07.12.12

Hamburg-Eimsbüttel

Steenwisch soll sicherer werden - Kommt Tempo 30?

Aufgrund vermehrter Unfälle und des Wandel des Stadtteils fordern die Grünen am Steenwisch und am Eidelstedter Weg eine Verkehrsberuhigung.

Foto: HA
Die Straße Steenwisch an der Grenze zwischen Stellingen und Eimsbüttel soll verkehrsberuhigt werden
Die Straße Steenwisch an der Grenze zwischen Stellingen und Eimsbüttel soll verkehrsberuhigt werden

Hamburg. Sie gilt als beliebte Abkürzungsstrecke für Autofahrer, die zwischen der Autobahnabfahrt Stellingen und der Hamburger Innenstadt pendeln: Der Steenwisch und die Verlängerung Eidelstedter Weg in Eimsbüttel. Viele Verkehrsteilnehmer nutzen die Strecke, um dem Dauerstau auf der Kieler Straße zu entgehen. In den vergangenen Jahren kam es dabei vermehrt zu Unfällen mit Passanten. "Der Straßenzug hat sich gewandelt. Früher war er industriell geprägt, inzwischen sind hier etliche hochgeschossige Wohnhäuser und zwei Kitas entstanden", sagt Fabian Klabunde von den Grünen.

Der Politiker setzt sich dafür ein, in der Straße eine Tempo-30-Zone einzurichten. "Der Steenwisch muss verkehrsberuhigt werden", fordert Klabunde. Erst seit wenigen Monaten gibt es am Übergang zum Langenfelder Damm eine Sprunginsel. Doch diese hat das Problem nicht entschärft. Stattdessen haben zu schnelle Autofahrer die Querungshilfe für Anwohner bereits mehrfach beschädigt.

Die Grünen haben jetzt in der Bezirksversammlung einen Antrag zur Verkehrsberuhigung gestellt. Neben einer Tempo-30-Zone fordern die Grünen um Fabian Klabunde auch Straßenmarkierungen am Steenwisch und dem Eidelstedter Weg. Parkende Autos sollen so zu Barrieren für den Durchgangsverkehr werden.

Sorgen macht sich Klabunde vor allem um die Kinder, die vermehrt rund um die Straßen am Steenwisch unterwegs sind. "Zwei ungenutzte Spielplätze wurden instand gesetzt, ein bedeutender Schulweg kreuzt den Steenwisch", berichtet der Stellinger.

Das letzte Wort über die geforderte Verkehrberuhigung hat nun das Bezirksamt in Absprache mit der Polizei. Gemeinsam mit den Anwohnern will Klabunde den Druck auf die Behörde erhöhen: "Die Maßnahmen kosten wenig Geld, das Budget ist da".

(jac)
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