26.02.13

Hamburg

Am Mittwoch bleiben rund 600 Arztpraxen geschlossen

De Grund: Die niedergelassenen Haus- und Fachärzte fühlen sich unterbezahlt. Ihre Honorare sind in den vergangenen Jahren faktisch gesunken.

Foto: dpa
Eine Ärztin hält ein Stethoskop in ihrer Faust (Archivbild)
Eine Ärztin hält ein Stethoskop in ihrer Faust (Archivbild)

Hamburg. Am Mittwoch sind rund 600 Hamburger Arztpraxen den ganzen Tag über geschlossen. Ein fahrender Notfalldienst (Telefon 228 022) versorgt bedürftige Patienten, von 13 Uhr an übernehmen die Notfallpraxen in Altona (Stresemannstraße 54) und Farmsen (Berner Heerweg 124) den Dienst. Rund 1700 Hamburger Fach- und Hausärzte protestieren am Mittwochmittag in einer "Fortbildungsveranstaltung" zur Notfallmedizin im Audimax der Universität (Von-Melle-Park 1), um auf die laufenden Honorarverhandlungen mit den gesetzlichen Krankenkassen hinzuweisen.

Die niedergelassenen Haus- und Fachärzte fühlen sich unterbezahlt. Ihre Honorare sind nach Auskunft der Kassenärztlichen Vereinigung in den vergangenen Jahren faktisch gesunken. Gleichzeitig würden sie immer mehr Patienten behandeln, vor allem aus dem Umland. Die Krankenkassen sprechen dagegen von steigenden Honoraren der niedergelassenen Ärzte.

(ryb)
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