Rothenburgsort Wieder mal Streik - jetzt beim IT-Dienstleister Dataport

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700 Mitarbeiter demonstrierten in Hamburg für 6,8 Prozent mehr Lohn und Gehalt. Eintägiger Warnstreik trifft Kommunen im Norden.

Hamburg. Erneut streiken Arbeitnehmer in Hamburg. Rund 700 Beschäftigte des technischen Dienstleisters Dataport demonstrierten am Montag vor der Hamburger Niederlassung für 6,8 Prozent mehr Einkommen. Ver.di rief insgesamt 1700 Mitarbeiter im Norden zu einem eintägigen Warnstreik auf. Rund 400 Mitarbeiter beteiligten sich laut Ver.di daran.

"Die Beschäftigten von Dataport leisten hervorragende Arbeit und ihre Tätigkeit hat zentrale Bedeutung für den Ablauf und das Funktionieren des öffentlichen Dienstes", sagte Verdi-Bezirksleiterin Sieglinde Friess. "Sie haben es verdient, an der Entwicklung technischer Berufe teilzuhaben und ein adäquates Einkommen zu erhalten."

Dataport ist eine öffentlich-rechtliche Anstalt. Die 1700 Beschäftigten fordern ein verhandlungsfähiges Angebot in den laufenden Verhandlungen um einen Haustarifvertrag. Träger von Dataport sind die Länder Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein sowie die schleswig-holsteinischen Kommunen. Dataport ist für die technische Infrastruktur dieser Verwaltungen zuständig.