Eimsbüttel Sperrung am Grindelberg nach Wasserrohrbruch aufgehoben

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Die Hoheluftchaussee wurde nach einem Rohrbruch überflutet und musste mehrere Stunden gesperrt werden. Anwohner hatten kein fließend Wasser.

Hamburg. In Eimsbüttel ist am frühen Freitagmorgen die Kreuzung Grindelberg/Schlankreye nach einem Wasserrohrbruch an der Oberstraße überschwemmt worden. Wegen der Kälte gefror das Wasser, Einsatzkräfte der Stadtreinigung rückten mit Streusalz an. Die Strecke wurde zwischen dem Lehmweg und der Schlankreye für mehrere Stunden gesperrt. "Die Auswirkungen auf den Verkehr waren aber eher gering", berichtete ein Sprecher der Verkehrsleitzentrale am Morgen. Dies sei insbesondere durch das geringe Verkehrsaufkommen zwischen den Feiertagen zu erklären. Bereits gegen kurz vor 10 Uhr war die Straße vollständig gestreut und wieder frei.

Laut Hamburg Wasser, sei eine Trinkwasserleitung von 25 Zentimetern Durchmesser des Grindelhochhauses mit der Hausnummer 14a geplatzt. "Die Leitung wurde vom Netz genommen," sagte Matthias Sobottka, Sprecher von Hamburg Wasser, zu abendblatt.de.

Gegen 7.30 Uhr sei eine Kolonne mit einem Wasserwagen zur Oberstraße geschickt worden, um die Bewohner des 15-geschossigen Gebäudes mit Frischwasser notzuversorgen.

Das Rohr sei längs gerissen und müsse ausgetauscht werden. Der Schaden solle aber bis zum Nachmittag behoben werden, so Sobottka. Warum es zu dem Bruch kam, sei nicht eindeutig zu klären - vermutlich spielte aber der Bodenfrost eine Rolle.