Polizei Gesuchter Mann mit 4,38 Promille in Altona aufgegriffen

Foto: Bundespolizei Hamburg

Schwarzfahren, Hausfriedensbruch und Diebstahl eines Rollstuhls: Ein 27-Jähriger hatte viel auf dem Kerbholz - und viel Alkohol im Blut.

Hamburg. Bei einem solchen Alkoholwert sind die meisten Menschen dem Koma nahe, dieser Mann hatte offensichtlich durch regelmäßigen Alkoholkonsum eine deutliche höhere Toleranzgrenze: 4,38 Promille zeigte der Atemalkoholtest bei einem 27-Jährigen, der am Dienstag von der Bundespolizei in einem Parkhaus am Bahnhof Altona entdeckt wurde. Der Pole sorgte noch für weitere "Überraschungen": Er wird seit Ende Oktober mit einem Untersuchungshaftbefehl gesucht, ihm werden 26 Straftaten zur Last gelegt.

Der 27 Jahre alte Mann hatte neben einem 28 Jahre alten Freund im Parkhaus geschlafen, als er von den Beamten geweckt wurde. Bei der Überprüfung der Personalien zeigte sich, dass der Jüngere wegen einer ganzen Reihe von Delikten gesucht wurde.

In 17 Fällen hat der Mann U - und S-Bahnen in Hamburg ohne gültigen Fahrschein genutzt. In sieben Fällen werden dem Mann Diebstähle vorgeworfen. Unter anderem hatte er einen Rollstuhl im Wert von 450 Euro aus einem Krankenhaus in Altona gestohlen. In zwei Fällen hatte der Gesuchte außerdem gegen ein bestehendes Hausverbot verstoßen und damit Hausfriedensbruch begangen.

Die beiden Männer wurden in eine Haftanstalt beziehungsweise zur Ausnüchterung in eine Klinik gebracht. Der Begleiter des gesuchten Mannes hatte nämlich ebenfalls "vollgetankt", eine Messung ergab 3,97 Promille.