Hamburger Verkehrsverbund Ab 2013 ein Euro mehr für das HVV-Sozialticket

Foto: Hamburger Abendblatt/Andreas Laible

Die Stadt Hamburg erhöht den Zuschuss für die Sozialkarte von 18 auf 19 Euro im Monat. Sie wird von rund 60.000 Menschen genutzt.

Hamburg. Ab Januar 2013 erhöht Hamburg die Zuschüsse für ermäßigte Fahrkarten des Hamburger Verkehrsverbunds (HVV) von 18 auf 19 Euro im Monat. Alle Menschen, die staatliche Leistungen für ihren Lebensunterhalt bekommen, können diesen monatlichen Zuschuss in Anspruch nehmen, teilte die Sozialbehörde am Freitag mit. Die HVV-Sozialkarte werde derzeit von rund 60.000 Menschen genutzt. "Angesichts der steigenden HVV-Preise freue ich mich, dass wir die ermäßigte Sozialkarte auch im kommenden Jahr weiter anbieten und subventionieren können", sagte Sozialsenator Detlef Scheele (SPD).

Das Angebot gilt den Angaben zufolge für Personen, die ihren Wohnsitz in Hamburg haben. Es betrifft Leistungsberechtigte nach dem Sozialgesetzbuch II (Hartz IV), nach dem Sozialgesetzbuch XII (bei Hilfe zum Lebensunterhalt sowie Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung) sowie nach dem Asylbewerberleistungsgesetz.

Zudem gilt die ermäßigte HVV-Karte für deren Ehegatten oder Lebenspartner und für minderjährige unverheiratete Kinder, die mit den leistungsberechtigten Personen in einem Haushalt leben. Wenn die Eltern Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II erhalten, gilt die Berechtigung auch für unverheiratete Menschen bis zu einem Alter von 25 Jahren, die im selben Haushalt wohnen.