Wandsbek Mord am Höltigbaum geklärt: Frau zerstückelte 85-Jährigen

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Drei Monate, nachdem Leichenteile am Höltigbaum gefunden wurden, hat die Freundin des Sohnes von Karl-Heinz K. die Tat gestanden.

Hamburg. Es war ein gruseliger Fund gewesen, den Spaziergänger am 7. Oktober im Naturschutzgebiet Höltigbaum machten: Sie entdeckten zunächst einen Arm, später wurden weitere Leichenteile gefunden. Wie die Polizei ermittelte, war der Tote Karl-Heinz K. aus Rahlstedt. Jetzt ist die Bluttat an dem 85-Jährigen aufgeklärt: Die Freundin des Sohnes von Karl-Heinz K. wurde verhaftet. Die 45-Jährige hat bereits ein umfassendes Geständnis abgelegt, hieß es am Freitag in einer Mitteilung der Polizei.

Die mutmaßliche Täterin lebte mit ihrem Freund, 41, im Haus von Karl-Heinz K.,dem ehemaligen Busfahrer aus Rahlstedt. Nach ihrer Verhaftung legte die Frau ein umfassendes Geständnis ab und räumte ein, den 85-Jährigen nach einem Streit erwürgt zu haben. Anschließend habe sie die Leiche zerteilt und im Stellmoorer Tunneltal vergraben. Sie kam in Untersuchungshaft.

Karl-Heinz K., der nach Abendblatt-Recherchen wie ein Tyrann über seine Familie herrschte, war mit einer Säge zerstückelt worden. Mehrere Monate suchte die Polizei vergebens nach dem Täter - Medien sprachen gar von "dem perfekten Verbrechen".