Siedlungs- und Verkehrsfläche Hamburg unter Spitzenplätzen: Nur Berlin dichter besiedelt

Foto: pa/Bildagentur H/Bildagentur Huber

In Hamburg liegt der Anteil der Siedlungs- und Verkehrsfläche an der Bodenfläche besonders hoch. Spitzenreiter aber ist Berlin.

Wiesbaden. In Deutschland ist die Siedlungs- und Verkehrsfläche in den Jahren 2008 bis 2011 insgesamt um 1.182 Quadratkilometer angewachsen. Das entspricht einem Anstieg um 2,5 %. Rechnerisch bedeutet das einen täglichen Zuwachs von 81 Hektar oder etwa 116 Fußballfeldern. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes verlangsamte sich damit die Zunahme gegenüber dem letzten Berechnungszeitraum 2007 bis 2010. Damals hatte der Anstieg noch 87 Hektar pro Tag betragen.

In Hamburg liegt der Anteil der Siedlungs- und Verkehrsfläche an der Bodenfläche mit 59,7% besonders hoch. Spitzenreiter ist allerdings Berlin mit einem Anteil von 70,4 %. Danach folgt der Stadtstadt Bremen (55,6 %).

"Siedlungs- und Verkehrsflächen" sind allerdings nicht unbedingt bebaute Gebiete, sondern umfassen auch unbebaute Erholungsflächen, wie Grünanlagen. Die Bundesregierung plant im Rahmen ihrer Nachhaltigkeitsstrategie, die tägliche Inanspruchnahme neuer Siedlungs- und Verkehrsflächen bis zum Jahr 2020 auf durchschnittlich 30 Hektar pro Tag zu reduzieren.