Wetter Hamburg bekommt bundesweit am wenigsten Sonne ab

Foto: Marcelo Hernandez

Nur 1453 Stunden schien die Sonne 2012 über der Hansestadt. Auch Schleswig-Holstein kommt nur wenig besser bei der Auswertung weg.

Kiel/Hamburg. Hamburg hat 2012 von allen 16 Bundesländern am wenigsten Sonne abbekommen. 1453 Stunden schien die Sonne über der Hansestadt – 54 weniger als das langjährige Mittel der Stadt besagt und 198 Stunden unter dem deutschen Durchschnitt. Schleswig-Holstein blieb mit 1545 Stunden nur leicht unter seinem bisherigen "Soll". Das geht aus der Jahresbilanz des Deutschen Wetterdienstes hervor.

Bei der Niederschlagsmenge verbuchte das nördlichste Bundesland mit 811 Litern je Quadratmeter einen Wert etwas über seinem langjährigen Vergleichswert. Hamburg lag mit 735 Litern ebenfalls leicht unter seinem Soll und damit auch unter dem Bundesschnitt in diesem Jahr.

In Hamburg war es mit 9,5 Grad Celsius im Jahresdurchschnitt wärmer als sonst üblich (8,8 Grad). Auch Schleswig-Holstein übertraf mit 8,8 Grad sein Soll von 8,3 Grad. Deutschland insgesamt kam auf 9,1 Grad.