Hamburger Unternehmer Mit gemischten Gefühlen ins neue Geschäftsjahr

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Knapp ein Viertel der Unternehmer blicken laut einer Studie der Hamburger Handelskammer pessimistisch auf das kommende Jahr.

Hamburg. Hamburgs Unternehmer gehen mit gemischten Gefühlen in das neue Geschäftsjahr. Mehr als die Hälfte der Unternehmer (56,2 Prozent) gehen von einer gleichbleibenden, ein Fünftel (20,3 Prozent) von einer günstigeren Geschäftsentwicklung für das laufende Jahr aus. Allerdings: Knapp ein Viertel der Befragten blicken pessimistisch auf das kommende Jahr. Das sind die Ergebnisse des aktuellen Konjunkturbarometers, einer regelmäßigen Befragung der Handelskammer zur Geschäftsentwicklung in der Hamburger Wirtschaft.

"Noch überwiegt bei unseren Mitgliedsfirmen leichter Pessimismus für 2013, aber es ergibt sich insgesamt eine robuste Stimmungslage", sagt Handelskammer-Hauptgeschäftsführer Prof. Hans-Jörg Schmidt-Trenz. Grund für die verhaltene Einschätzung: Besonders die Risiken einer rückläufigen Inlandsnachfrage (51,7 Prozent) beschäftigt die Unternehmer. Aber auch: Schwierige wirtschaftspolitische Rahmenbedingen (42,2 Prozent) sowie hohe Energie- und Rohstoffpreise (38,8 Prozent).

Anhaltend günstig sind hingegen die Exportaussichten der Hamburger Wirtschaft: "Von den Hamburger Exportfirmen rechnen knapp zwei Drittel mit gleichbleibenden, gut ein Drittel mit zunehmenden Auslandsgeschäften für die kommenden zwölf Monate", sagt Schmidt-Trenz. Das Barometer zeige zudem, dass die exportierenden Industriebetriebe optimistischer seien als die Dienstleister.

An der vierteljährlichen Kammer-Umfrage waren 646 Hamburger Unternehmen beteiligt.