22.12.12

Winterwetter

Glatte Straßen und Gehwege: Großeinsatz für Winterdienst

1000 Einsatzkräfte gegen Schnee und Eis. Zusatzkräfte aus dem Bett geklingelt. Schwerer Unfall am Morgen vor den Toren Hamburgs.

Foto: dpa
Schnee in Hamburg
Spaziergänger an der Elbe in Hamburg entlang. Die Temperaturen am Sonnabend lagen in der Hansestadt bei minus zwei Grad, am Vormittag gab es starken Schneefall

Hamburg. Wegen Schnee und Glätte hat der Hamburger Winterdienst am Sonnabendmorgen 110 Fahrer von Streufahrzeugen aus dem Bett geklingelt. Insgesamt streuten 1.000 Einsatzkräfte Sand oder Kies auf 10.500 Fußgängerüberwegen und Kreuzungen der Hansestadt. Das teilte ein Sprecher der Stadtreinigung mit. Zudem bestreuten sie 4.000 Bushaltestellen, sowie fast 1000 Kilometer an Rad- und Gehwegen.

Auf schneeglatter Fahrbahn fuhren am Sonnabend auf der A1 Lübeck-Hamburg sechs Autos ineinander. Es habe Verletzte gegeben, wie viele sei noch unklar, sagte ein Polizeisprecher in Lübeck. Ein Rettungshubschrauber sei im Einsatz, eine verletzte Person sei in die Uniklinik Lübeck gebracht worden. Der Unfall ereignete sich zwischen den Anschlussstellen Reinfeld und Bad Oldesloe in Fahrtrichtung Hamburg.

Auch in Schleswig-Holstein kam es am Sonnabendmorgen auf den glatten Straßen zu zahlreichen Verkehrsunfällen, vor allem in den Kreisen Steinburg und Dithmarschen. Einige Menschen wurden leicht verletzt, es gab vor allem Blechschäden.

Bei Hildesheim geriet am Sonnabend eine Sattelzugmaschine ins Schleudern und durchbrach eine Grundstücksmauer, teilte die Polizei mit. Verletzt wurde niemand, aber es entstand Sachschaden von 30.000 Euro. Die Polizeiinspektion Cuxhaven/Wesermarsch meldete fünf Unfälle auf glatter Fahrbahn. Dabei gab es einige Leichtverletzte und Blechschäden.

Zuvor hatte es bei sinkenden Temperaturen mehrere Glätteunfälle in Niedersachsen gegeben. Bei Braunschweig fuhr ein 59 Jahre alter Autofahrer am Freitagabend durch den Zaun in einen Vorgarten, weil er auf eisglatter Fahrbahn nicht mehr bremsen konnte, sagte ein Polizeisprecher am Sonnabend. In Lutter bei Goslar schleuderte es einen Autofahrer aus einer Kurve in den Graben.

In Bremen verunglückte am Freitagabend auf eisglatter Straße ein Kleinwagen. Drei Menschen wurden schwer verletzt, die Feuerwehr musste sie mit schwerem Gerät aus dem Wrack befreien.

Trotz steigender Temperaturen müssen Autofahrer in Norddeutschland auch am Sonntag vorsichtig fahren: Der Deutsche Wetterdienst warnte für die Nacht vor allem im Nordosten und im Oberharz vor gefrierendem Regen auf den Straßen.

(dpa/dapd)
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