schnelle zwischendurch.

Grande Mercato Hamburg-Billbrook, Halskestraße 48, 22113 Hamburg, Mo.-Fr.: 9-19 Uhr, Sa. 9-18 Uhr, www.andronaco.info/standorte/hamburg-billbrook

116. Bodo's Bootssteg

Von Bodo's Bootssteg sind fast alle Hauptkirchen Hamburgs zu sehen. Auf der Terrasse an der Westseite der Außenalster kühlt eine leichte Brise genauso gut wie ein frisch gezapftes Bier oder ein wohl temperiertes Glas Weißwein. Sportliche mieten sich ein Tret- oder Segelboot und genießen den fantastischen Rundblick auf dem Wasser.

Bodo's Bootssteg, Harvestehuder Weg, tgl. ab 11 Uhr, 040/410 35 25, www.bodosbootssteg.de

117. Café Leonar

Im Café Leonar im Grindelviertel genießen Gäste das Gefühl, gemütlich in häuslicher Atmosphäre zu sitzen – und dann freundlich bedient zu werden. Gegründet als jüdischer Salon im ehemaligen jüdischen Viertel werden heute arabische Mezze, russischer Borscht und amerikanische Bagels serviert. Nicht zu vernachlässigen der hausgemachte Kuchen, alles am liebsten auf der großen Terrasse.

Cafe Leonar, Grindelhof 87, Mo.-Fr.: 8-0 Uhr, Sa.: 9-1 Uhr, So.: 9-22 Uhr, 040/413 530 11, www.cafeleonar.de

118. Elbgold

So muss Kaffee schmecken. Das "Elbgold" im Schanzenviertel auf dem alten Schlachthofgelände hat einen Cappuccino im Angebot, der dem perfekten Guten-Morgen-Getränk ziemlich nah kommt. Dazu passt ein Stück Kuchen. Oder zwei. Zum Mitnehmen empfiehlt sich die "Elbgold"-Hausmischung.

Elbgold, Lagerstraße 34C, 20357 Hamburg, Mo.-Fr.: 8-19 Uhr; Sa, So..: 10-19 Uhr, www.elbgold.com

119. Strandperle-Imbiss

 Die paar Quadratmeter rund um den Strandperle- Imbiss gehören zum Schönsten, was Hamburg zu bieten hat. Mehr Elbe geht nicht. Schiffe gucken, Wurst auf den Knien balancieren, Sandkörner aus den Schuhen pulen. Wenn man kurz mal vergessen hat, weshalb man diese Stadt so mag – hier fällt es einem wieder ein.

Strandperle, Övelgönne 60, 22605 Hamburg, Sa., So. und bei gutem Wetter: 11-23 Uhr, www.strandperle-hamburg.de

120. Brodersen

Wenn man sich lange Zeit von Sushi- To-Go und Tütensuppe ernährt hat, ist es höchste Zeit für das "Brodersen". Hier gibt es bodenständige Küche von feinster Qualität. Knusperige Bratkartoffeln, zartes Roastbeef und ein übertellergroßes Wiener Schnitzel. Lecker und unkompliziert, mit Satt-Garantie.

Rothenbaumchaussee 46, 20148 Hamburg, Mo.-Fr. und So. 12-23 Uhr, Sa.: 17- 23 Uhr, www.restaurantbrodersen.de

121. Legendärer Blick

Das Wahrzeichen der Stadt ist 132 Meter hoch, die acht Meter große Turmuhr sogar die größte Deutschlands. Von der Aussichtsplattform in 82 Metern Höhe bietet der Michel einen legendären Ausblick. Das lohnt die 452 Treppenstufen – oder eine Fahrstuhlfahrt.

Englische Planke 1a, Mai-Oktober: 9-20 Uhr, www.st-michaelis.de

122. Besuch auf dem Biohof

Das Gut Wulksfelde liegt hinter Duvenstedt und ist toll für Familien: Man kann Tiere gucken, im Hofladen Bioprodukte kaufen gut essen kann man im Hofrestaurant "Gutsküche" auch.

Gut Wulksfelde, Wulksfelder Damm 15, 22889 Tangstedt, 040/644 25 10, www.gut-wulksfelde.de

123. Großes Kino im Backsteinbau

Wer auf Multiplexe keine Lust hat, ist im Magazin richtig aufgehoben. Seit 1974 bietet das Haus in Winterhude unabhängiges Programmkino an. Im Inneren des Backsteinbaus können sich 370 Besucher in die roten Hochpolstersitze werfen.

Magazin, Fiefstücken 8a, 22299 Hamburg, www.magazinfilmkunst.de

124. Hamburgs kleinste Bibliothek

Mitten in der Nacht ist der Lesestoff ausgegangen? Kein Problem: Hamburgs kleinste Bibliothek hat rund um die Uhr geöffnet und funktioniert nach dem Prinzip "Geben und Nehmen". In einer Art Vogelhäuschen steht das Überraschungssortiment.

Brücke Alsterdorfer Damm, 22297 Hamburg

125. Dufttherapie in der Grünen Flora

Ohne sie wäre das Leben um so vieles trister: Die Blütenvielfalt im Blumenladen "Grüne Flora" auf der Schanze. Eine Minute an einem verregneten Tag in dem mit viel Liebe zum Detail eingerichteten Laden kann Wunder wirken. Allerdings hat die außergewöhnliche Form- und Farbvielfalt auch durchaus ihren Preis, dafür ist ein außergewöhnlich kompetenter Service inbegriffen.

Grüne Flora, Schulterblatt 79, 20357 Hamburg, 040/431 821 08, Mo.-Fr.: 9-19 Uhr, Sa.: 10-17 Uhr, www.grueneflora.de

126. Picknick mit Altem Schweden

Wer an die Elbe und nicht allzu weit raus aus der Stadt möchte, es ein wenig familiärer mag und auf Sehen-und-Gesehen- Werden keinen Wert legt, breitet seine Picknickdecke im Schatten des Alten Schweden aus. Bevor falsche Erwartungen aufkommen: Das ist ein Findling aus der Strommitte. Der Elbblick ist hier genauso schön, der Strand sandig, das Bier perlt. Und Nachschub bietet ein kleiner Kiosk.

Elbstrand am Alten Schweden, zu erreichen von der Elbchaussee über den Fußweg Övelgönner Hohlweg

127. Fischbeker Heide

Wer eine Auszeit sucht, findet im Süden der Stadt himmlische Ruhe zwischen alten Bäumen: in der Fischbeker Heide. Das fast 800 Hektar große Naturschutzgebiet bietet einen archäologischen Pfad über abwechslungsreiche Wege einer Heide, die zwischen Steinzeit und Mittelalter entstand.

www.hamburg.de/fischbeker-heide

128. Mayday

Wer es urig und rustikal mag, ist in der Bar "Mayday" in Ottensen genau richtig. Das Bier ist günstig und gut. Am Wochenende spielen Livebands, sonst kann man Billard spielen oder Tischfußball.

Mayday, Bahrenfelder Straße 247, 22765 Hamburg, So.-Do.: 19-2 Uhr, am Wochenende auch länger, www.mayday-live.de

129. Der perfekte Sonnenuntergang

Der Stadtpark an sich ist schon schön. Am schönsten ist er, wenn über dem Planetarium und der großen Wiese die Sonne untergeht und man das von Schumachers Biergarten aus erlebt. Falls es zu kühl sein sollte, bietet ein transparentes beheiztes Zelt Platz, jeden Donnerstag ab 18 Uhr beim "After Work Chill Out".

Schumachers Biergarten, Südring 5b, geöffnet Mo.-Fr.: ab 15 Uhr, Sa./So.: ab 12 Uhr, www.schumachers-biergarten.de

130. Segelflieger über der Sandkiste

In einer Dünenlandschaft aus eiszeitlichen Schmelzwassersanden in der Sonne chillen und weiße Segelflieger nur wenige Meter über den Baumwipfeln leise zur Landung gleiten sehen – das geht nur in der Boberger Düne in Lohbrügge. Doch das Naturschutzgebiet ist mehr als Hamburgs größte Sandkiste. Es ist der Lebensraum von seltenen Tieren.

Boberger Furtweg 44, 21033 Hamburg

131. Party-Freitag für Erwachsene

 Es ist ein Club für Erwachsene ab 30++, die nicht immer nur den gleichen Oldie- Einheitsbrei und Charts-Gedudel hören wollen. "Der Jungbrunnen", mit dem Atisha in Winterhude ansässig, ist eine erfrischende Ohren-Dusche mit Party-Klassikern und groovigen Houseund Electro-Sounds.

Barmbeker Str. 62, jeden Fr. ab 22 Uhr, 7 Euro

132. Die offene Bühne

Wer sagt, der Nachwuchs habe in Hamburg keine Chance, sollte den Theaterclub besuchen. Jan organisiert an jedem ersten Mittwoch des Monats die offene Bühne. Bei den Genres kennt Deutschlands größter Musikkabarettist (2,03 m) keine Grenzen: Mehr als 400 Musiker, Schauspieler, Literaten, Kleinkünstler, Wort- und Körperakrobaten, kamen schon und können weiterhin kommen.

Bühne im Bürgertreff (BiB), Gefionstr. 3, Eintritt 7 Euro, www.theaterclub-hamburg.de

133. Hamburgs höchstes Cafe

Das Turmcafé in der Spitze der Hauptkirche St. Jacobi bietet einen herrlichen Blick, gepaart mit selbst gebackenem Kuchen und fair gehandeltem Kaffee und Tee. Nächster Öffnungstag: 11. Mai, danach immer am ersten Sonnabend des Monats von 12 bis 18 Uhr.

Jakobikirchhof 22, 20095 Hamburg Telefon:040/303 73 70

134. Fisch auf der Veddel

Klar, Hamburg ist Fisch. Und die älteste Fischgaststätte liegt auf der Veddel. Die Gaststätte ist in ihrer Ursprünglichkeit unverändert. Und der Fisch ist so richtig lecker. Dazu gibt es ein Astra – was dagegen?

Tunnelstrasse 70, 20539 Hamburg, Mo.-Fr.: 11- 17.45 Uhr, www.veddeler-fischgaststaette.de

135. Mit dem Rad über die Deiche in Vierlanden

Vom S-Bahnhof Rothenburgsort über die Elbinsel Kaltehofe und die Tatenberger Schleuse geht es in die Vier- und Marschlande. Die alten Deiche sind ein Paradies für Radfahrer, insbesondere am Wochenende herrscht kaum Verkehr. Eine schöne Rundtour führt über Tatenberger Deich, Ochsenwerder Norderdeich, Reitdeich, Vorderdeich, Kirchwerder Landweg, Heinrich-Osterath- Straße und wieder zurück zur Tatenberger Schleuse.

136. Für Bier-Liebhaber

Wer schon immer mal einem Braumeister bei der Arbeit zuschauen wollte, sollte im Braugasthaus "Altes Mädchen" s(Schanzenviertel) vorbeischauen. Angeschlossen an das Gasthaus ist die Ratsherrn-Brauerei, wo mit viel Liebe die Hamburger Biertradition zum Leben erweckt wird. Thomas Kunst (sic!) kreiert hier Pilsener und Rotbier.

Lagerstraße 28b, 040/800 077 750, Mo.-Sa.: ab 12 Uhr, So.: ab 10 Uhr, www.altes-maedchen.com

137. Jäger-Passage auf St. Pauli

Im Hauseingang Nr. 1 dieses versteckten Hinterhofes in der Wohlwillstraße posierte 1961 John Lennon für das berühmte Bild von Jürgen Vollmer, das 1975 die Hülle seiner Solo-Platte "Rock'n'Roll" zierte. Ein schönes Fotomotiv für Beatles-Fans. Aber: Bitte unbedingt Rücksicht auf die Anwohner nehmen, Ruhe bewahren und nicht gegen die Klingeln lehnen.

Jäger-Passage, Wohlwillstraße 22

138. Schoko-Test

Kakaobohnen schmecken im Rohzustand mehlig bis sauer und sehen glibberig aus. Wer dies selbst überprüfen möchte, sollte im Chocoversum am Meßberg (Altstadt) vorbeischauen. Hier lässt sich die Entstehung der Schokolade von der Bohne bis zur Tafel plastisch nachvollziehen. Ein Geruchs- und Geschmackserlebnis für Leckermäuler.

Meßberg 1, 040/419 123 00, tgl. 10-18 Uhr, www.chocoversum.de

139. Amtsbergs Führungen

Auto und Moderator Sven Amtsberg kennt sie: Die verschwiegenen Geheimnisse von Hamburgs Vierteln von Barmbek bis Stellingen, von Rahlstedt bis zum Karoviertel. Touristen sollten allerdings gewarnt sein: Bei seinen Stadtteilführungen erfährt man "alles Mögliche, nur nicht die Wahrheit". Dafür gibt es viel zu lachen.

Sven Amtsberg, Buchungen und Informationen unters@amtsberg.net, www.amtsberg.net

140. Mediterranes Flair

Klapptische und Holzbänke sind eigentlich nicht der Inbegriff von Gemütlichkeit – in der Schanze ist das anders. Sobald die Sonne scheint, macht sich in den Cafés und Restaurants am Schulterblatt mediterranes Flair breit – mit Blick auf die Rote Flora. Verpflichtet ist man übrigens nicht, Galao zu trinken…

Schulterblatt, S-Bahnhof Sternschanze

141. Badische Weine

Wer es kulinarisch gern badisch mag und eine süffige Weinauswahl schätzt, der ist bei Lars Schippmann bestens aufgehoben. Knusprige Flammkuchen und schmackhafte große wie kleine Gerichte aus dem Südwesten Deutschlands.

Papenhuder Straße 29, 040/220 02 50, Mo.-Sa.: ab 17 Uhr, www.uhlenhorster-weinstube.de

142. Kiosk mit Fernblick

Wer es rustikal mag, ist im "Coffee to fly" in Fuhlsbüttel richtig. Hier sind Plainspotter zu finden, die die Flugbewegungen genau registrieren – aber auch normale Spaziergänger. Im Kiosk gibt es auch Kleinigkeiten zu essen.

Holtkoppel 100, 0176/234 870 17, tgl. 9-23 Uhr, www.coffee-to-fly.de

143. Ottensens Geschichte erleben

Wer Ottensens Wandel vom Bauerndorf zum Arbeiterviertel zum Szene-Stadtteil nachvollziehen möchte, sollte ins Stadtteilarchiv spazieren. Die Ausstellung erzählt viel über die Industriegeschichte, aber auch die jüdische Geschichte des Stadtteils. (cu)

Zeißstraße 28, 040/390 36 66, Di. und Mi.:9.30- 13 Uhr und14-16.30 Uhr, Do.: 14-19 Uhr, www.stadtteilarchiv-ottensen.de

144. Horner Kreisel

Für Grillplatz- Groundhopper ist der Horner Kreisel das, was Camp Nou für Fußballfans ist. Na, ja. Eigentlich ist es dann doch eher der gottverlassendste Ort Hamburgs. Eine Grasnarbe in der Mitte des mehrspurigen Verkehrskreisels. Aber wer es bis dahin schafft, kann das noch seinen Enkeln erzählen.

Horner Kreisel, Sievekingsallee/Hammer Straße, 22043 Hamburg-Horn

145. Queen Calavera

Burlesque ist Kunst, Burlesque ist Spaß, Burlesque ist Augenzwinkern. Wer erotisches Auskleiden mit Niveau in einem beschwingten Rock'n'Roll-Umfeld erleben will, meidet die herkömmlichen Stripschuppen auf St. Pauli und besucht Queen Calavera, Deutschlands erste Burlesque-Bar. Auch Frau wird es nicht bereuen.

Gerhardstraße 7, St. Pauli, Do. ab 20, Fr./Sa. ab 21 Uhr, www.queencalavera.com

146. Ganz unten

Ab in die Gruft, das Licht

am Ende eines Tunnels suchen oder dem Geheimnis des Pestkellers von St. Pauli auf die Spur kommen. Der Verein "unter hamburg"dokumentiert die Geschichte unterirdischer Bauten und bietet Seminare sowie Führungen an. Am häufigsten stehen Bunker auf dem Programm – davon gibt es noch rund 700.

Tondernstraße 33a, www.unter-hamburg.de

147. Barmeiers Café

Schöner kann eine Mittagspause oder ein Nachmittag nicht sein, als die Treppe in den Haynspark hinabzusteigen und Bratwurst vom Angler Sattelschwein mit diesem leckeren leichten Kartoffelsalat zu verzehren. Alles so frisch und so lecker – und das bei moderaten Preisen.

Barmeiers Gartencafé, Eppendorfer Landstraße 180, 040/507 435 30

148. Bahnbunker

Einst als Luftschutzbunker für durchreisende Bahngäste in den Jahren 1941-44 gedacht, zieht der Tiefbunker Steintorwall heute vor allem Neugierige an. Auf der 100-minütigen Führung durch die 150 Räume erfahren Besucher vieles über die Geschichte Hamburgs während des Zweiten Weltkrieges und des "Kalten Krieges".

www.hamburgerunterwelten.de/Bunker-Hamburg-Hauptbahnhof.html

149. Hafenpizzabar

Das silo16 ist ein junges, weltoffenes Restaurant mit Bar und Lounge an einer spannenden Location im Binnenhafen von Harburg, mit italienischer Küche, edlen Weinen, und einem motivierten Team.

Schellerdamm 16, 040/415 414 94, So–Fr 12–23 Uhr, Sa 17-23 Uhr, www.silo16.com

150. Kältekammer

Cool: Beim Ausrüster Globetrotter in Barmbek gibt es eine Kältekammer, in der zwischen Eisblöcken und Kunstfellen Outdoorkleidung getestet werden kann. Kletterwand, Kanu-Paternoster und spektakuläre Filme runden das Gefühl von Freiheit und Abendteuer ab.

Wiesendamm 1, Mo-Fr 10–20 Uhr, Sa 9–20 Uhr; www.globetrotter.de

151. Nur für Männer

Die weltweit einzige textile Tropfsteinhöhle besuchen: Policke Herrenkleidung in St. Georg ist ein riesiger begehbarer Kleiderschrank. Auf vier Etagen hängen in dichten Reihen mehrere Tausend Anzüge, Sakkos, Hosen, Mäntel, Fräcke und Smokings.

Böckmannstr. 1a und 2, 20099 Hamburg, Mo–Fr 9.30–19, Sa 9–15 Uhr

152. Tigervogel & Aal Fatal

Von Star-Club bis Slime, von Liverpool bis Lindenberg, von Tüdelband bis Turbonegro: Tigervogel & Aal Fatal sind die Rockviecher unter den Stadtführungen, und wer mit den beiden Schnackern und Musikern durch die Straßen zwischen Golden Pudel Club und Kaiserkeller zieht, kriegt Hamburger Musikgeschichte voll auf die Ohren und auf das Zwerchfell geknallt.

Tigervogel & Aal Fatal: Buchungen und Informationen unter vogelaal@vogelaal.de, www.kiezgehrockrevue.de

153. Kino im Luxushotel

Wer einmal Kino auf die besondere Art erleben will, kann das auf Voranmeldung im Atlantic-Hotel tun. Hier gibt es einen kleinen Kinosaal mit acht sehr bequemen Plätzen. Für die Privatvorführung bietet das Haus eine ganze Reihe von Filmen an, darunter viele "alte Schinken", die fast schon in Vergessenheit geraten sind. Es wartet ein nostalgischer Nachmittag mit wirklich leckeren Popcorn.

An der Alster 72-79, 040/288 80

154. Synagoge

In der Poolstraße in der Hamburger Neustadt gibt es etwas wahrlich Seltenes zu sehen: die Überreste einer Synagoge, die zwischen 1842 und 1844 von den jüdischen Reformern des "Israelitischen Tempels" gebaut wurde. Von dem Gotteshaus sind heute nur noch Reste als Kriegsruinen erhalten, das Hauptschiff wurde 1944 durch einen Bombentreffer zerstört. Heute werkeln hier die Mechaniker von "Auto Stern" in einem der schönsten Hinterhöfe Hamburgs.

Die ganze Geschichte: http://tinyurl.com/dyzlegc

155. Hamburgs niedlichster Leuchtturm

Die Bunthäuser Spitze ragt wie ein Keil in die Elbe, wo sich der Fluss in Norder- und Süderelbe teilt. Hier wurde 1914 ein knapp sieben Meter hoher Leuchtturm errichtet, das "Leuchtfeuer Bunthaus" aus Holz mit rundum laufendem Balkon, seit 1977 außer Dienst. Vom Turm guckt man auf Röhricht, den Fluss und das Ufer von Bullenhausen – ein wunderbarer stiller Platz für Picknicks.

Moorwerder Hauptdeich, ab S-Bahnhof Wilhelmsburg mit dem Bus der Linie 351

156. WG-Feeling

Für Momente latenter Unzufriedenheit empfiehlt sich eine Bewerbung um ein WG-Zimmer mit anschließendem Vorstellungsgespräch. Nach dem Genuss des Hamburger Mietenwahns und WG-Terrors ist man mit sich und seiner Wohnung plötzlich sehr, sehr zufrieden.

Hamburger Abendblatt Immobilienteil, www.abendblatt.de

157. Michel-Nacht

Die fantastische Aussicht über Hamburg auch einmal bei Nacht genießen: Kein Problem, denn Sie können Hamburgs Wahrzeichen St. Michaelis auch zu später Stunde erklimmen. Der "Nacht-Michel" hat täglich ab 19.30 Uhr bis 21.30 Uhr geöffnet, Fr und Sa bis 23 Uhr. Zum spektakulären Ausblick gibt's klassische Musik und einen kleinen Drink. Leider nicht ganz billig: Erwachsene zahlen 10,50 Euro, Kinder bis 15 Jahren 8,50 Euro, Kinder bis 2 sind frei.

Hamburg-Neustadt, Englische Planke 1, www.nachtmichel.de

158. Liebes-Park

Im Römischen Garten kann man herrlich die Seele baumeln lassen, aber auch zu zweit romantisch verweilen. Der Park zählt zu den kleinen Perlen der Stadt und befindet sich 30 Meter über der Elbe im Westen Blankeneses. Eine Besonderheit ist er, weil er nicht als Englischer Landschaftsgarten angelegt wurde, sondern im Jugendstil. Er liegt versteckt am Falkensteiner Ufer 300.

Ab S-Bahnhof Blankenese mit dem Kleinbus (Linie 48), durch enge verschlungene Straßen, á la Italien, bis zur Haltestelle Waseberg. Von dort zu Fuß weiter.

159. Jugger im Stadtpark

Eine Mischung aus Rugby und Gladiatorenkampf – das ist die Sportart Jugger, die durch den Endzeit-Film "Die Jugger – Kampf der Besten" (1989) inspiriert wird und seit gut 20 Jahren auch in Hamburg ihre aktiven Fans hat. Wer zuschauen, Kontakte knüpfen oder spontan mitspielen möchte: Trainiert wird wöchentlich im Stadtpark.

Jugger, Stadtpark, Wiese vor dem Planetarium, Hindenburgstraße 1b, Winterhude, Mi ab 18 Uhr, www.jugger.org

160: Poppenbüttler Schleuse

Die Poppenbüttler Schleuse ist besonders im Sommer einen Ausflug wert. Den Kanufahrern zusehen, dem Wasserplätschern zuhören – mehr braucht es nicht, um zu entspannen. Gilt auch für Kinder.

Marienhof 6, ab S-Bahnhof Poppenbüttel mit dem 178er-Bus

161. Gängeviertel

Ganz Hamburg ist von Investoren besetzt. Ganz Hamburg? Nein. Eine Künstlerenklave leistete erfolgreich Widerstand gegen die gefühlte Investorenübermacht im Baugewerbe. Die Bewohner des Gängeviertels pflegen den Reiz des Andersartigen in ihren kleinen Lauben, Läden und Open-Air-Treffpunkten. Alles irgendwie selbst gebaut mit viel Charme und Können. Und regelmäßig locken Ausstellungen und Konzerte.

Caffamacherreihe, www.das-gaengeviertel.inf

162. Lego-Ausstellung

Viele Hingucker gibt es bei der Lego-Ausstellung im Helms-Museum, das in der Nähe des Schwarzenbergs ist, auf dem junge Kirchentagbesucher ihre Zelte aufschlagen. Die Entfernung beträgt 750 Meter. Ein Fußweg, der in knapp zehn Minuten zu schaffen ist. Danach noch einen Kaffee in der Helms-Lounge am plätschernden historischen Brunnen: einfach entspannend.

Museumsplatz 2, 040/428 713 693, Di–So 10– 17 Uhr, www.amh.de

163. Museum electrum

Kurioses, das mit Strom funktioniert, kann man im electrum, dem Museum der Elektrizität sehen. Darunter ist auch ein Gerät von Konrad Zuse, der 1941 den ersten funktionsfähigen programmierbaren Computer der Welt baute. Das Museum liegt fünf Minuten Fußweg vom S-Bahnhof Harburg Rathaus entfernt.

Harburger Schloßstraße 1, 21079 Hamburg, So 10-17 Uhr, www.hansemarkt.de/electrum/ museum.htm

164. Harburger Friedhof

Begraben wird auf dem Alten Harburger Friedhof an der Bremer Straße schon lange niemand mehr. 1937 wurde er geschlossen. Beisetzungen in Familiengräbern fanden noch bis in die 1960er-Jahre statt. Heute ist es eine sechs Hektar große Parkanlage, in der opulente Grabsteine wie Skulpturen stehen. Die stehen unter Denkmalschutz.

Bremer Straße, zu Fuß am S-Bahnhof Harburg-Rathaus

165. Kaifu

Wenn Sie in Eimsbüttel mal richtig entspannen wollen, sollten Sie unbedingt einen Spaziergang entlang des Kaiser-Friedrich-Ufers unternehmen. Der drei Kilometer lange und 20 Meter breite Isebekkanal verbindet die Stadtteile Eimsbüttel, Hoheluft, Eppendorf und Harvestehude. Neben traumhaft schönen Stadtvillen können Sie entlang des Gewässers eine ganze Reihe heimischer Wasservögel beobachten.

Bus der Linie 4, Haltestelle Kaiser-Friedrich-Ufer

166. Der Mariendom

Der neuromanische Bau aus dem Jahr 1893, gelegen mitten im Szeneviertel St. Georg, ist seit 1995 Kathedralkirche des katholischen Erzbistums Hamburg. Ein Muss-Besuch für alle ökumenisch gesinnten Kirchentagsbesucher – und für alle, die mal ein Weihrauchwölkchen erschnuppern möchten.

An der Danziger Straße, Mo.-Fr.: 9-19 Uhr, So.: 8-19 Uhr, www.mariendomhamburg.de/gottesdienst

167. Geo-Museum

Insbesondere für Kinder lohnt sich ein Besuch des geologisch-paläontologischen Museums an der Bundesstraße. Dort sind unter anderem Mammutknochen und Skelettversteinerungen von Sauriern ausgestellt. Im oberen Stockwerk gibt es zudem eine Einführung in die Entwicklung des Lebens auf der Erde.

Bundesstraße 55, 9-18 Uhr,040/428 385 009, www.uni-hamburg.de/geol_pal/museum.html

168. Weitblick in der Tiefebene

Wer Ruhe inmitten der hektischen Stadt und Weitblick in der norddeutschen Tiefebene sucht, findet beides ganz im Süden der Stadt: Auf dem 60 Meter hohen Fuchsberg im Stadtteil Rönneburg. Von der von Pferdeweiden umgebenen Anhöhe geht der Blick über die Elbe hinweg bis nach Bergedorf im Osten, im Westen bis zu den Harburger Bergen. Und mit etwas Glück ist für einen Moment das Gezwitscher von Vögeln das einzige Geräusch.

B 4 bis Sinstorf, dann Richtung Meckelfeld

169. Gorch-Fock-Park

Ein echter Hingucker bei schönem Wetter ist der Gorch-Fock-Park an der Elbe (bei Finkenwerder). Von dort hat man einen superben Blick auf die Elbe und kann den großen Schiffen beim Einlaufen zuschauen. Auch der Rüschpark ein paar Meter weiter ist ein Spaziergang wert, denn von dort kann man sich die bei Airbus startenden und landenden Flugzeuge ansehen.

Am Fuchsberg, 21079 Hamburg, Bus: Linie 141 bis zur Station An der Eiche, von dort ca. ein Kilometer Fußweg

170. Der Serrahn

Bergedorfs Hafen, der Serrahn, liegt mitten in der Stadt. Hier schießt das Wasser der Bille vom Stauwehr des Schlossteichs mit einigem Getöse in den Hafen. Das Geschehen auf dem Wasser zu verfolgen, wird nie langweilig. Die Bergedorfer Schifffahrtslinie verkehrt hier, und von April bis Oktober fahren ab Jungfernstieg auch Schiffe der Alstertouristik.

Mit der S-Bahn bis Begedorf, dann nur ein paar Meter zu Fuß

171. Hafen und Industrie bei Nacht

Was tagsüber kalt und technisch wirkt, entwickelt bei Nacht und unter künstlicher Beleuchtung oft einen eigentümlichen Reiz. Wer so etwas mag, sollte nach Einbruch der Dunkelheit auf der A7 von Harburg aus Richtung Norden fahren. Rechts die Harburger Mineralöl-Raffinerien, das Containerterminal Altenwerder und dann die Köhlbrandbrücke; links zunächst ein riesiger Güterbahnhof und dann hell erleuchtete Containerfrachter zum Greifen nah.

172. Astra-Ambiente

Das Harburger Fährhaus ist speziell: Rosi führt den Laden schon ein paar Jahrzehnte, die Stammgäste lieben sie. Eine Mischung aus Zigarettenrauch und Friteusengeruch schlägt einem beim Betreten ins Gesicht entgegen. Urig, eine Stammkneipe wie aus den 50er-Jahren. Menschen, die kein Blatt vor den Mund nehmen, und ab und an Gunter Gabriel, der um die Ecke wohnt, erwarten einen. Atmosphäre, Getränke und Sprüche am Tresen entschädigen für die Atemnot.

Dampfschiffsweg 21, 040/770 294, Mo.-Fr.: ab 11 Uhr, Sa., So.: ab 10 Uhr

173. Zeitgeist atmen

Klar, das Schanzenviertel mit seinen zig Galao-Tempeln muss man auch gesehen haben. Aber szeniger ist es längst im benachbarten Karolinenviertel. Hauptschlagader des Zeitgeistes ist die Marktstraße: Hier gibt es die coolsten Boutiquen, etwa Herr von Eden und Garment, ökologisch korrekte Schuhe bei Inga Thomas, jede Menge kuriosen Trödel, gemütliche Cafés wie das Yoko Mono und mit dem Cento Lire einen der besten Italiener der Stadt mit annehmbaren Preisen.

U-Bahnhof Feldstraße oder Bus Linie 3

174. Genießen all'italiana

Als Vincenzo Andronaco 1970 sein kleines Dorf auf Sizilien verließ und als Fabrikarbeiter in Hamburg anheuerte, waren Spaghetti, Antipasti und Latte macchiato hier noch nicht in aller Munde. Seither hat die italienische Küche mächtig Karriere gemacht – und Andronaco auch. Jede, aber auch wirklich jede Zutat ist in seinen Großmärkten zu finden. Und manche im dazugehörigen Bistro zu Kantinenpreisen auch gleich zu genießen.

Grande Mercato Andronaco, Halskestraße 48 und Beerenweg 24–26, Mo.-Fr. 9–19, Sa. -18 Uhr

175. Nase und Gaumen verwöhnen

Eppendorf ist bekannt für seine prominenten Bewohner, seine tollen Schuhläden und Boutiquen für Hunde-Accessoires. Ja, richtig gehört. Man kann aber auch seine Nase und seinen Gaumen so richtig verwöhnen. Bei Violas gibt es Kräuter, Gewürze und Schokoladen aus aller Welt, vom seltenen Zitronenpfeffer bis zum Milchreis für kleine Engel. Einfach nur köstlich! Wer bis dahin nicht gekocht hat, wird spätestens nach einem Besuch des Lädchens damit anfangen.

Eppendorfer Baum 43, 20249 Hamburg, Mo.-Fr.: 10-19 Uhr, Sa.: 10-16 Uhr, www.violas.de

176. Glasklar baden

Abschalten und in der Sonne aalen – das geht wunderbar am See Hinterm Horn. Das Wasser des Baggersees ist extrem klar – Untersuchungen bescheinigen ihm seit Jahren "ausgezeichnete Badewasserqualität". Aber Vorsicht: Für Kinder ist der See nicht geeignet, denn das Ufer fällt steil ab.

Allermöher Deich, mit der S-Bahn bis Bergedorf, dann den Bus der Linie 321 nehmen

177. Container und Kirche

Nirgends kommt man dem modernen Hafenumschlag so nahe wie auf dem Drewer Hauptdeich in Moorburg. Von dort schaut man direkt in das modernste Containerterminal der Welt hinein, das HHLA-Terminal Altenwerder. Das frühere Fischerdorf wurde für den Bau dieser Anlage in den 1990er-Jahren abgerissen. Nur die Kirche und der Friedhof blieben danach übrig.

St. Gertrudkirche, Altenwerder Querweg, 040/ 797 91 00, www.kirche-suederelbe.de/altenwerder

178. Gepflegt trinken

Die Bar Le Lion ist eine der originellsten Cocktailbars. Und Jörg Meyer der König der gepflegten Trinkkultur. In seiner kleinen, lauschigen Bar nahe dem Rathausmarkt gibt es weder Tageslicht noch Schirmchen. Und auch eine Pina Colada sollte man eher nicht bestellen, dafür lieber offen sein für das Getränk des Hauses: den selbst kreierten Gin Basil Smash. Von dort aus kann man stilvoll in die Nacht starten.

Le Lion – Bar de Paris, Rathausstraße 3, Mo.-Sa.: 19-3 Uhr, www.lelion.net

179. Hafenmuseum

Auf der Veddel im zentralen Hafenbereich lebt im Schuppen 50 ein Stück des alten Hamburger Hafens fort – so wie er war, bevor der Container kam. Alte Schuppen bilden den Rahmen für Kräne und Originalfahrzeuge aus den 1950er- und 60er-Jahren. Am Kai liegt der Stückgut-Museumsfrachter MS Bleichen, Baujahr 1958. Unbedingt sehenswert.

Hafenmuseum Hamburg, Kopfbau des Schuppens 50A, Australiastraße, tgl. (außer Mo.) von 10-18 Uhr

180. St. Pauli bei Tageslicht

Tagsüber über die Reeperbahn zu schlendern hat gleich zwei Effekte: Die "sündige Meile" wird entzaubert, denn bei Tageslicht wirken Spielkasinos, Erotik-Shops und Kneipen schon gar nicht mehr so sündig wie nachts um halb eins. Zum Zweiten kann man sich danach viel besser orientieren zwischen Spielbudenplatz und Nobistor. Was wirklich schön ist, ist ein Bummel durchs Dorf – St. Pauli hat mit seinen vielen kleinen Gassen und Lädchen was Provinzielles, im positiven Sinn. Fremdenführerin Martine Thürcke veranstaltet jeden Mittwoch von 15 Uhr an und jeden Sonnabend von 11 Uhr an ihre ganz persönliche Tour durchs Viertel.

www.shopseeing.de

181. Komiker auf dem Wochenmarkt

Der Rahlstedter Wochenmarkt ist einen Besuch wert. Immer dabei: Heinz Peters aus Kirchwerder. Ein Spaßvogel, der sich schon mal ein Salatblatt auf den Kopf legt oder Bohnen um die Ohren drapiert. Und natürlich immer einen witzigen Spruch auf den Lippen hat. Nebenbei verkauft er gutes Gemüse.

Rahlstedter Wochenmarkt, Rahlstedter Bahnhofstraße, 22149 Hamburg

182. Erikas Eck

Hier gibt es Frühstück auf Wunsch auch um Mitternacht und deftige Mahlzeiten zu fairen Preisen zwischen 17 Uhr und 14 Uhr des nächsten Tages. Erikas Eck an der Sternstraße war ursprünglich ein Lokal für die Arbeiter des Schlachthofs. Heutzutage ist es beliebt vor allem bei Nachtschwärmern, die nicht verhungern wollen.

Sternstraße 98, 040/43 35 45, tgl. von 17–14 Uhr (Sa, So von 9–17 Uhr geschlossen) www.erikas-eck.de

183. Jüdischer Friedhof

Eines der bedeutendsten Zeugnisse jüdischer Geschichte in Hamburg ist der jüdische Friedhof Altona an der Königstraße. Das Gräberfeld, das von 1611 bis 1877 unterhalten wurde, dient Historikern noch immer zur Forschung.

Königstraße 10a, www.jüdischer-friedhof-altona.de

184. Elly Herrs Fährhaus

Im Sommer ist der kleine Biergarten des Altengammer Fährhauses Elly Herr ideal, um einen langen Tag in Ruhe ausklingen zu lassen. Bei Steak mit Bratkartoffeln und einem kühlen Bier geht der Blick über die grünen Wiesen von Altengamme, auf denen gerne mal friedlich die Pferde grasen.

Altengammer Hauptdeich 120, 040/723 52 65

185. Am Alsterfleet zur Elbe

Wie Hamburgs wichtigste Gewässer miteinander verbunden sind, wissen auch viele Einheimische nicht. Ein Spaziergang vom Jungfernstieg zur Kleinen Alster am Rathausmarkt, dann weiter entlang der Alsterarkaden und dem Alsterfleet bis zum Alsterschöpfwerk an der Schaartorbrücke schafft Abhilfe. Ein wunderbarer Stadtbummel und eine spannende Entdeckungstour in die Geschichte der Stadt.

186. Sun-Downer

Wer am Hotel Le Royal Meridien vorbei geht, ahnt nicht, was für eine wunderbare Bar sich weit oben über der Straße verbirgt: einfach mit dem gläsernen Fahrstuhl links neben dem Eingang in die oberste Etage und ab in die Bar – schon kann man bei einem Drink den Sonnenuntergang mit Weitblick genießen.

An der Alster 52, 040/210 00

187. Hafenkino bei Käpt'n Prüsse

Wer an der Außenalster die kleine Fußgängerbrücke auf die Gurlitt-Insel überquert, hat alles richtig gemacht: Hier verbirgt sich Hamburgs kultigste Segelschule Käpt'n Prüsse. Tipp: bei Sonnenschein auf dem Steg ein kühles Alster trinken und dabei die Stahlboote beim An- und Ablegen beobachten – großes Hafenkino für Wasser- und Landratten.

An der Alster 47a, 040/280 31 31, tgl. 10–19 Uhr, www.pruesse.de

188. Fliesen-Museum

Das Museum von Fliesenhändler Konrad Schittek ist ein Schmuckstück. Zu sehen sind – klar – Fliesen und ganze Bäder und Küchen der vergangenen Jahrzehnte, alle aus Originalteilen gebaut.

Winsener Stieg 1a in Sinstorf, tgl. 7–17 Uhr

189. Die Bucht

Direkt neben dem Stadtpark befindet sich der Beach-Club "Die Bucht". Das Beste: Der Club ist direkt auf dem Wasser – Urlaubsgefühle sind also garantiert.

Südring 46, Mo–Mi, So 11–0 Uhr, Do–Sa: 11–3 Uhr

190. Hin&Veg

Der kleine Imbiss in der Sternschanze wirkt unscheinbar, überzeugt jedoch mit einem großen Angebot an Gerichten, auf die Vegetarier und Veganer so oft verzichten müssen. Neben traditionellem Fast Food wie Currywurst, Burger und Döner erstreckt sich das Angebot über Aufläufe, Pasta und vegane Desserts.

Schulterblatt 16, Mo–Do 11.30–22.30 Uhr, Fr, Sa 11.30–24 Uhr, So 12.30–22 Uhr, www.hinundveg.de

191. Hamburgs älteste Kirche

Die Backsteinkirche im Harburger Ortsteil Sinstorf ist fast 1000 Jahre alt und damit das älteste genutzte Gebäude auf Hamburger Stadtgebiet. Sie befindet sich auf einem Hügel, ist von außen wie innen einen Besuch wert. Umgeben wird das steinalte Gebäude von lange verwitterten Grabstätten.

Sinstorfer Kirchweg 21, www.kirche-sinstorf.de

192. Wasserski fahren

Hamburgs einzige Wasserskianlage befindet sich in Harburg und ist ein beliebtes Ausflugsziel nicht nur für aktive Wassersportler, sondern auch für Zuschauer, die von der Aussichtsterrasse den besten Blick über die Künste von Profis und Anfängern haben.

Am Neuländer Baggerteich 3, 040/303 85 80, www.wasserski-hamburg.de

193. Mit der Fähre nach Wilhelmsburg

Von den Landungsbrücken fahren Hadag- Fähren neuerdings zum Wilhelmsburger Anleger Ernst-August-Schleuse. Von dort aus lässt sich die Elbinsel am Deich entlang erkunden. Sicher eine der schönsten Bootstouren, die man in Hamburg erleben kann.

Linie 73, Brücke 1

194. Blütenträume

Die Schachbrettblumen im Junkernfeld an der Seeve in Over zählen zu den größten Beständen und stehen unter Naturschutz. Jetzt gerade ist Blütezeit – einfach sehenswert. Blumenfreunde kommen von weither, um sich das florale Spektakel anzusehen. Jetzt beginnt auch die Kirschblüte im Hamburger Teil des Alten Lands, in Francop, Nincop, Neuenfelde und Cranz. Auch viele historische Gasthöfe sind dort einen Besuch wert.

195. Beach-Club im Süden

Im weitläufigen Veritas Beach blickt man auf Hafenboote, Ausflugsschiffe und Industrie. Besonders romantisch ist dieser außergewöhnliche Platz zum Sonnenuntergang, wenn bei Harburg die rote Sonne hinter Lastkähnen im Wasser versinkt. Alljährlich geht es um die Zukunft dieses Clubs, für diesen Sommer ist sie aber gesichert.

Veritaskai, Harburger Hafen, 040/796 70 80, www.hornbachers.net/beach/

196. Schmuckkirche

Die Pfarrkirche St. Pankratius mit dem Barockaltar und der Arp-Schnitger-Orgel, die Altländer Bauernhäuser mit den Prunkpforten und die Obstblüte im Frühling – Neuenfelde hat viel fürs Auge zu bieten. Fahren Sie zum Parkplatz am Neuenfelder Hauptdeich am Estesperrwerk. Der Blick geht frei über die Elbe nach Blankenese. Im Rücken liegt die Schiffswerft J. J. Sietas, oft weht eine angenehme Brise vom Wasser, und dicke Pötte schippern vorbei.

197. Kuchen in Lühmanns Teestube

Nach einem Spaziergang im Blankeneser Treppenviertel sollte man sich mit einem großen Stück selbst gebackenem Kuchen im Lühmanns belohnen. In den gemütlichen Zimmern lässt sich gut entspannen. Sonntagnachmittags braucht man ein wenig Geduld. Der Andrang ist groß.

Blankeneser Landstraße 29, S1 bis Blankenese, 040/86 34 42, Mo–Fr 9–23 , Sa 9–18, So 10– 23 Uhr, www.luehmanns-teestube.de

198. Volksdorfer Wald

Die markante, ein bisschen geheimnisvoll wirkende Erhebung am östlichen Rand des Volksdorfer Waldes fungiert als Wendemarke vieler Joggingtouren: Der Mellenberg, die Spitze einer eiszeitlichen Endmoräne, überragt als runder Hügel die Umgebung um zwölf Meter, der "Gipfel" liegt 63 Meter über dem Meeresspiegel. Ein schöner Platzfür einen entspannten Rundblick.

U 1 bis Volksdorf

199. Fröhliches Nationenraten

Nur wenige Kilometer hinter Rissen steht direkt an der Elbe in Wedel das Schulauer Fährhaus. Zu ihm gehört die Schiffsbegrüßungsanlage Willkomm-Höft. Jedes Schiff, das in Hamburg einläuft, wird hier mit der Nationalhymne des Staates empfangen, in dem es registriert ist. Bei einem Kännchen Kaffee oder auch einer Finkenwerder Scholle können die Gäste des Hauses anhand der gerade gespielten Begrüßungsmusik raten, wo denn der Pott herkommt.

Schulauer Fährhaus, Parnaßstraße 29, 22880 Wedel, Mo–So 11–23 Uhr, www.schulauer-faehrhaus.de

200. Landwirtschaft wie in früheren Jahrhunderten

Acht historische Gebäude, teils aus dem 17. Jahrhundert, allerlei Gerät und viele Tiere vermitteln im Museumsdorf Volksdorf eine Vorstellung davon, wie es zu den Zeiten unserer Vorfahren auf dem Lande aussah. Ein Hahn kräht, Schafe und Ziegen rupfen Halme, zwei schwere Kutschpferde trotten ans Gatter – am besten genießen lässt sich dies auf einer Bank im Bauerngarten.

Im Alten Dorfe 44, Di–So 9–17 Uhr

201. Airbus-Tour

Einmal den A380 aus der Nähe betrachten? Im Airbuswerk Finkenwerder können sie dies, trotz stetiger Lieferverzögerungen, schon jetzt. Bei der zweieinhalbstündigen Werksführungen erleben Sie die Fertigung des Giganten vom Anfang bis zum Ende.

Kreetslag 7, 0900/524 72 87, www.globe-tours.de/betriebsfuehrungen/airbus-werke.html

202. Dschungel-Nächte

Wenn zur vorgerückten Stunde die Affen in die Dunkelheit kreischen, die Löwen brüllen und einem Elefanten über den Weg trotten, dann sind nicht etwa die Tiere los bei Hagenbeck. Dann feiert der Tierpark wieder eine seiner tropischen Dschungel-Nächte. Neben den tierischen Hauptakteuren untermalen allerlei Künstler von indischen Tänzern bis zu afrikanischen Trommlern den Ausflug in die Sommernacht.

Lokstedter Grenzstraße 2, 040/530 03 30

203. Jogger-Glück

Vom Neumühlener Museumshafen einmal nach Teufelsbrück und zurück joggen – für Bewohner der Elbvororte ist dies Hamburgs schönste Strecke, für alle anderen eine hochattraktive Alternative zur Runde um die Außenalster. Besonders reizvoll ist die Strecke, weil sie auf ihrer gesamten Länge an der Elbe entlangführt. Hier joggt auch der Bürgermeister.

204. Wochenmarkt zu später Stunde

Käse, Fisch, Obst oder Gemüse: Der Nachtmarkt auf der Reeperbahn bietet alles, was man für den täglichen Bedarf braucht. Jeden Mittwochabend bieten Händler aus der Region bis 22 Uhr auf dem Spielbudenplatz ihre Waren an. Besonders beliebt ist der Wochenmarkt bei Studenten – wenn sie sich beeilen, schaffen sie es nach dem Aufstehen meistens so gerade noch rechtzeitig.

St. Pauli-Nachtmarkt, mittwochs von 16–22 Uhr

205. Balkonien

Wer beim Gang durch die Hamburger Straßen auch mal nach oben sieht und auf die Balkone achtet, wird so manches Kleinod entdecken. Von der Freude an liebevoll ausgestalteten Sonnenplätzchen bis hin zum Altglaslager ist fast alles zu sehen.

206. Whisky-Welten

Ob Highlands, Lowlands oder Speyside: Bei einem Tasting im eigenen Wohnzimmer nehmen Chris und Stephan ihre Besucher mit auf eine Reise quer durch Schottland und darüber hinaus. Ob Einsteiger oder Kenner – in familiärer Atmosphäre die Vielfalt edler Destillate entdecken, immer auf der Suche nach dem richtigen Adjektiv. Hier darf nicht nur philosophiert, sondern vor allem probiert werden.

www.hansemalt.de

207. Wasserkunst

Mitten im Industriegebiet von Rothenburgsort – und doch idyllisch und abgeschieden – liegt die Wasserkunst Kaltehofe. Das ehemalige Wasserwerk ist Industriedenkmal, Park und Museum in einem und wurde kürzlich aus einem langen Dornröschenschlaf geweckt: Auf dem Außengelände wurden die Schieberhäuschen und Wasserbecken revitalisiert, innen geht es um die Geschichte der Hamburger Wasserversorgung und um die Brunnen der Stadt. Im angegliederten Café kann man hervorragend einkehren.

Rothenburgsort, Kaltehofe Hauptdeich 7, Mo–So 10–18 Uhr, www.wasserkunst-hamburg.de

208. Energieberg

Er war mal der "gefährlichste Berg der Welt". Nun ist die einst dioxinverseuchte Deponie Georgswerder zum 40 Meter hohen Energieberg geworden: Mit zwei Windrädern und viel Fotovoltaik bepflanzt, über einen Rundweg begehbar. Toller Blick, tolle Dokumentation im Info-Häuschen, toller Wind um die Nase. Ein Projekt der Internationalen Bauausstellung. Motto: Aus Gift Gold gemacht.

Fiskalische Straße 2, 21109, 10–18 Uhr geöffnet, www.iba-hamburg.de/themen-projekte/energieberggeorgswerder

210. Die Hanseplatte

Musikalische Souvenirs mit Hamburg- Bezug und interessante Einblicke in die Platten- und Popkultur der Stadt gibt es in der Hanseplatte.

Neuer Kamp 32, Mo–Fr 11–19 Uhr, Sa 10–18 Uhr, www.hanseplatte.de

211. Picknick an der Außenalster

Für einen lauen Sommerabend gibt es kaum einen schöneren Ort als die kleinen Rasenflächen an der Straße Bellevue direkt am Alsterufer. Einfach eine Flasche Wein und ein bisschen Käse einpacken und dann völlig entspannt das Treiben der Segelboote auf dem Wasser verfolgen. Tipp: Der schönste Platz ist dort, wo die Bellevue eine kleine Kurve macht. Von hier hat man einen Blick über die gesamte Alster und im Hintergrund die Skyline von Hamburg.

212. Clochard

Ranziger wird's nicht. Allein die Stufen zum Clochard sind Abenteuer. Und oben: Gestalten, die seit Jahren am Inventar festgewachsen zu sein scheinen. Empfehlenswert: Nach langen Nächten, wenn der kleine Schmalzbrothunger kommt, gibt's kostenlose Schmalzbrote aus der Schmalzbrotecke. Danach: auf dem, nun ja, Balkon mit einem letzten Astra die Reeperbahn sehen. Oder die französische Bedienungsanleitung der Kaffeemaschine übersetzen, um ein Heißgetränk zu bekommen.

Reeperbahn 29, 24 Stunden geöffnet, www.derclochard.de

213. Die Inselklause

Direkt am Ufer der Süderelbe lockt ein Klassiker neuerer Bauart: Die Inselklause bietet schlichte Kleinigkeiten, und das eine oder andere Kaltgetränk gibt es auch. Wer mehr will vom Leben, muss es woanders suchen. Aber mehr als diese Konzentration auf das Wesentliche ist keineswegs notwendig, um zufrieden zu sein.

Die Inselklause, Schweenssand-Hauptdeich 6, Di–Fr 13–21 Uhr, Sa/So 11–21 Uhr, www.inselklause.de

214. Hamburgs Mittelgebirge

Aus der Luft: ein riesiges Waldgebiet. Von unten: der Hamburger Staatsforst. Geologisch: eine Endmoräne. Die bis zu 155 Meter hohen Harburger Berge sind das Mittelgebirge des kleinen Mannes. Mit einem verschlungenen Netz aus Wegen bieten die Hügel – etwas Sportlichkeit und ein Mountainbike vorausgesetzt – den idealen Ort zum Querfeldeinfahren. Geistig zerstreuend, körperlich fordernd.

Harburger Berge, bis S-Bahn Neuwiedenthal, dann Bus 141 bis Haake

215. Italohanseatische Lebenslust

Wer im Bottega del Sole sitzt und sich Antipasti und einen leichten Rotwein gönnt, der erfährt direkt italohanseatische Lebenslust, wie sie für Nienstedten so typisch ist. Ein Abend in diesem Restaurant macht jedes noch so aufregende Fernsehprogramm obsolet, denn das richtige Leben ist hier allemal interessanter.

La Bottega del Sole, Nienstedtener Straße 7, Mo–Fr 10–18 Uhr, Sa 10–14 Uhr, www.labottegadelsole.de

216. Deutschlands erste Burlesque Bar

Das Queen Calavera hat sich seit seiner Eröffnung 2008 zu einer echten Kiez- Größe gemausert: Hier treten nationale wie internationale Stars der traditionellen Ausziehkunst auf. Das Publikum ist trotz der überwiegend weiblichen Burlesque- Tänzer sehr gemischt und das Bier verhältnismäßig günstig.

Gerhardstraße 7, Do ab 20 Uhr, Fr/Sa ab 21 Uhr, www.queencalavera.com

217. Lila Welt im Café Scotland Yard

Lila Bistrostühle, lila Handtücher, lila Zuckerdosenhäubchen. Das Café Scotland Yard ist eine kleine, oftmals zuckersüße Welt für sich. Und wenn Besitzerin Audrey Pale Hendry – mit Zöpfen und Baskenmütze eine extravagante Erscheinung – den Gast mit "Bye-bye, dear" verabschiedet, wünscht man sich endgültig woandershin.

Veddeler Brückenstraße 160, Mo–Fr 7.30–18 Uhr, Sa 11–20 Uhr, So 13–18 Uhr

218. Ein feiner Zug

Hier lebt der Traum eines jeden Reisenden: ein ICE, der nicht zu spät kommt. Das Miniaturwunderland schafft seine eigenen Realitäten und hinterlässt seine Besucher – Kinder wie Erwachsene – staunend über die faszinierende Eisenbahnwelt mit ihren versteckten Witzen und Tricks. Ein Muss für jede Familie.

Kehrwieder 2–4, www.miniatur-wunderland.de

219. Neuwerk

Die Insel Neuwerk liegt mitten im Wattenmeer, hat 44 Einwohner und gehört (zumindest politisch) zu Hamburg. Auf dem Leuchtturm des Inselchens ergibt sich ein herrlicher Blick über Insel und Wattenmeer, ohne störende großstädtische Bürogebäude, stattdessen auf grasende Pferde und Kühe.

Anreise mit der Fähre ab Cuxhaven

220. Tribüne

Ein Freund fragte: Was singen die? Wir wollen Bäuschen bau'n? Nicht ganz. Die Leute singen: "Come on you boys in brown!" Ach ja, die Südtribüne des FC St. Pauli, Stehplatz der Preisbewussten, der Textsicheren, der Ultras und der Harten. Aber: gar nicht so hart, wie man denkt. "Verzeihung, dürfte ich mal mit dem Bier vorbei?", hört man jedenfalls nicht in jedem Stadion. Hier schon. Das Spiel? Oft schlecht. Das Publikum? Oft laut. Und sonst? Ein Fest.

Heiligengeistfeld 1, U-Bahn-Haltestelle St. Pauli www.fcstpauli.com/karten/heimspiel/heimspiel/

221. Öko-Hotel

Die Internationale Bauausstellung (IBA) und die Internationale Gartenschau (igs) locken derzeit in Wilhelmsburg Besucher an. Innovationen wie den Energiebunker können auf der IBA besichtigt werden, während auf der igs eine vielfältige Pflanzenwelt zu bestaunen ist. Nach einem Bummel über die beiden Schauen lohnt sich ein Ausflug ins neue, ökologisch gebaute Hotel Wälderhaus.

www.waelderhaus.de

222. Holsten-Brauerei in Altona

Wie wäre es mit einem Rundgang in der Holsten-Brauerei? Im Preis von fünf Euro inbegriffen ist ein frisch gezapftes Pilsener (auf Wunsch auch alkoholfrei) und ein herzhafter Imbiss mit Treber-Brot und Abraham-Schinken. Überzeugt? Die Führung wird auch auf Englisch angeboten.

Holstenstraße 224, Tickets unter 040/309 936 98 oder unter besichtigung@holsten.de

223. XXLustig

Hüpfburgen, Trampoline, Ball Shooter, Kicker und mittendrin ein großes Flugzeug: In der Spielstadt Hamburg XXL ist alles größer und bunter als im eigenen Kinderzimmer. Das macht Kinder bis 10 Jahre glücklich und deren Eltern folglich auch. Letztere können sich die Zeit beim Plaudern, Zeitschriftenblättern oder Kaffeetrinken vertreiben.

Papenreye 26, Mo–Fr 9.30–19 Uhr, Sa/So 10–19 Uhr

224. Komet

Die Musik Bar Komet ist eine ehrliche Szenekneipe jenseits der ausgetretenen Kiez- Touri-Pfade. Hier wird der Gast akzeptiert, wie er ist, nicht mehr und nicht weniger.

Musik Bar Komet, Erichstraße 11, www.komet-st-pauli.de

225. Die Geschichte des Tees

Die Meßmer Momentum Tee- Lounge und das dazugehörende Teemuseum in der HafenCity bietet einen Streifzug durch die viele Jahrtausende alte Tee-Geschichte. Das ist spannender, als man denkt – und der Tee ist wirklich gut.

Am Kaiserkai 10, 040/736 790 00, tgl. 11–20 Uhr, Anreise per Bus mit Linie 111 oder mit der U 4, www.messmer.de/das-messmer-momentum

226. Russisch-orthodoxe Kirche

Die russisch-orthodoxe Kirche an der Hagenbeckstraße, die Kirche des Heiligen Prokop, wurde in den 60er- Jahren erbaut und steht heute unter Denkmalschutz. Mit ihren Zwiebeltürmen und weißen Mauern bietet sie einen starken Kontrast zu den hiesigen Kirchenhäusern. Die Gemeindemitglieder, darunter viele Einwanderer aus Russland, kommen regelmäßig zu Gottesdiensten zusammen.

Prokopij-Kirche, Hagenbeckstraße 10, U2-Haltestelle Lutterothstraße. www.prokopij.de/index_de.htm

227. Weite Welt am Hafen

Das Café-Bistro zwischen Kehrwiederspitze und Miniatur Wunderland liegt auf einem Ponton direkt neben der Flussschifferkirche auf dem Wasser. Zwölf Menschen mit psychischen Erkrankungen zaubern hier täglich frische Salate und Hamburger Original-Gerichte wie Labskaus oder Rundstück warm. Große Portionen, günstige Preise, netter Service. Freitags gibt's Currywurst.

Cafe-Bistro Weite Welt, Hohe Brücke 2, Mo–Fr 8–17 Uhr, www.weite-welt-hamburg.de

228. Im "Kaufrausch" schwelgen

Zur Sucht neigenden Menschen wird hiermit wärmstens empfohlen, nicht weiterzulesen. Die Erfahrung zeigt, dass das "Kaufrausch", Eppendorfs kleinstes Kaufhaus, viele seiner Kunden zu jener Abhängigkeit verleitet. Sechs Boutiquen und ein Café beherbergen von Schuhen über Dessous zu Accessoires lauter niedliche und nette Dinge. Eine Fundgrube des Besonderen.

Isestraße 74, Mo–Fr 11–19 Uhr, Sa 11–18 Uhr, www.kaufrausch-hamburg.de

229. Bauernhaus im Volkspark

Nach einem ausgedehnten Spaziergang im Volkspark lohnt sich ein Besuch im urgemütlichen Bauernhaus. Es wurde im Jahre 1916 anlässlich der Gartenbauausstellung erbaut und stand ursprünglich an der Elbe an der heutigen Fischersallee. Im gleichen Jahr wurde es dort ab- und im Volkspark am heutigen Standort wieder aufgebaut. An Sonn- und Feiertagen gibt es von 11 bis 15 Uhr ein leckeres Brunch-Büfett, bei schönem Wetter kann man es auf der großen Terrasse genießen.

Das Bauernhaus, Nansenstraße 82, 040/ 520 143 34. info@dasbauernhaus.de, www.dasbauernhaus.de

230. Thank you for smoking

Im "Otto Hatje Zigarrenladen" gibt es Zigarren "Made in Hamburg". Seit 1922, damals noch betrieben von Namensgeber Hatje, ist der Laden im Herzen von Altona Anlaufpunkt für Kundschaft, die "eine richtig gute Zigarre brauchen". Diese gibt es hier schon für drei Euro garantiert ohne Kunsttabak.

Alte Königstraße 5, Di., Mi, Fr 10–19 Uhr, Do 10–21 Uhr, Sa 10–15 Uhr, www.ottohatje.de

231. Minigolf im Volkspark

Gleich nebenan kann man nach dem Essen wieder ein paar Pfunde loswerden. Auf einer der schönsten Minigolfanlagen in Hamburg locken 18 Bahnen unter hohen Bäumen zum Spielen. Alternativ kann man auf 18 Tischen auf einer Pit-Pat-Anlage versuchen, den kleinen Ball mit einem Queue in die passenden Löcher zu befördern.

Minigolf Brandt, Nansenstraße, 040/545 967, Mo–Fr ab 14 Uhr, Sa/So ab 10 Uhr, www.minigolf-brandt.de

232. Fischbrötchen auf der Reeperbahn

Ein Brötchen vom Sylter "Fischpapst" Jürgen Gosch ist an der Küste kulinarisch ein absolutes Muss. Jetzt hat Gosch, der in List auf Sylt die nördlichste Fischbude Deutschlands betreibt, die sündigste Fischbude der Welt eröffnet – nämlich mitten auf der Reeperbahn. Im früheren Café Keese befindet sich nun sein Fisch-Bistro. Der alte, 16 Meter lange Tresen blieb erhalten und dient dem Verkauf von Matjes & Co.

Gosch im Café Keese, Reeperbahn 19–21, So–Do 11–24 Uhr; Fr/Sa 11 Uhr–open End.

233. Naturreservat Kiebitzbrack

Im äußersten Südosten Hamburgs wurde bereits Ende des 16. Jahrhunderts das Naturreservat Kiebitzbrack geschaffen. Das Naturschutzgebiet dient als Refugium für in Hamburg gefährdete Vögel, Fische, Amphibien und Libellen, aber auch für seltene Pflanzenarten. Wer in diese kleine, grüne Welt eintaucht, lässt alles andere hinter sich.

Anreise über S-Bahnhof Tiefstack mit dem Bus 120 bis Haltestelle Kraueler Hauptdeich oder vom SBahnhof Bergedorf mit dem Bus 227, www.hamburg.de/kiebitzbrack

234. Bartholomäus-Therme

Hinter der Fassade eines Jugendstilgebäudes lädt die Bartholomäus- Therme vor allem bei schlechtem Wetter zu schönen Wellness-Stunden ein. Die Besucher erwarten neben der Therme zwei finnische Saunen, eine rund 110 Grad heiße Kamin-Sauna, ein römisches Dampfbad und vieles mehr. Ideal zum Entspannen.

Bartholomäusstraße 95, Mo 15–22 Uhr, Di–Fr 10–22 Uhr; Sa/So 10–20 Uhr, www.baederland.de

235. Hamburg von oben

Hier kann man Geschichte atmen. Einst predigte der Luther-Vertraute Johannes Bugenhagen in der Nikolai-Kirche. Sie wurde 1842 durch den Großen Brand zerstört, wieder aufgebaut – und 1943 durch Luftangriffe erneut schwer beschädigt. Heute fährt ein gläserner Aufzug zu einer Aussichtsplattform in 76 Meter Höhe.

Willy-Brandt-Straße 60, 040/371 125, 10–20 Uhr, www.mahnmal-st-nikolai.de

236. Gruftgewölbe

Der Michel lockt nicht nur mit einer Turmbesteigung, sondern auch mit einem Besuch der Gruft. Die Krypta stammt aus dem Jahr 1750 und zählt zu den größten in Europa. In der Gruft wurden viele Hamburger begraben, mehr als 2000 Tote sind namentlich bekannt.

Hauptkirche St. Michaelis, Englische Planke 1a, Anmeldungen für Führungen: 040/376 781 32 www.hamburg.de/geheimtipps/7842/hamburgmichel-krypta.html

237. Einblicke in Hamburgs Gärten

Es gibt kaum eine bessere Gelegenheit, einen heimlichen Blick in die Gärten der Hamburger zu erhaschen, als sich ein Boot zu mieten und loszupaddeln. Idealerweise geht man zum Café Isekai in Eppendorf. Dort geht es nicht schnöselig zu, sondern recht bodenständig. Abgerechnet wird nach dem Ausflug. Und weil Paddeln hungrig macht, lässt man sich am Besten danach im Café am Anleger nieder.

Bootsverleih im Café Isekai, Isekai 13, 040/473 461, www.cafe-isekai.de

238. Die Buslinie 111

Fischmarkt, St. Pauli, Hafen und HafenCity bequem für 2,95 Euro entdecken: Die neue Buslinie 111 ist noch ein echter Geheimtipp. Sie verkehrt ab Bahnhof Altona über die Große Elbstraße, Reeperbahn, Davidstraße und Landungsbrücken vorbei an der Elbphilharmonie bis zum Überseequartier.

www.hvv.de

239. Gehirnjogging

Ob Jenischpark, Stadtpark oder Hirschpark – wer Hamburger Parks mal mit Köpfchen erkunden will, der sollte an einem BrainWalking teilnehmen. Mit verschiedenen kleinen Übungen für die Sinne in Kombination mit Denksportaufgaben nimmt Psychologin Stefanie Probst ihre Gäste mit auf eine Fitnesstour für die kleinen grauen Zellen. Der Spaß ist garantiert.

nä. Termin 26.5. Hirschpark, 8 Euro, Anmeldung 040/278 075 97, www.mehr-ist-denkbar.de

240. Eine Pfeife rauchen in Kückens Gasthof Kückens Gasthof ist mutmaßlich der älteste Treffpunkt Neuengammes. Seit 1892 ist das Lokal in Besitz der Familie, die wiederum dem HSV sehr eng verbunden ist – wovon die Wände des Gasthofes zeugen. Meisterschaften werden hier dennoch gefeiert, allerdings die des Pfeifenklubs. Der Besuch lohnt sich aber auch für Nichtraucher.

Neuengammer Hinterdeich 54, 040/723 06 91

241. Maritime Circle Line Diesee Hafenrundfahrt lohnt sich. Ein kompletter Törn der Circle Line bedeutet: Nur einmal den Fahrpreis 9,50 Euro bezahlen und beliebig viele Zwischenstopps machen. Der Fahrtantritt ist an jeder Station möglich, Tickets gibt es direkt an Bord. Besonders schön: eine Fahrt zum Auswanderermuseum.

St. Pauli-Landungsbrücken 10, 040/284 939 63. Fahrplan unter www.maritime-circle-line.de

242. Poetisches an der Ringelnatztreppe Von der Elbchaussee über die Ringelnatztreppe auf 113 Stufen runter an die Elbe und dabei eines der schönsten Hamburg-Gedichte auswendig lernen: "In Hamburg lebten zwei Ameisen // die wollten nach Australien reisen. // Bei Altona auf der Chaussee // da taten ihnen die Beine weh // und da verzichteten sie weise // dann auf den letzten Teil der Reise." Höhe Halbmondsweg erst auf den Övelgönner Hohlweg, von da geht die Ringelnatztreppe ab.

243. Marinaden aus der ganzen Welt Wer ein besonderes Grillerlebnis machen möchte, dem sind die marinierten Fleischspezialitäten aus der Eißendorfer Fleischerei guten Gewissens zu empfehlen. Jährlich begeben sich die Inhaber auf Reisen, um neue Rezeptideen und Kreationen zu sammeln. Und so gibt es Zimt-Sesam-Hähnchenspieße oder auch Filetspieße mit Pflaumen und Speck und ebenfalls für den Mittagshunger ein kleines, aber feines Angebot.

Eißendorfer Fleischerei, Eißendorferstraße 183, Di–Fr 7.30–18 Uhr, Sa 7–12 Uhr, www.blanck-hamburg.de

244. Alstertörn Ohne einen Alstertörn gemacht zu haben, sollte kein Besucher die Hansestadt verlassen. Den schönsten Blick auf das Panorama der Stadt gibt es vom Anleger Uhlenhorster Fährhaus (zu erreichen mit dem Metrobus 6). Der Norddeutsche Regattaverein (NRV) nebenan sorgt für das hanseatische Ambiente. Mit dem Alsterdampfer geht es einmal hinüber vom rechten zum linken Alsterufer, Anleger Fährdamm, und wieder zurück zum Mühlenkamp. Von hier aus kann man an teils prachtvollen Alstervillen vorbei über den Hofweg und die Fährhausstraße zurück zum Ausgangspunkt spazieren.

Abfahrt am Uhlenhorster Fährhaus stündlich von 10.33 bis 17.33 Uhr, www.alstertouristik.de

245. Alte Mauern zum Kaffee Hinabsteigen in die Stadtgeschichte. Das ist wohl einmalig: Bei Dat Backhus direkt hinter der Petrikirche am Speersort gibt es oben Brot und unten Stadthistorie. Im Untergeschoss bietet sich dem Cafébesucher ein spektakulärer Blick auf Hamburgs früheste Geschichte. Hier liegen die ringförmigen Fundamente des ältesten erhaltenen Steingebäudes der Altstadt – des Bischofsturms aus dem 12. Jahrhundert von Erzbischof Bezelin Alebrand. Eine Ausstellung informiert über die Details, denn die Bäckereifiliale wurde in die Außenstelle des Archäologischen Museums integriert.

Mo–Fr 7–19 Uhr, Sa 8–18 Uhr, www.amh.de/index.php/17909

246. BallinStadt Vor fast 100 Jahren, zur Zeit der Emigrationswelle, waren die Auswandererhallen in Hamburg die letzte Heimstätte. Das "Erlebnismuseum" BallinStadt hat die Hallen wieder errichtet und versucht, die Empfindungen, Gefühle von Heimbis Fernweh, der Reisenden zu rekonstruieren. Hier kann man Hamburger Geschichte hautnah erleben.

BallinStadt – Auswandererwelt Hamburg, Veddeler Bogen 2, www.ballinstadt.de

247. Inline-Elbtour Auf der einen Seite die Elbe, auf der anderen Wiesen und Schafe: Die norddeutsche Weite lässt sich beim Skaten auf dem Deichverteidigungsweg von Wedel aus erleben. Startpunkt ist am Lüttsandsdamm in Wedel (S-Bahn Wedel). Von dort aus geht es kilometerweit am Strom entlang auf einer asphaltierten Piste durch eine Landschaft, wie man sie eher an der Nordsee vermuten würde.

248. Boberger Dünen Hamburgs letzte Wanderdüne ist von Heidelandschaft und Marschwiesen umgeben. Auf der abwechslungsreichen Wanderung schnuppert man die Atmosphäre unterschiedlicher Landschaften quasi im Zeitraffer.

Parkplatz Boberger Furtweg 44, ab S-Bahnhof Nettelnburg mit dem Bus der Linie 221

249. Klettern am Kilimanschanzo Stolze 5873 Meter niedriger als sein Beinahe-Namensgeber in Tansania stellt der Kletterberg Kilimanschanzo mitten im Schanzenviertel die ultimative Herausforderung dar. Kletterfans können über 55 Routen in verschiedenen Schwierigkeitsgraden bis zur Kante des umfunktionierten ABC-Bunkers kraxeln.

Kilimanschanzo e. V., Schanzenstraße 69, www.kilimanschanzo.de

250. Bikertreff am Fähranleger Zollenspieker Seit mehr als 25 Jahren ist der Fähranleger Zollenspieker der Motorrad-Treffpunkt in Hamburgs Osten. Käpt'n Kuddel betreibt auf beiden Elbufern je einen Fährimbiss, an denen sich bei schönem Wetter viele Motorradfahrer treffen. Der Fähranleger ist einer d e r Treffs im Norden der Republik. Und die Fährverbindung Hoopte–Zollenspieker besteht nachweislich mindestens seit dem Jahr 1252 und ist heute wie damals ein Familienbetrieb.

Mo–Fr 6–20 Uhr, Wochenende: 8.30–20 Uhr, www.biker-treff.de/bikertreff

251. Die Römischen Gärten Ciabatta, Prosciutto und einen guten Prosecco einkaufen und ab in den Römischen Garten nach Blankenese. In der städtischen Gartenanlage über dem Falkensteiner Ufer kann man sich zum Picknick zwischen mächtigen Bäumen niederlassen, am besten auf den rasenbewachsenen Stufen des Amphitheaters, das von einer Eibenhecke umgeben ist. Dabei hat man einen fantastischen Blick auf die Elbe und die dicken Pötte, die hier vorbei kommen. Mehr geht kaum!

Falkensteiner Ufer 300, ab S-Bahnhof Blankenese mirt dem 189er-Bus bis Tinsdaler Kirchenweg, dann zu Fuß weiter

252. Oberhafenkantine In Hamburgs wohl schrägstem Restaurant werden seit 1925 Kaffee und Frikadellen serviert, über all die Jahre hat das Restaurant, eine ehemalige Kaffeeklappe, eine gewaltige Schieflage entwickelt. Nichtsdestotrotz läuft der Betrieb ungestört, im Gegenteil die Oberhafenkantine ist Kult – und in jedem Fall ein Besuch wert.

Stockmeyerstraße 39, Mo–Sa 12–22 Uhr, www.oberhafenkantine-hamburg.de

253. Volkspark Bahrenfeld Der 205 Hektar große Volkspark in Bahrenfeld ist Hamburgs größter öffentlicher Park, dessen Kernbereich seit September 2002 unter Denkmalschutz steht. Und wer stadtnah im Wald spazieren gehen möchte, ist hier richtig. Außerdem lohnt es, auf den streng geometrisch angelegten, terrassierten Tutenberg zu wandern. Von hier schweift der Blick auf die A 7, zum HSV-Stadion bis zu den Kirchtürmen der Innenstadt. Grün und Stadt perfekt vereint.

254. Gottesdienst op Platt An jedem ersten Sonntag in den ungeraden Monaten (Beginn 18 Uhr) findet ein Gottesdienst in plattdeutscher Sprache statt – in dieser Regelmäßigkeit seit vielen Jahren einmalig in Hamburg. Pastorin Annette Sandig führt die Tradition des Gottesdienstes "An de Eck vun de Steenstroot" fort. Der Eingang zur Hauptkirche St. Jacobi liegt an der südlichen Längsseite der Kirche an der Steinstraße. Von der Mönckebergstraße kommend liegt die Kirche hinter C&A.

www.jacobus.de

255. 20up Sky Bar im Empire Riverside Hotel Ja, der Tipp steht – wie man an den zahlreichen Gästen von auswärts erkennt – mittlerweile schon in einigen Reiseführern. Und zwar zu Recht: Der Blick über den Hafen ist nämlich atemberaubend. Und die Cocktails sind sehr lecker. Freitags meiden, wochentags hingehen!

Bernhard-Nocht-Straße 97, 040/311 19, So–Do 18–2 Uhr, Fr, Sa 18–3 Uhr, www.empire-riverside.de

256. Hafenpalmen Es ist die originellste Grünanlage zwischen Reeperbahn und Elbe, und eigentlich ist es gar kein richtiger Park. Der Antoni- Park am Elbhang ist ein großer Platz mit futuristisch anmutenden Rasenwellen und dem alten Kirchgarten der St.-Pauli-Kirche im Hintergrund. Und trotzdem hat der nach den Plänen der Anwohner- und Künstlerinitiative "Parc Fiction" entstandene Park seinen Charme. Der Blick auf die Elbe ist sensationell, und die hier platzierten dauergrünen Palmen aus Stahl harmonieren mit der Skyline der Hafenkräne auf der anderen Elbseite. Ein Mix, wie er nur nach St. Pauli passt.

Antonipark, Pinnasberg/Antonistraße, Bus 112, Haltestelle Hafentreppe

257. Highflyer 150 Meter über den Schluchten der Hamburger City ergeben sich mit dem "Highflyer", einem der größten Fesselballons weltweit, ungeahnte Horizonte. Besonders abends – vorausgesetzt das Wetter ist entsprechend – zeigt sich Hamburg dann auf höchstem Niveau.

Deichtorstraße 1–2, 040/300 869 69, wetterabhängig tgl. von 10 bis 22 Uhr, www.highflyer-hamburg.de

258. Die Currywurst Über Geschmack lässt sich streiten, aber nicht in Sachen Currywurst: Wer von weither kommt, um "Bei Schorsch" am Pferdemarkt Einkehr zu halten, weiß warum. Wurst und vor allem die hausgemachte Soße sind ähnlich wie der FC St. Pauli nebenan: Weltklasse. Ersteres stimmt sogar wirklich. In Anspielung auf den winzigen Speiseraum wird dieses urige Lokal auch "Schmales Handtuch" genannt.

"Bei Schorsch", Beim Grünen Jäger 14, www.imbiss-bei-schorsch.de

259. Tropenaquarium Eine echte Attraktion: Seit 2007 tummeln sich im Tropen-Aquarium rund 14.300 Tiere in ihrem natürlichen Habitat, einem lebenden Korallenriff. Das sonnengeflutete Aquarium ist 8000 Quadratmeter groß und bietet jede Menge "Schau mal da!"-Erlebnisse – keineswegs nur für Kinder.

Lokstedter Grenzstraße 2, Tropen-Aquarium: tgl. 9–18 Uhr, www.hagenbeck.de/tropen-aquarium/start.html

260. Auf Loki Schmidts Spuren Grüner kann man in Hamburg kaum genießen: Das Café Palme inmitten des Botanischen Gartens in Klein Flottbek ist eine Oase im Westen der Hansestadt. Die Auswahl ist – passend zum Stadtteil – klein, aber fein. Wer auf der Terrasse (mit Palmen natürlich) Einkehr hält, kann gestärkt auf Loki Schmidts Spuren lustwandeln. Es ist kein Zufall, dass die herrliche Parkanlage nach der verstorbenen Naturfreundin und Kanzlergattin benannt wurde.

Botanischer Garten, Hesten 10, www.bghamburg.de

261. Die Fleischerei Ernst Wer die Fleischerei Ernst betritt, der weiß plötzlich wieder, wie sich das anfühlt: so richtig bedient zu werden. Von Fachverkäuferinnen, die ihren Namen zu Recht tragen und genau wissen, wo das Fleisch herkommt – ja, auch das vom Pferd. Man möchte nirgendwo lieber sein, als hier in Hausbruch verträumt am Stehtisch seine Wurst zu essen.

Ernst Fleisch- u. Wurstwaren, Striepenweg 39, 040/701 83 01

262. Zechen wie in guten, alten Zeiten Wo sonst in Hamburg ist die Bierblume ansehnlicher und kunstvoller als in der Dietze? In einem urgemütlichen Souterrain am Grindel wurde eine der ältesten und originellsten Pinten der Hansestadt zum zweiten Leben erweckt. Nach Hader mit dem Hauswirt zog Wirt Jens im vergangenen Jahr einfach nach schräg gegenüber – die zechende Stammkundschaft gab mit Verzehrgutscheinen gern Kredit.

Heinrich-Barth-Straße 15, 040/455 255

263. Die M&M Bar Nach einem Bummel durch St. Georg unbedingt auf einen Absacker die M&M Bar des Maritim Hotels Reichshof aufsuchen. In der stilvollen Pianobar im Belle- Époque-Stil gibt's mehr als 100 Malt- Whisky-Sorten.

Kirchenallee 34–36, www.maritim.de/de/hotels/ deutschland/hotel-reichshof-hamburg

264. Ostasien-Kurzurlaub Wer der Hektik der Großstadt einen Moment entfliehen möchte, ist hier am richtigen Ort. Im Japanischen Garten von Planten un Blomen kann man es gar nicht mehr eilig haben. Schmale Pfade, niedrige Hügel, geschwungene Kieselwege verlangsamen das Schritttempo automatisch. Umgeben von Büschen, Ziersträuchern und einem plätschernden Flüsschen lässt es sich ungestört flanieren. Das original japanische Teehaus lädt mit seiner breiten Holzterrasse direkt am See zur Muße ein. Dort gibt's auch ein Tässchen Grünen Tee, und an manchen Sonntagen zelebriert eine Teemeisterin in aller Ruhe die traditionelle japanische Teezeremonie.

Teehaus, April-Oktober Di–Sa 15–18 Uhr, nächste Teezeremonie 12. Mai, 15 Uhr www.plantenunblomen.hamburg.de/teehaus

265. Käpt'n der Kuriositäten Fehlt Ihnen vielleicht gerade ein Schrumpfkopf oder ein ausgestopfter Alligator? Dann sind Sie in Harrys Hafenbasar genau richtig. Seebären, Liebhaber ungewöhnlicher Andenken (und ebensolcher Geschichten) können hier exotische Dinge aus allen Herren Länder ergattern.

Harrys Hamburger Hafenbasar, Erichstraße 56, Di.-So.: 12-18 Uhr, www.hafenbasar.de

266. Hamburgs urigste Apotheke Nicht zu übersehen ist das verspielt wirkende Backsteingebäude mit Zinnen und Verzierungen an der Kuhmühle. Es ist Sitz der Hohenfelder Apotheke, betrieben von Ursula Dorle Barth, Apothekerin in vierter Generation. Ihr Urgroßvater Josias Bertram Mielck hatte das Haus 1888 im neugotischen Stil erbaut. Es überstand den Krieg fast unbeschädigt, selbst die alte Mahagoni-Einrichtung existiert noch. Hier einmal vorbeizuschauen, lohnt sich auch ohne Rezept.

Hohenfelder Apotheke, An der Kuhmühle 2, U-Bahnhof Uhlandstraße

267. Französische Exklusivität Wer den ganzen Tag unterwegs ist, darf sich am Abend ruhigen Gewissens mit einem guten Essen belohnen. Im "Vier Rosen" in Eimsbüttel kommen in gemütlicher Bistro-Atmosphäre französische Gerichte auf den Tisch. Die Speisekarte ist übersichtlich und wechselt häufig je nach Marktlage, das Lokal gemütlich klein.

Vier Rosen, Stellinger Weg 47, 040/432 823 50, Di.-So.: 17.30-24 Uhr, www.vierrosen.de

268. Mit dem Pony durch den Park Der Ponyhof Meyers Park sorgt für glühende Augen bei allen pferdebegeisterten Kindern. Von der kleinen Zaunrunde zwischendurch bis zum 30-minütigen Ausritt – das Kind ist glücklich und die Eltern genießen die Natur.

Ponyhof Meyers Park, Stader Straße 203 b, Mo.- Fr.:15-18 Uhr, Sa./So.: 11-18 Uhr, www.ponyhofmeyerspark.de/ponyrunden

269. Eismanufaktur Die Fabrik für die kühlen Köstlichkeiten liegt in einem kleinen Industriegebiet in Stellingen. Aber für Cocos, Joghurt- Kirsch, Haselnuss oder Stracciatella lohnt sich der Weg zum Direktverkauf am Ende eines Parkplatzes.

Eismanufaktur Paradies Eis, Warnstedtstraße 16, 040/547 098 10, Do.-Sa.: 11-17 Uhr, www.paradieseis.de

270. Wundertüten-Mode Im Haus ihres Großvaters eröffnete die Langbekerin Sabine Brauel- Lewerenz "Die kleine Wundertüte". Versteckt hinter einem großem Garten in einer Wohngegend wird hier Damenmode verkauft. Neben netter Beratung gibt es auch Kaffee und ein Pläuschchen. Eine echte Wundertüte, seit 15 Jahren.

Die kleine Wundertüte, Winsener Straße 149, www.die-kleine-wundertuete.de

271. Café Fele Ardente und seiner Familie in Hoheluft-West serviert einen sagenhaft guten Cappuccino. Meistens kocht Schwiegermama Gianna dort mittags leckere Pastagerichte, Schwiegerpapa Franco aus Neapel und Schwager Salva sind auch häufig dort anzutreffen (am Familientisch hinten rechts). Ehefrau Lisa hilft ebenfalls manchmal aus. Ein richtiges italienisches Familiencafé eben.

Café Fele, Bismarckstraße 128, 040/421 013 73

272. Bunker-Kaffee Bei Kaffee und Kuchen kann man von der Dachterrasse des Wilhelmsburger Energiebunkers die Skyline Hamburgs von der anderen Elbseite her bewundern. Das mächtige Luftschutzgebäude wurde zum Öko-Kraftwerk umgebaut und mit einem Café gekrönt.

Neuhöfer Straße 7, Bus 13 ab S-Bahn Veddel bis Veringstraße. www.iba-hamburg.de/themen-projekte/energiebunker

273. Schlag 10 vor St. Michaelis Seit mehr als 300 Jahren bläst der Turmbläser einen Choral in alle vier Himmelsrichtungen. Früher wurde so die Öffnung der Stadttore verkündet. Um 21 Uhr kann man den Micheltürmer an Werktagen noch mal hören, traditionell vom siebten Turmboden. Englische Planke 1, 040/376 780

274. Im Biergarten auf dem Süllberg Spektakuläre Aussicht auf die Elbe, unter alten Eichen und Linden, dazu Hähnchen vom Grill mit Weißbier oder Radler, Wurstsalat, Brezeln sowie Kaffee und Kuchen. Der Biergarten Süllberg bietet die perfekte Auszeit vom Alltag.

Süllberg, Süllbergterrasse 12, Bus 36 oder S1 jeweils bis S-Blankenese, www.suellberg-hamburg.de

275. Bauhistorisches Schmuckstück Der Wasserturm Sander Dickkopp wurde der mittelalterlichen Backsteingotik nachempfunden, der Zinnenkranz sollte dem 25 Meter hohen Bauwerk den Charakter eines Burgturms verleihen. Leider hält sich kein Gastronom lange in dem Turm, so dass man das alte Wahrzeiche weiterhin nur mit Proviant beuchen kann.

Sander Dickkopp, Richard-Linde-Weg 21F

276. Eierlikörtorte bei Marie Wer in Lurup einen Ort sucht, wo der Kuchen selbst gebacken ist und die Kaffeebohnen für den Cappuccino aus Sardinien importiert sind, der kommt am Café Marie nicht vorbei: warme Farben, gemütliche Stühle, erschwingliche Preise. Ihre Eierlikörtorte, sagt Besitzerin Susanne Engelin, mögen die Luruper am liebsten.

Café Marie, Luruper Hauptstraße 117, Mo.-Sa.: 9-18 Uhr, So.: 14-18 Uhr, www.cafe-marie-lurup.de

277. Arabische Nächte Vorn Automeile, hinten Arabien: Wer das kombinierte Möbelhaus und Restaurant "Le Marrakech" sucht, muss vom betriebsamen Nedderfeld (Metrobus 5) einer Kopfsteinpflasterstraße durch ein stillgelegtes Gewerbegebiet folgen und darf vor allem nicht aufgeben. Ganz hinten am Ende der Industriebrache liegt die ehemalige Lagerhalle. Im Inneren erwartet den Besucher eine Welt wie aus 1001 Nacht mit marrokanischen Möbeln, Speisen und Ambiente. Bei den Arabischen Abenden gibt es ein Buffet mit mehr als 50 köstlichen Speisen sowie Bauchtanz.

Le Marrakech, Kellerbleek 10, 040/571 453 01, arabischer Abend: Fr. und Sa. jeweils von 20-24 Uhr, www.lemarrakech.eu

278. Austern schlürfen Sie haben noch nie Austern gegessen? Keine Angst, geht den meisten so. Bei Hummer Pedersen wird es einem leicht gemacht: Austern gibt es für 1,80 Euro pro Stück – gratis dazu gibt es Tipps und eine Anleitung, wie man die Dinger isst! Im Bistro der Traditionsfirma (seit 1879) kann man natürlich auch einfach Fisch essen.

Große Elbstraße 152, Mo.-Sa.: 12-18 Uhr, www.hummer-pedersen.de

279. Alter-Native zum Tanzen Wer am ersten Sonntag im Monat eine Alter-Native zum Fernsehabend sucht, kommt in die Gänge: In der Jupi-Bar im Gängeviertel tobt eine einzigartige Tanzparty namens Faltenrock. Die Regeln: Einlass ab 60 Jahren, Eintritt frei, Essen und Getränke gibt es gegen Spenden. Musik darf mitgebracht werden; los geht's um 17 Uhr an der Caffamacherreihe, Ecke Speckstraße. Hohe Flirtgefahr!

280. Schweinereien In der Waldschule des Forstes Klövensteen können Kinder die Natur entdecken... und ja, dazu gehört oft auch Matsch und übelriechender Wildschweinmist. Wer selbigen umgeht, darf sich der Wildschwein-Frischlinge erfreuen und sie sogar füttern. Aber Vorsicht: Fridolin und Kasimir riechen nicht so süß wie sie aussehen.

An der westlichen Landesgrenze, nördlich der Ortsteile Rissen und Sülldorf

281. Lakritzschuhe gegen die Investoren Norbert Prenzlin betreibt seit 35 Jahren seinen Tante Emma-Laden "Wo Norbert ist" und verkauft u. a. Zeitungen und Katzenfutter. Manchmal verschenkt er auch mal Lakritzschuhe an kleine Kinder, weniger nett ist er zu Investoren, "die ihre Visitenkarte hier lassen". Bis heute hat sich das Iserbrooker Original bei keinem gemeldet.

Schenefelder Landstraße, Iserbrook

282. Baggerfahrer spielen im Kindermuseum Man darf, muss aber nicht klein sein, um das Kindermuseum in Osdorf erstklassig zu finden. Der äußere Eindruck täuscht: Das Haus birgt jede Menge überraschend Lehrreiches. Motto: Da machst Du Sachen. Stimmt. In einem original nachgebauten Haushalt lässt sich erleben, wie Großmutter vor 60 Jahren lebte und arbeitete. Wer will, kann draußen auf der Baustelle Hand anlegen oder, der Traum aller Unterbezahlten, Geld selber herstellen.

Kl!ck Kindermuseum Hamburg, Achtern Born 127, , Mo.-Fr.: 9-18 Uhr, So.: 11-18 Uhr www.kindermuseum-hamburg.de

283. Eis-Café mit Retro- Look Seit mehr als 50 Jahren ist "Das Café" weit über Jenfeld hinaus bekannt. Das Café von Jens Schöning ist nicht hip, sondern eher retro, und das ist ja eigentlich schon wieder hip. Im Sommergarten stehen gelb-rote Sonnenschirme und blaue Plastikstühle.

Das Eis-Café, Rodigallee 167, tgl. 11-21 Uhr, www.das-eiscafe-hamburg.de

284. Dittsches Grill-Station Oliver Kammerer, der Besitzer der Eppendorfer Grill-Station, hat sich daran gewöhnt, dass Fans nach Ingo und Dittsche fragen. Er hat sich auch daran gewöhnt, dass ein ganzes Produktionsteam der TV-Comedy-Serie immer sonntags das Kult-Lokal belagert. Neben dem Promi-Faktor bietet der Imbiss aber vor allem herzhafte, gute Grillhähnchen.

Eppendorfer Grill-Station, Eppendorfer Weg 172, Mo.-Fr.: 11-21 Uhr, Sa./So.: 12-20 Uhr, www.eppendorfer-grillstation.de

285. Im Rausch der Verwandlung Der Fundus des Ernst- Deutsch-Theaters ist voller Kostüme vergangener Zeiten. Ein Besuch hier ist immer auch eine Zeitreise. Und man kann sich wunderbare Klamotten leihen – für einen Monat. Ein historisches Damenkleid zum Beispiel kostet 16 bis 41 Euro, Frack oder Smoking (Jacke) 12 bis 15 Euro, Mönchskutte 15 Euro, Bäuche 6 bis 13 Euro. Nur Barzahlung möglich.

Kostümfundus Ernst-Deutsch-Theater, Alter Teichweg 55, Anmeldung erbeten unter 040/611 787 13, Mo.-Do.: 9-15.30 Uhr

286. Baui in Eppendorf Rutsche, Schaukel, Sandkiste? Wird schnell langweilig. Anders auf dem Bauspielplatz im Eppendorfer Park. Der Baui gegenüber dem Universitätsklinikum wurde 1974 gegründet und ist ein nicht nur ein Bauspielplatz, wo die Kleinen mit Nagel und Hammer loslegen dürfen, sondern auch ein Kinder- und Familienfreizeitzentrum. Er hat eine Außenfläche von 2000 Quadratmetern mit Tiergehege (Meerschweinchen und Ziegen) sowie einer Feuerstelle und Internetraum.

Baui-Eppendorf, Frickestraße 1, Mo.-Fr.: 10-12.30 Uhr und 14-18 Uhr, www.baui-eppendorf.de

287. Erstklassiges aus zweiter Hand Versace, Armani, Gucci – erstklassige Second-Hand-Mode gibt es im Secondella in der City. Vorbeischauen lohnt sich immer – nicht nur für Frauen.

Secondella, Hohe Bleichen 5, 040/352 931, Mo.-Fr.: 10-19 Uhr, Sa.: 10-18 Uhr www.secondella.de

290. Galoppderby Rassige Rennpferde, gewagte Hutkreationen, Zock am Totalisator: Auf dem Hippodrom in Hamburg-Horn geht's am ersten Juli-Sonntag traditionell rund. Im 144. Deutschen Derby am 7. Juli (Start ab 12 Uhr) wetteifern bis zu 20 Vollblüter um den Lorbeer des Jahrgangsbesten und mehr als eine halbe Million Euro Preisbörse. Doch auch während der fünf Renntage zuvor lohnt sich ein Besuch.

144. Deutsches Derby (ab 29. Juni), Galopprennbahn Hamburg-Horn, Rennbahnstraße 96, www.galopphamburg.de

291. Die Cafeteria 66 Die Cafeteria 66 im zwölften Stock des Bezirksamts bietet viel Überraschendes: Ein denkmalgeschützter Paternoster befördert den hungrigen Gast hoch zu einem einzigartigen Panoramablick bis zur Stadtgrenze. Auch das Essen steht dem in nichts nach: Abwechslungsreich, fair gehandelt, gentechnikfrei und günstig: Da möchte man gerne Beamter sein…

Cafeteria 66, Grindelberg 66, Mo.-Fr.: 7.30-10.30 und 11.30-13.45 Uhr, www.cafeteria66.de

292. Abwasser- und Sielmuseum Im Abwasser- und Sielmuseum der Hamburger Stadtentwässerung erfahren Sie Wissenswertes zur 160-jährigen Geschichte der Abwasserentsorgung in Hamburg. Führungen nach telefonischer Absprache mittwochs ab 16 Uhr und sonnabends ab 13 Uhr.

Abwasser- und Sielmuseum, Bei den St. Pauli- Landungsbrücken 49, 040/788 824 83 www.hamburg-tourism.de/sehenswertes/kulturmuseen/museen-erlebnis/weitere-museen/

293. Der extrascharfe Imbiss Die Bruzzelhütte in Harburg ist ein echter Geheimtipp – jedenfalls für Freunde der scharfen Currywurst. Frei nach dem Motto "Schärfer geht immer!" werden hier Currywürste der Kategorie "Milchbrötchen" bis "Endstation" serviert. Wer hier isst, sollte seine Grenzen kennnen!

Bruzzelhütte Harburg, Bremer Straße 239, 040/ 760 78 28, Mo.-Fr.: 8-21 Uhr, Do.: 8-22 Uhr, Sa.: 11-21 Uhr, http://bruzzelhuette.com/index.html

294. Antiquariat Schaper Das ist nicht nur was für Leseratten: Bei einem Spaziergang oder einer Joggingrunde durch Planten un Blomen und die Wallanlagen unbedingt einen Stopp beim Antiquariat Schaper zwischen U-Bahnstation Stephansplatz und Bahnhof Dammtor einlegen. Ein richtig ungewöhnlicher Laden.

Dammtordamm 4, 040/345 016, www.antiquariatschaper.de

295. Frühstück für Fortgeschrittene Wer im La Caffetteria, einem der schönsten Orte der Stadt, frühstücken will, muss reservieren. Dafür gibt's sonnige Plätze mit Blick auf prächtige Jugendstilhäuser und eine gute Zeitung- und Teeauswahl. Drinnen ist es auch ganz hübsch. Der Treffpunkt in Hoheluft-Ost, falls es sowas noch gibt.

la caffetteria, Abendrothsweg 54, 040/467 775 33, Mo.-Fr.: 10-23 Uhr, Sa./So.: 10-19 Uhr, www.lacaffetteria.de/HOME.php

296. Channel-Tower Hier bleibt dem wachen Auge nichts verborgen: Industrie, Wohnen, Bausünden, katastrophale Verkehrsplanung und die Zukunft am Wasser – ganz oben auf dem Channel-Tower, mit 80 Meter das höchste Gebäude des Harburger Binnenhafens, wird alles plötzlich einsichtig und für jedermann nachvollziehbar.

Channel-Tower, Karnapp

297. Spiel, Satz und Nostalgie Das Tennisstadion Rothenbaum hat zwar im Laufe der Jahrzehnte etwas von seinem Charme und einige Bäume verloren, dennoch geht nichts über einen Platz am Center Court in der Abendsonne. Das gilt vor allem, falls Roger Federer doch noch einmal aufschlägt. Nächste Chance vom 13. bis 21 Juli.

bet-at-home Open, Am Rothenbaum, Hallerstraße 89, www.bet-at-home-open.com

298. Naturbad Kiwittsmoor Das Naturbad Kiwittsmoor – kurz "Kiwi" – ist etwas Besonderes. Die Inhaber betreiben das Bad als Hobby, "teils als Spielzeugfreibad, teils aber auch als ernsthafte Lebensaufgabe". Seit 1. Mai läuft die Saison.

Hohe Liedt 9, 040/537 02 47, tgl. 11–19 Uhr, www.naturbad-kiwittsmoor.de

299. Steaks wie in Amerika In Butcher's American Steakhouse trifft rustikal auf elegant, und hier bekommt der Gast das, was er will – ein gutes, amerikanisches Steak! Natürlich gibt es aber auch andere Köstlichkeiten, nicht zuletzt ausgefallene Meeresfrüchte-

Kreationen. Milchstraße 19, 040/44 60 82, Mo–Fr 12–15 / 18–24 Uhr, Sa 18–24 Uhr, So 18–23 Uhr, www.butchers-steakhouse.de

300. Trödel von Abraham Das Geschäft Abraham von Gunda und Peter Bachmann ist ein Juwel. Seit 36 Jahren führen sie den Trödelladen und warten mit einer ganz besonderen Mischung aus Textilien, Stofftieren, Lampen und Regalen auf Käufer. Obendrein ist der Laden eine Anlaufstelle der Nachbarschaft, um einfach mal zu reden. Auch schön!

Hellbrookstraße 63, Mo–Fr 9–18 Uhr, Sa 9–16 Uhr

301. Schwimmen mit Elbblick Im Hallen- und Freibad Finkenwerder kann man beim Baden den vorbeifahrenden Schiffen auf der Elbe zuschauen. Für alle, die sportliches Schwimmen und Fitness mehr interessiert, gibt es den Frühschwimmclub, spezielles Schwimmtraining, Aqua-Fitness und natürlich die Bäderland Schwimmschule.

Hallen- und Freibad Finkenwerder, Finksweg 82, www.baederland.de/bad/finkenwerder.php

302. Fleetschlösschen am Hafen Das kleine Gebäude zwischen der Speicherstadt und den Neubauten der HafenCity hat eine bewegte Geschichte: Es fungierte schon als Zollwache, Brandwache und Toilette. Heute ist es ein schönes Bistro, in dem laut eigener Website "Meinungsmacher und Stadtentwickler auf kreative Kaufleute" treffen.

Fleetschlösschen, Brooktorkai 17, tgl. 8–22 Uhr, www.fleetschloesschen.de

303. Konditorei Lindtner Ob Kommunion, Taufe, Hochzeit oder Kaffeeklatsch – zum guten Porzellan gehören Backkunstwerke von Lindtner. Bestellen kann man auch online. Sonst ist alles wie damals: kleines, gemütliches Terassen-Cafe mit riesiger, süßer, köstlicher Torten-Kuchen-Keks- Auswahl.

Eppendorfer Landstraße 88, 040/480 60 00, www.konditorei-lindtner.de

304. Das Bad Festland Im Festland ist man nirgendwo sicher: Aus allen Richtungen und Winkeln spritzt einem Wasser in das Gesicht. Obendrein auch noch aus Dinos – ein Heidenspaß für Kinder! Die Eltern können derweil Bahnen im großen Schwimmbecken ziehen.

Holstenstraße 30, Mo–Fr 9–23 Uhr, Sa/So 10–23 Uhr, www.baederland.de/bad/festland.php

305. Kondome und mehr Die Condomerie Hamburg ist angeblich Deutschlands erste ihrer Art. Kunden, die natürlich nur zum Gucken hierherkommen, interessiert das aber eher wenig. Eine der Hauptattraktionen ist eine 29 Zentimeter lange Lümmeltüte – wer diese nachweislich ausfüllt, erhält einen 100-Euro-Gutschein. Bei Tausenden Versuchen haben dieses Kunststück bisher nur sieben Herren vollbracht.

Condomerie Hamburg, Spielbudenplatz 18, Mo–So 12–24 Uhr, www.condomerie.de

306. Eis zum Verlieben Zimt-Pflaume, Johannisbeer- Joghurt und das vermutlich beste Schokoeis der Stadt gibt es bei der Eisliebe in Ottensen und in Hoheluft-West. Tipp: am Besten gleich zur Öffnung um 12 Uhr kommen. Sonst steht man schon mal eine halbe Stunde an.

Bei der Reitbahn 2 und Eppendorfer Weg 170

307. Boote einlagern und restaurieren Das Bootshaus Barmeier der Familie Torke liegt mitten in der Stadt und doch ganz weit weg. Ein beschaulicher und gemütlicher Platz an der Mündung der Tarpenbek in die Alster. Und das schon seit 1926. Einen Bootsverleih sucht man hier allerdings vergebens. Das hatte der alte Herr Barmeier schon damals abgelehnt – hier gibt es nur eine private Sommer- und Winterlagerung. Im Obergeschoss findet sich daher eine kleine Werkstatt, in der Boote stilecht von einer Bootsbauerin instand gesetzt und restauriert werden.

Bootshaus Barmeier, Eppendorfer Landstraße 180, 040/51 77 07, 9–21 Uhr von Mai bis August, www.bootshaus-barmeier.de

308. Schnappschüsse aus dem Automaten Der "Photoautomat" auf dem Gelände der alten Rinderschlachterei bietet Platz für bis zu drei Personen. Vorhang schließen, 2 Euro einwerfen, dann blitzt es viermal – fertig. Nach ein paar Minuten kommt der Fotostreifen heraus, natürlich in Schwarz-Weiß.

Neuer Kamp 32, www.photoautomat.de

309. Newport Caffee & Wein Wenn der Tag mal wieder etwas länger war, sollten Sie sich einfach abends bei einem Glas Rotwein in das angenehm unaufgeregte Café Newport setzen. Die Essensportionen sind überschaubar, aber wer sich satt essen will, isst sowieso woanders.

Waitzstraße 18, 040/22 62 30 45, Mo–Sa 8–20 Uhr, So 9–18 Uhr, www.newportcafe.de

310. Honkas frühere Stammkneipe Etwas zum Gruseln: Wer in der Kneipe Zum Goldenen Handschuh ein Bier trinkt, sollte wissen, dass diese Kneipe in den 70er-Jahren makabre Berühmtheit erlangte. Es war die Stammkneipe des Serienmörders Fritz Honka, in der er auch seine Opfer, die er in seiner Wohnung später tötete und zerstückelte, kennenlernte.

Hamburger Berg 2, www.goldener-handschuh.de

311. Eppendorfs Wohnzimmer Das Kultlokal Café Borchers ist seit 1906 der In-Treffpunkt Eppendorfs. Kein Wunder, dass das Restaurant mit dem schlichten Slogan "Hier ist Eppendorf" wirbt. Vor 30 Jahren tobte hier das bunte Leben, heute ist das Borchers durchaus familientauglich.

Geschwister-Scholl-Straße 1–3, 040/46 26 77, www.borchers-hamburg.de/cms/website.php

312. Einmal vom Zehner springen … ... kann man in Hamburgs größtem Bad, der 1973 erbauten Alsterschwimmhalle ("Schwimmoper") im Stadtteil Hohenfelde. Auch ambitionierte Schwimmer sind hier auf der 50-Meter-Bahn gut aufgehoben.

Ifflandstraße 21, U 1/U 3 Lohmühlenstraße, Mo–Fr 6.30–23 Uhr, Sa, So 8–22 Uhr www.baederland.de/bad/alster_schwimmhalle.php

313. Deftiges im Truckertreff Dirks Imbiss ist mehr als nur ein Truckertreff. Frikadellen, Spiegeleier, Bratkartoffeln schmecken hier allen Besuchern. Der urige Laden von Besitzer Dirk Bracker ist ein kleines Wohnzimmer für viele Wilhelmsburger. Hier kriegt der Gast den Kaffee in die Hand gedrückt, bevor er danach fragt.

Pollhornbogen 23, 040/752 64 45

314. Pralinen am Strand Smögen heißt ein kleines Fischerdörfchen an der schwedischen Westküste, der gastronomische Ableger ist in Borgfelde. Das Restaurant mit den hausgemachten Pralinen und bunten Kissen hat sogar einen Strand: "Neun Stühle stehen auf Sand", sagt Inhaberin Katja Kamphans.

Klaus-Groth-Straße 28, www.cafe-smoegen.de/ index.html

315. Australische Mode Feminin und trotzdem cool – das ist die australische Mode im CVG Showroom. Caroline Victoria Grüber hatte Mut: Sie kündigte ihre gut dotierte Festanstellung bei einer PRAgentur, um – ohne jegliche Erfahrung – australische Mode nach Deutschland zu bringen. Sie vertrieb als eine der Ersten australische Labels wie Akira oder Willow – Marken, die angeblich auch Nicole Kidman, Kate Moss und Madonna tragen.

Milchstraße 28, Mo–Fr 11–19 Uhr, Sa 11–16 Uhr

316. Geisterbahnhof in der HafenCity Die neue U-Bahn- Station HafenCity- Universität ist die ungewöhnlichste Haltestelle der Stadt, an der kürzesten Linie der Stadt: Alle paar Minuten erstrahlt die Station in einer anderen Farbe. Mal blau, dann rot oder grün ... Eigentlich eröffnet die Station der neuen U 4 erst im Herbst – aber am Wochenende kann sie bereits besucht werden. Der Abstecher lohnt sich.

Sa/So jeweils bis 18 Uhr

317. St.-Gertrud-Kirche Altenwerder Besuchen Sie Hamburgs einzige Kirche, die nicht der Kirche, sondern der Finanzbehörde gehört: St. Gertrud in Altenwerder ist Denkmal, Mahnmal, Heimatmuseum, Treffpunkt und Unikum in einem. Die 1830 erbaute Kirche ist das letzte Überbleibsel des früheren Fischerdorfes. Ein Verein kümmert sich rührend darum, die Kirche weiter mit Leben zu erfüllen. Alte Fotos erinnern an die Vergangenheit des Dorfes, zu Gottesdiensten (jeden zweiten und vierten Sonntag im Monat um 9.30 Uhr) kommen die vertriebenen Bewohner – und zu den Konzerten in der Kirche Liebhaber aus ganz Hamburg.

Altenwerder Querweg, 040/797 91 00, www.kirche-suederelbe.de/altenwerder

319. Der Altonaer Volkspark Der Altonaer Volkspark besticht durch seine Weite und seine verwunschenen Ecken. Zusammen mit Freunden lässt es sich dort ganz famos unter hohen Bäumen sitzen, während die Kleinen über den Rasen tollen. Darüber hinaus gibt es auch ein kleines Amphitheater, eine Minigolf-Anlage und den Dahliengarten mit 40.000 Pflanzen.

August-Kirch-Straße, 22525 Hamburg

320. Fleischerei Deschler Seit 50 Jahren verkauft der Familienbetrieb hausgemachte Wurstspezialitäten – damals wie heute ist das Geschäft Treffpunkt zum Schnacken in Borgfelde, das Brigitta Deschler, die den Laden mit Ehemann Horst und Sohn Thomas führt, immer noch als großes "Dorf" charakterisiert.

Klaus-Groth-Straße 42, 040/25 59 93

321. Spaziergang rund um den Flughafen Für viele Menschen ist der große Verkehrsflughafen in der Stadt ein lautes Ärgernis – aber am Wochenende hat gerade dieser Stadtflughafen auch etwas wunderbar Erholsames. Kaum irgendwo hat man einen so weiten Blick mitten in der Stadt. Ein ganz besonderer Stadtrundgang ist der Spaziergang rund um den Flughafen. Mit Ausnahme des Bereichs vor den Terminals bewegt man sich immer im Grünen – mit tollen Blicken über Landebahnen und Lufthansa Technik Werft. Für die Strecke sollte man gut vier Stunden einplanen.

Start: U 2 Niendorf Markt oder S 1 Flughafen, www.airport.de

322. Lobby des Hotel 25 Hours Absolut ungewöhnliche Hotellobby und Restaurant: Das Twenty Five Hours Hotel in der HafenCity kombiniert Wohnzimmer-Atmosphäre und Hafen-Flair. Der Fernsehraum ist in einem Hapag-Lloyd-Container, auf dem Boden sind Stellplätze für die Frachtboxen eingezeichnet. Im Restaurant absolut empfehlenswert: der Heimat-Burger! Und nach dem Essen lohnt sich noch ein Blick in das erste Obergeschoss: Modernes Musikzimmer, Spielzimmer und reichlich kuschelige Sofaecken laden zum Chillen ein.

Überseeallee 5, www.25hours-hotels.com/hafencity

323. Kettcars Lied "Landungsbrücken raus" hören Mal ein anderer Hamburg-Song als "Hamburg, meine Perle" von Lotto King Karl oder "Reeperbahn" von Udo Lindenberg gefällig? "Landungsbrücken raus" von der Hamburger Band Kettcar – das Lied ist wunderbar und ganz anders: "An den Landungsbrücken raus, dieses Bild verdient Applaus, und noch 200 Meter, und jetzt geht der Fallschirm auf, na dann herzlich willkommen zu Haus. Und ein letztes Mal winken und ich bin raus."

www.kettcar.net

324. Schwarzwaldsiedlung in Langenhorn Heimweh nach Süddeutschland? Dann fahren Sie in den Norden Hamburgs – nach Langenhorn. Die kleinen Fachwerkhäuser an der Essener Straße wurden im Zweiten Weltkrieg für Feinmechaniker aus dem Schwarzwald gebaut, die Zünder statt Uhren bauten. Die Wohnungen sind nach wie vor klein, aber die Anlage hat einen wunderbaren Charme. Ein Spaziergang lohnt sich!

Essener Straße, U 1 Ochsenzoll

325. Wodka in der Bar aus Eis In der Alpha Noble Ice Bar, 2006 aus 42 Tonnen Eis geschnitzt, ist die Auswahl sehr beschränkt: Es wird in erster Linie ein Getränk ausgeschenkt: Wodka in allen Varianten. Pur, mit Vanille, Blutorange, Chili oder Himbeermus. Das wärmt. Frieren muss der Gast ohnehin nicht, es werden Polarjacken zur Verfügung gestellt.

Neumühlen 11, So–Do 17–24 Uhr, Fr–Sa 19–24 Uhr, www.indochine.de/icebar

326. Alsterwanderweg Am Anfang des Alsterwanderwegs zwischen Kayhude und Poppenbüttel zeigt Hamburg sich von einer ganz neuen Seite. Der Weg ist 14 Kilometer lang und führt durch schöne Waldlandschaften. Man kann hier nicht nur wandern, sondern auch Rad fahren oder paddeln. Es gibt viele Plätze, die sich bei schönem Wetter zum Picknick anbieten. Mögliche (auch kulinarische) Haltepunkte sind die Mellingburger Schleuse und das Locks in Poppenbüttel.

327. Die größte Bohrmaschine Rund um das Museum der Arbeit finden Interessierte erstaunliche Dinge: Die Tunnelbohrmaschine T.r.u.d.e. ist die wohl gefräßigste Dame Hamburgs. Sie ist maßgeblich für den Bau der vierten Tunnelröhre verantwortlich. Ein Blick auf diese imposante Maschine lohnt sich.

T.r.u.d.e., Maurienstraße 13–15, 22305 Hamburg

328. Hamburgs ältester Gasthof Geschichte atmen, Boote gucken, Scholle bestellen: Das geht im Gasthaus Zur Post – laut Handelskammer die älteste in Familienbesitz gebliebene Gaststätte Hamburgs. Die Aufzeichnungen reichen bis ins Jahr 1724 zurück. Für verträumte Liebhaber regionaler Küche genau richtig.

Estedeich 88, www.gasthaus-zur-post-cranz.de

329. Teehaus in Rotherbaum Chinaliebhaber werden beim imposanten Teehaus Hu Xin Ting voll auf ihre Kosten kommen. Zu den Teeseminaren sollte der Gast Geduld mitbringen, denn hier wird das Teetrinken zelebriert! Es gibt aber auch eine Tasse einfachen Grünen Tee.

Feldbrunnenstraße 67, Mo–So 11–19 Uhr

330. Schwimmen bei 22 Grad

Im altmodischen Poseidon-Freibad in Eidelstedt lenkt nichts vom Schwimmvergnügen und konzentriertem Bahnenziehen ab. Egal, wie niedrig die Außentemperatur ist, das Bad wird permanent auf 22 Grad geheizt. Nach dem Schwimmen ist ein Besuch in den Poseidon-Stuben Pflicht.

Olloweg 51, 040/570 55 22, www.poseidon-hamburg.de/informationen.html

331. Der fröhliche Park-Kiosk

 Der Öjendorfer Park wartet nicht nur mit viel Grün und reiner Luft auf, sondern auch mit einem Kiosk der besonderen Art. Toni, der alleinunterhaltende Besitzer, schenkt guten Kaffee aus und versprüht gute Laune sowie italienische Lebensfreude. Er behauptet ganz frei: "Ich hab den schönsten Arbeitsplatz der Welt!"

332. Jazz im Friseursalon

Jeden Mittwochabend ist "After- Work-Treff" im Kamm In, dem ehemaligen Friseursalon von Knut Harms. Die Einrichtung des Salons ist geblieben, nun heißt es aber nicht mehr "waschen, schneiden", sondern vor allem "dröhnen". Die Stimmung ist locker.

Kamm In, Brüderstraße 2

333. Frühstück bis 22 Uhr

Der "Traum der fliegenden Krokodile" – ein köstlicher hausgemachter Schokokuchen mit Vanilleeis und Sahne – ist der Renner im Café Koppel. Auf urigen Sofas kann man außerdem vegetarische und vegane Speisen genießen. Frühstück wird bis 22 Uhr serviert. Das Café ist im Haus für Kunst und Handwerk, kleine Ateliers direkt nebenan laden zum Bummeln ein.

Lange Reihe 75 / Koppel 66, tgl. von 10 bis 23 Uhr,

www.cafe-koppel.de

334. Die Blaue Moschee

Ein Stück Orient in Hamburg – der Bau der Imam-Ali-Moschee an der Alster ist mit blauen Mosaiken verziert. Der kostbare handgeknüpfte Rundteppich im Gebetsraum ist 200 Quadratmeter groß – einer der größten der Welt. Die Moschee gilt als Ort der Toleranz und des interkulturellen Dialogs, hier finden auch Gesprächsrunden und Seminare statt.

Schöne Aussicht 36, www.izhamburg.com

335. Open-Air-Theater

Die Speicherstadt wird wieder zur Bühne: An den Wochenenden vom 12. Juli bis zum 25. August wird der "Hamburger Jedermann" von Michael Batz vom Hamburg Art Ensemble aufgeführt – unter freiem Himmel. Das Publikum sitzt auf Klappstühlen, als Kulisse dienen die Backsteinhäuser und die laue Sommernacht.

Auf dem Sande 1,

www.speicherstadt.net/jedermann

336. So schmeckt Schweden

Im Parterre eines Winterhuder Mietshauses liegt Annika Roschitz' Café Frau Larsson. Mit pinkfarbenen Buchstaben und gelb-blauer Flagge lädt sie Neugierige dazu ein, Schweden zu entdecken. Das Interieur ist moderngemütlich, die Terrasse gut zum Lunchen oder Frühstücken in der Sonne. Die Minipfannkuchen nach Großvaters Rezept werden noch in der gusseisernen Pfanne zubereitet.

Peter-Marquard-Straße 13, Mo–So 10–18 Uhr,

www.fraularsson.de

337. Speisen mit Strandblick

An Blankeneses ältester Gastwirtschaft Zum Bäcker schippern die Schiffe unmittelbar vorbei. Die geschützte Lindenterrasse ist gut für einen ausgedehnten Klönschnack. Die Kinder können direkt am Elbstrand spielen und geraten dabei nicht außer Sichtweite. Es gibt täglich wechselnde Angebote und hausgemachten Kuchen.

Strandweg 65, Mo geschlossen, Di–Do 12–22 Uhr, Fr–Sa 11–23 Uhr, So 11–22 Uhr,

www.zum-baecker-blankenese.de

338. Grillhähnchen

Der Lütt'n Grill im Schanzenviertel ist unter City- Gourmets die Adresse, wenn es um Fast Food geht. Das Brathähnchen gilt als das beste der Stadt. Bevor das Geflügel gegrillt wird, liegt es 24 Stunden lang in einer Kräutermarinade. Das Rezept? Geheim! Alles, was man weiß: Es besteht aus 16 Kräutern und Gewürzen. Auch Promis gehen hier ein und aus, das verrät zumindest das Promi-Foto- Board.

lütt'n grill - imbiss delüx, Max-Brauer-Allee 277,

www.luettn-grill.de

339. Paradies am Rande der Stadt

Der Duvenstedter Brook, Hamburgs größtes Naturschutzgebiet, ist ein grünes Paradies. Zwischen Seen und Tümpeln führen Spazierwege durch den Laubwald, vorbei an Reiterhöfen und Moorwiesen. Geheimtipp für Kinder: der alte, umgefallene Kletterbaum.

U 1 bis Ohlstedt, Bus 276 Richtung Poppenbüttel

340. Eppendorf bei Nacht

Je später der Abend, desto dicker die Schicht aus Erdnussschalen auf dem Boden der Schramme 10. Die Szenekneipe ist schon seit Jahrzehnten Anlaufstelle für Urgesteine und junge Leute gleichermaßen. Einer der wenigen Läden im ruhigen Eppendorf, in denen auch zu nachtschlafender Zeit ordentlich was los ist.

Schrammsweg 10, 040/23 80 16 25, So–Do 12–2 Uhr, Fr/Sa 12–4 Uhr

341. Die Fabrik der Künste

Auf dem alten Fabrikgelände präsentieren die Kampnagel-Macher eine bunte Mischung aus Theater, Tanz, Bildender Kunst und Musik. Auch ein Kino und ein Restaurant befinden sich in den alten Backsteingebäuden. Ein Highlight im August: das Internationale Sommerfestival.

Jarrestraße 20, Programm auf

www.kampnagel.de

342. Amsterdam in Eilbek

Ein Hausboot neben dem anderen dümpelt zwischen grünen Weiden auf dem Eilbekkanal. Während man am Ufer entlangspaziert, kann man den Bootsbesitzern ins Wohnzimmer schauen und fühlt sich ein bisschen wie in Amsterdam.

U 1 Ritterstraße oder U 3 Hamburger Straße

343. Alt-Hamburg am Fleet

Sie haben den Großen Brand und den Zweiten Weltkrieg überlebt. Die barocken Fassaden und Fachwerkhäuser der Deichstraße stammen noch aus dem 18. Jahrhundert und geben einen wunderbaren Eindruck, wie das alte Hamburg einmal ausgesehen hat.

U 3 bis Rödingsmarkt

344. Live-Comedy im 13. Stock

An jedem ersten Freitag im Monat findet im "13. Stock" der Comedy Slam statt. Al Cappuccino, Marlon 3000 und Jenny Horst Slammer sind nur einige der vielen Comedians, die ihr Publikum nicht mehr loslassen. Gelacht wird miteinander über alles und jeden. Die Comedy- Freunde treffen sich schon über ein Jahr über der Bar Rossi.

Max-Brauer-Allee 279;

www.comedyfreunde.de

345. Der andere Stadtrundgang

New Hamburg Tours ist auch für Hamburger ein Erlebnis. Der kostenlose Stadtrundgang startet täglich um 11 Uhr am Rathausmarkt. Das Besondere: Die Touren werden auf Englisch von Menschen aus der ganzen Welt geführt. Dadurch wird jede Tour einmalig, denn die Fremdenführer schmücken ihr Wissen mit Anekdoten aus ihrem Leben auf und präsentieren Hamburg aus einem anderen Blickwinkel. Trinkgelder erbeten.

 

www.newhamburgtours.com

346. Museumsreife Modellbahn

Es muss nicht immer das Miniatur Wunderland sein: Der Verein Modelleisenbahn Hamburg betreibt im Hamburg Museum eine historische Modellbahnanlage im Maßstab 1:32 (Spur 1). Seit 1949 fahren die Züge auf den 1200 Meter langen Gleisen im Museum – zwischen dem Bahnhof Hamburg-Harburg, dem Hamburger Hauptgüterbahnhof und der Pfeilerbahn.

Holstenwall 24,

www.mehev.de,

Telefon 31 44 35

347. Lütjensee

Am Ufer des Lütjensees, neben dem Restaurant Fischerklause, steht das kleine, überaus charmante Bootshaus. Nach einer Radtour kommt man auf der hübschen Terrasse mit Blick aufs Wasser zur Ruhe. Auf der Speisenkarte stehen Flammkuchen, Fischbrötchen, Blechkuchen und hausgemachtes Eis. Tipp: am Bootssteg ein Ruderboot ausleihen.

Am See 1, 22952 Lütjensee, Mo–Fr 14–21.30 Uhr, Sa–So 11–21.30 Uhr

348. Elbphilharmonie besichtigen

Wer Hamburgs berühmteste Baustelle besichtigen will, sollte rechtzeitig reservieren: Der Vorverkauf beginnt jeweils am Ersten eines Monats für alle Führungen des übernächsten Monats. Aktuell sind alle Tickets bis Ende Juli ausverkauft. Der Vorverkauf für alle öffentlichen Sonntagsführungen im Monat August beginnt am 1. Juni morgens um 10 Uhr.

 

www.elbphilharmonie.de

, Telefon 040/35 76 66 66

349. Wo Filmstars Mittag essen

Bei Fisch Eichrodt haben schon Inge Meysel, Horst Frank und Stars aus dem "Großstadtrevier" gebratene Filets, Räucherfisch und hausgemachte Salate genossen. Die Autogrammwand neben der Theke steht für ein halbes Jahrhundert Film- und TV-Geschichte im nahen Studio Hamburg.

Tonndorfer Hauptstraße 76, 040/66 38 30,

www.fisch-eichrodt.de

350. Der Bonscheladen

Mal selber gucken, wie Bonbons, gebrannte Mandeln oder Nüsse hergestellt werden? Im Bonscheladen in Ottensen kein Problem. Natürlich kann man die Bonsche – teilweise mit exotischen Zutaten wie Curry oder Chili – auch gleich kaufen. Nicht ganz billig. Aber extrem lecker.

Bonscheladen Friedensallee, 040/41 54 75 67, Di–Fr 11–18:30, Sa 11–16 Uhr, Mo geschlossen,

www.bonscheladen.de

351. Wolfgang Borchert lesen

Eine halbe Stunde ganz tief eintauchen in die Seele dieser Stadt – und das ganz gleich, wo man sich auf der Welt befindet: Wolfgang Borchert hat nicht viel geschrieben in seinem kurzen Leben (aus der Schule dürften die meisten das Nachkriegsdrama "Draußen vor der Tür" kennen) – aber Intensives. Im Gesamtwerk gibt es drei Texte mit den schlichten Titeln "Hamburg", "Billbrook" und "Elbe". Schlichte Titel, aber eindringliche Worte wie diese: "Das ist unser Wille zu sein: Hamburg!"

 Wolfgang Borchert, Gesamtwerk, rororo, 12,99 Euro

352. Maritimes Museum

 Schiffe bis zum Abwinken: Auf 10 Stockwerken zeigt das Internationale Maritime Museum im ehemaligen Kaispeicher B alles rund um die Schifffahrt. Die Sammlung von Peter Tamm besteht aus 40.000 Einzelstücken und mehr als einer Million Fotos. Wer sich für Schiffe, den Hafen und die Seefahrt interessiert, kann hier mühelos den ganzen Tag verbringen.

 Koreastraße 1, Öffnungszeiten: Dienstag–Sonntag 10–18 Uhr, Eintritt: 12,50 Euro, Kleinfamilie 14,50 Euro,

www.internationales-maritimes-museum.de

353. Auf dem Dach des Blockbräu

Natürlich sind die St. Pauli-Landungsbrücken kein Geheimtipp: Aber oben, auf der Dachterrasse des Blockbräu, in dem historischen Gebäude selbst gebrautes Weizenbier mit einem phänomenalen Blick über die Elbe zu trinken – das ist auch für die meisten Hamburger etwas Besonderes.

Bei den St. Pauli-Landungsbrücken 3, 040/ 444 05 00, Öffnungszeiten am Sa 11 bis 0 Uhr

354. Bauspielplatz Ottensen

 Mitten in Ottensen liegt einer der besten Spielplätze Hamburgs. Auf dem Abenteuer- und Bauspielplatz, in der Gegend nur "Baui" genannt, kann man wunderbar klettern und kriechen, aber auch sägen und hämmern. Direkt nebenan ist ein schöner Platz zum Bolzen. Nachmittags werden die Kinder und Jugendlichen von Pädagogen betreut. Übrigens: Den "Baui" kann man für Geburtstagsfeiern auch mieten.

SpielPlatzInitiative Ottensen e. V., Am Born 5, 040/ 390 09 04,

www.spio-ev.de

355. Labskaus für Anfänger

Wer das – ursprünglich für Seeleute mit schlechten Zähnen erfundene – Traditionsgericht einmal testen möchte, ist im Old Commercial Room richtig. Hier gibt es günstige Probierportionen, aber auch Zertifikate für Anfänger, denen die große Portion schmeckt.

Englische Planke 10, 040/36 63 19

356. Mode vom Kiez

Der Hafen, die Lichter, das Herz von St. Pauli: Wer mit dem Stadtteil(club) sympathisiert, findet bei Kiezkicker – nur im Internet und ausgesuchten Geschäften – die richtige Mode, vom Kapuzenpulli über T-Shirts bis zur Mütze. Nicht nur in Braun-Weiß …

 

www.kiezkicker-hamburg.de

357. Amphore mit Hafenblick

Blick über den Hafen ist super. Blick über den Hafen mit Getränken und Nahrung am Tisch ist sogar noch besser. Und weil man ja faul ist und sich nicht selber irgendetwas mitbringen mag, bestellt man halt … zumindest wenn man vor der Amphore sitzt. Direkt gegenüber von den Blohm+Voss-Docks sitzt es sich hervorragend, und der Blick ist kaum zu toppen.

St. Pauli Hafenstraße 140, täglich ab 10 Uhr

358. Pizza, die nach Urlaub schmeckt

Lohnt es sich, simples Mehl 2000 Kilometer von Süditalien nach Hamburg zu transportieren? Ja – wenn man es so kunstvoll durch die Luft wirbeln kann wie die Pizzabäcker des Al Volo. Ob die schlichte Margherita oder die deftige Calabria: Hier schmeckt einfach jede Zutat nach Urlaub – und der Teig darunter genau so, wie er soll. Dass das Lokal ohne Italo-Kitsch auskommt, rundet den Geschmack ab.

Eppendorfer Weg 211, Mo bis Fr 12 bis 23 Uhr, So 17 bis 23 Uhr

359. Selbst gerösteter Kaffee

Nicht nur selbst gebrüht, sondern auch selbst geröstet: Wem dieses Verlangen bekannt vorkommt, aber die kopiba noch nicht kennt, der sollte dringend mal einen Blick hineinwerfen und einen Schluck trinken im kleinen feinen Laden am unteren Ende des Schanzenviertels. Dort gibt es koffeinhaltige Heißgetränke, die nichts mit Automaten- Kapsel-Quatsch zu tun haben. Dort wird der Kaffee in der Chambordkanne serviert. Lecker!

kopiba, Beim Grünen Jäger 24, Mo–Do 9.30–20.00, Fr 9.30–2, Sa 10–2, So 10–20 Uhr

360. Schwimmen im Großensee

Nordöstlich der Stadt liegt der Großensee, dessen Wasser als eines der saubersten im Großraum Hamburg gilt. Gegenüber dem Schwimmbad liegt der Nordstrand. Das Baden ist kostenlos. Im See liegt eine Insel, zu der man hinschwimmen kann. Das Betreten ist leider verboten.

361. Fahrradfahren mit Traum-Ausblick

 So einfach, so günstig: Nehmen Sie Ihr Fahrrad in der S-Bahn bis nach Wilhelmsburg mit, fahren Sie dann durch den ehemaligen Freihafen über die Elbbrücken. Von dort sind alle fünf Hamburger Hauptkirchen und Wahrzeichen auf einmal zu sehen. Einmalig!

362. Abendblatt besuchen

Sie möchten gern sehen und erleben, wie Norddeutschlands größte Regionalzeitung entsteht? Unser Leserbotschafter Ralf Nehmzow macht es für jeweils kleine Gruppen von Abonnenten möglich. Anmeldungen per E-Mail an

leserbotschafter@abendblatt.de

363. Miller statt Millerntor

Wenn das Millerntor-Stadion ausverkauft ist, wird es in dieser Café- Kneipe richtig eng: Vor einer Großbildleinwand und zwei Bildschirmen lässt sich das St.-Pauli-Spiel bei einem Frischgezapften, frischen Sandwiches und hausgemachten (veganen) Torten in guter Gesellschaft entspannt genießen. Frühstück bis 18 Uhr.

Detlev-Bremer-Straße 16, 040/31 57 19,

www.cafe-miller.de

364. Hamburg im Kino

 Die preisgekrönte Filmkomödie "Soulkitchen" (2009) von Fatih Akin dreht sich um ein von der Schließung bedrohtes Restaurant – und zeigt so viel von der Weltstadt Hamburg wie kaum ein Film der vergangenen Jahre: modern und marode, rau und liebenswert, arm, reich und sexy. Ein Gemälde, auch auf DVD abendfüllend.

365. Supermarkt ohne Schlangen

Die 2011 eröffnete Edeka-Filiale in der HafenCity ist nicht nur einer der schönsten und saubersten Supermärkte der Stadt. Er dient auch als Drehort für die Eigenwerbung im TV. Der Clou: Lange Schlangen und Gedränge gibt es hier nicht. Der Markt ist häufig so gut wie menschenleer. Kunden parken in Europas größter Tiefgarage 30 Minuten gratis.

Mo–Sa 7–21 Uhr, Überseeboulevard 4–10, Bus 111 oder U 4 bis Überseequartier,

www.hafencityfrisch.de

Nachtrag: 209. A bisserl Bayern an der Elbe

 

Wer ein Stück bayerische Bierkultur in Hamburg sucht und gut auf Hofbräuhaus-Atmosphäre verzichten kann, ist im Thämers am Großneumarkt richtig. In der urigen Großneumarkt- Kneipe gibt es Original-Augustiner vom Fass (Flaschen auch zum Mitnehmen). Im Sommer auch vor der Tür.

(EPD)
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