06.02.13

Kirchentag

Ein Bett am Spielfeld - Fußballer trainierten Hausarbeit

Für die Aktion "Koje frei" traten die FC-St- Pauli-Spieler Gogia und Ginczek gegen das Team Kirchentag an. Mit spannendem Ergebnis.

Von Karen Petersen, Daniel Schäfer
Foto: Daniel Schäfer
Meret Thomann, Daniel Ginczek, Sirkka Jendis und Akaki Gogio legten für die gute Sache Hand an - und sich dann gemeinsam fürs Foto hin
Meret Thomann, Daniel Ginczek, Sirkka Jendis und Akaki Gogio legten für die gute Sache Hand an - und sich dann gemeinsam fürs Foto hin

Technik, Schnelligkeit und Teamgeist sind Eigenschaften, die zu den sportlichen Grundvoraussetzungen eines jeden Fußballprofis gehören. Dass diese Fähigkeiten auch in anderer Hinsicht von Vorteil sind, stellten Akaki Gogia und Daniel Ginczek eindrucksvoll unter Beweis. Beim "Wett-Bettenbeziehen" traten die beiden Profifußballer des FC St. Pauli gegen Sirkka Jendis und Meret Thomann vom Team Kirchentag an. Frei nach dem Motto "Hamburg macht die Betten", unterstützt der FC St. Pauli damit die Aktion "Koje frei?" des Kirchentages.

In möglichst kurzer Zeit musste jedes Team aus zehn mit Bettwäsche, Teddybär und Wärmflasche gefüllten Kisten eine möglichst gemütliche Bleibe herrichten. Ähnlich wie beim Fußball ist Schnelligkeit dabei nicht alles. Am Ende zählt das Ergebnis - eine möglichst gastfreundliche Unterkunft.

Nach einem guten Start fiel den beiden Fußballprofis angesichts eisiger Temperaturen im Millerntorstadion die Feinmotorik beim Zuknöpfen der Bettdecke deutlich schwer. Knopf für Knopf arbeiten Ginczek und Gogia zusammen, doch am Ende verlieren die beiden zu viel Zeit mit den Details. Das Team Kirchentag liegt, wenn auch mit knappen Vorsprung, zuerst im gemachten Bett. Der Unparteiische entscheidet am Ende aufgrund der Gründlichkeit der beiden Profisportler jedoch auf Unentschieden...

Hintergrund des außergewöhnlichen Wettkampfes ist die Aktion "Koje frei?" des Evangelischen Kirchentages. Bis zu Beginn des Kirchentages am 1. Mai werden 12.000 Privatquartiere im Großraum Hamburg für Kirchentagsgäste gesucht.

"Der FC St. Pauli unterstützt den evangelischen Kirchentag, weil es sich hierbei um eine gute Sache handelt. Das Motto "Soviel du brauchst" passt ebenfalls zu uns als sozial bewusstem Verein", so Dr. Bernd- Georg Spies, Vizepräsident des FC St. Pauli. Ob am Ende auch die Profis vom FC St. Pauli ihre Kojen für Gäste beziehen, bleibt nicht ausgeschlossen. Über 4000 Schlafplätze wurden nach Angaben von Geschäftsführerin Sirkka Jendis schon gemeldet. Telefon: 040 430931-200 oder Onlineformular auf www.kirchentag.de

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