25.02.13

Hafenpolitik

Grüne: Auf Erweiterung des Terminals Eurogate verzichten

Hafen-Experte der Hamburger Grünen befürchtet Minus im hohen Millionenbereich, sollte Senat an seiner Hafenexpansion festhalten.

Foto: dpa
Krise in der Schifffahrt
Containerschiffe am Containerterminal Burchardkai (r.) und Eurogate

Die Grünen fordern, mehrere Hafen-Projekte aus Kostengründen auf Eis zu legen. Sollte die Stadt weiter an den Ausbauplänen bis zum Jahr 2018 festhalten, drohe ein Minus von rund 760 Millionen Euro, sagt Anjes Tjarks, hafenpolitischer Sprecher der Grünen-Bürgerschaftsfraktion.

"Wenn sich dieses Millionenloch nicht zu einem schwarzen Loch für den Hamburger Haushalt entwickeln soll, muss der Bürgermeister endlich alle Fakten auf den Tisch legen und eine schlüssige Hafenstrategie präsentieren." Um das aus seiner Sicht drohende Defizit zu mindern, sollte unter anderem auf die West-Erweiterung des Containerterminals Eurogate verzichtet werden, schlägt Tjarks vor. Die wäre wegen der Schifffahrtskrise ohnehin nicht nötig und würde weit mehr als 200 Millionen Euro kosten.

(sba)
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