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Corona: Ärzte kritisieren Aufhebung der Impfpriorisierung

Lesedauer: 63 Minuten
Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz vierten Tag in Folge unter hundert

Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz vierten Tag in Folge unter hundert

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen liegt den vierten Tag in Folge unter hundert. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden in den vergangenen sieben Tagen landesweit 83,1 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner nachgewiesen.

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Das Robert Koch-Institut meldet rund 1500 Neuinfektionen weniger als vor einer Woche. Mehr im Corona-Blog.

  • Die Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland befinden sich weiterhin auf einem niedrigen Niveau
  • Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt am vierten Tag in Folge bundesweit unter 100
  • Laut Gesundheitsminister Spahn gab es inzwischen mehr als 40 Millionen Covid-19-Impfungen in Deutschland
  • Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus warnt vor zu schnellen Lockerungen
  • Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow kündigt die Aufhebung der Impfpriorisierung in seinem Bundesland an
  • Die Vorsitzende der Ärztegewerkschaft Marburger Bund kritisiert die Aufhebung der Impfpriorisierung in einigen Bundesländern
  • Hinweis: Dieser Corona-Newsblog ist geschlossen. Alle weiteren aktuellen Nachrichten zur Corona-Pandemie finden Sie in unserem neuen Corona-Newsticker.

Berlin. Die dritte Welle der Corona-Pandemie ist in Deutschland offenbar gebrochen. Das RKI meldet seit Tagen sinkende Neuinfektionen, die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bewegt sich am Montag am vierten Tag in Folge unter der Marke von 100. Hinzu kommt, dass die Zahl der Impfungen weiter zunimmt. Mehr als 30 Millionen Menschen in Deutschland sind bereits einmal gegen das Coronavirus geimpft und immer mehr haben noch vor, sich impfen zu lassen.

Mit der positiven Entwicklung gehen Lockerungen der Corona-Maßnahmen einher: In Hamburg gilt die Notbremse bereits nicht mehr. Baden-Württemberg lockert die Corona-Regeln für Restaurants, Tourismus und Freizeit. Auch in Berlin soll Außengastronomie wieder möglich werden. In Schleswig-Holstein darf seit Montag auch Innengastronomie - mit negativem Test oder Impf- oder Genesungsnachweis - öffnen. Um einen "Lockerungs-Wettlauf" zu verhindern, hat Bundesgesundheitsminister Spahn bereits einen einheitlichen Öffnungsplan vorgelegt.

RKI meldet 5412 Neuinfektionen und 64 neue Todesfälle

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 5412 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 6922 Ansteckungen gelegen. Am Montag sind die vom RKI gemeldeten Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird.

Aufgrund des Feiertags am 13. Mai sei bei der Interpretation der Fallzahlen zu beachten, dass an Feier- und Brückentagen weniger Personen einen Arzt aufsuchen, wodurch auch weniger Proben genommen und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt werden, hieß es im Lagebericht des RKI vom Sonntag.

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Montagmorgen bundesweit bei 83,1 (Vortag: 83,1; Vorwoche: 119,1). Lesen Sie mehr dazu: RKI meldet Corona-Fallzahlen und aktuellen Inzidenz-Wert

Corona-News von Montag, 17. Mai: Brinkhaus warnt vor zu schnellen Lockerungen

11.44 Uhr: Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus hat vor zu schnellen Lockerungen gewarnt. „Wir können uns freuen, dass das Impfen viel besser läuft als Anfang des Jahres. Aber wir müssen aufpassen, dass wir uns nicht zu früh freuen“, sagte der CDU-Politiker den Sendern RTL und ntv. „Die Pandemie ist noch nicht vorbei. Im letzten Sommer hatten wir Inzidenzen von unter zehn, jetzt haben wir Inzidenzen um die 80“, mahnte er. Er appelliere daher an die Bundesländer „mit Bedacht und Augenmaß“ zu lockern, „aber nicht, um irgendwelche politischen Vorteile zu bekommen“, so Brinkhaus.

Ramelow kündigt Aufhebung der Impfpriorisierung an

11.31 Uhr: Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow hat die Aufhebung der Impfpriorisierung in seinem Bundesland angekündigt. "In dem Moment, wo in den Hausarztpraxen ausreichend Impfmaterial da ist, kann der Hausarzt das entscheiden", sagte der Linken-Politiker am Montag im ZDF. Schon jetzt gebe es Hausärzte, die in der Entscheidung freier sind. Die Impfpriorität der Ständigen Impfkommission diene aber als Orientierung. In Impfzentren solle weiter entlang der Priorisierung geimpft werden, bis genügend Impfstoff da sei, sagte Ramelow. Zudem würden Impfungen in Betrieben vorbereitet.

Spahn: 37 Prozent der Deutschen geimpft

11.13 Uhr: Bis heute Morgen sind in Deutschland mehr als 40 Millionen Corona-Impfungen verabreicht worden. Das schrieb Bundesgesundheitsminister Jens Spahn auf Twitter. Damit seien 30,7 Millionen Deutsche (37 Prozent) mindestens einmal geimpft, über 9,3 Millionen Bürger (11,2 Prozent) hätten bereits einen vollen Impfschutz.

Großbritannien lockert Corona-Restriktionen

10.44 Uhr: Die Menschen in weiten Teilen Großbritanniens genießen seit heute wieder deutlich größere Freiheiten. In England dürfen sich bis zu sechs Menschen oder zwei Haushalte in geschlossenen Räumen treffen. Im Freien sind Treffen mit bis zu 30 Personen erlaubt. Museen, Zoos, Kinos, Theater und Sportstätten können ebenso öffnen wie Hotels und die Innengastronomie.

Zudem ist Urlaub im Ausland wieder erlaubt. Allerdings ist eine Wiedereinreise nach Großbritannien ohne Quarantäne nur aus wenigen Ländern möglich, aus der EU steht nur Portugal auf dieser "grünen Liste". Wissenschaftler warnten, die Lockerungen erfolgten in einem "gefährlichen Moment", da sich die indische Corona-Variante in einigen Gegenden rasch ausbreite. Das Gesundheitsministerium schloss regionale Lockdowns mit Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen nicht aus.

Marburger Bund kritisiert Aufhebung der Impfpriorisierung

10.16 Uhr: Die Vorsitzende der Ärztegewerkschaft Marburger Bund, Susanne Johna, hat die Aufhebung der Impfpriorisierung in einigen Bundesländern in dieser Woche kritisiert. Dies werde zu mehr Frust bei den Menschen führen, da nicht alle gleichzeitig geimpft werden könnten, sagte Johna im Deutschlandfunk. Zudem sei zu befürchten, dass die Tendenz verstärkt werde, sich bei den Impfungen vorzudrängeln. Zuvor hatten bereits andere Mediziner Kritik an der Aufhebung der Priorisierung geäußert.

Neuinfektionen in Indien sinken laut Behörden – WHO skeptisch

9.46 Uhr: In Indien ist die Zahl der Neuinfektionen nach offiziellen Angaben erstmals seit dem 21. April wieder unter die Marke von 300 000 gesunken. Es habe zuletzt 281 386 neue Fälle gegeben, erklärte das Gesundheitsministerium. Zwischenzeitlich hatte es mehr als 400 000 binnen eines Tages gegeben. Die Zahl der Toten stieg um 4106 auf knapp 274 390.

Der Chef-Wissenschaftler der Weltgesundheitsorganisation WHO wurde indes in der Zeitung „Hindu“ mit den Worten zitiert, es gebe große Teile Indiens, in denen der Höhepunkt noch nicht überschritten sein dürfte. Einige Experten sagen, dass die tatsächlichen Zahlen fünf- bis zehnmal höher als offiziell erklärt liegen könnten.

Wegen Corona-Ausbruch - China untersagt Touren auf den Mount Everest

9.03 Uhr: Die chinesische Regierung hat ihre strikten Corona-Maßnahmen auf den Mount Everest ausgeweitet: Peking verhängte Medienberichten zufolge eine Sperre für sämtliche Touren auf der chinesischen Seite des Berges. China befürchtet eine Übertragung von Corona-Infektionen durch Bergsteiger, die ihren Aufstieg auf der nepalesischen Seite des Berges beginnen.

In den vergangenen Wochen waren im Basislager auf nepalesischer Seite mehrere Corona-Infektionen festgestellt worden. Indiens Nachbarland Nepal leidet derzeit unter einer schweren zweiten Corona-Welle.

Ryanair rechnet mit Erholung nach Rekordverlust

7.56 Uhr: Europas größte Billigfluglinie Ryanair sieht nach einem Rekordverlust im Corona-Jahr 2020/21 Anzeichen einer beginnenden Erholung. Die irische Fluggesellschaft bekräftigte ihre Prognose, dass die Passagierzahlen für das laufende Geschäftsjahr am unteren Ende einer Spanne von 80 bis 120 Millionen liegen würden. Im Quartal von April bis Juni wurden fünf bis sechs Millionen Fluggäste erwartet. Im Geschäftsjahr bis Ende März beförderte das Unternehmen 27,5 Millionen Passagiere und verbuchte einen Rekordverlust nach Steuern von 815 Millionen Euro.

„Anne Will“ - Kommen nun Lockerungen oder Leichtsinn?

7.21 Uhr: Die Corona-Zahlen sinken, die Zahl der Geimpften steigt: Man könnte meinen, dass in der Pandemie das Schlimmste überstanden ist. Doch ist das wirklich so? Oder ist die einsetzende Leichtigkeit trügerisch und der Ruf nach schnellen Lockerungen gefährlich? Das wurde gestern Abend bei „Anne Will“ diskutiert.

Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern öffnen die Schulen weiter

6.45 Uhr: Hamburgs Schulen und Kitas öffnen heute wieder mehr Kindern und Jugendlichen die Türen. Mit dem Ende der Mai-Ferien können laut Senatsbeschluss an den Schulen wieder alle Jahrgänge wechselweise in den Präsenzunterricht zurück. 40 Prozent der rund 200.000 Schüler der allgemeinbildenden Schulen konnten bisher ausschließlich zu Hause lernen. Die Kindertagesstätten wechseln vom erweiterten Not- in den eingeschränkten Regelbetrieb. Damit ist eine Betreuung von 20 Stunden an mindestens drei Tagen in der Woche gewährleistet.

Impfpriorisierungen enden in einigen Bundesländern

5.42 Uhr: In mehreren Bundesländern endet in dieser Woche die Priorisierung bei den Corona-Impfungen in Arztpraxen. Baden-Württemberg und Berlin beginnen heute, Bayern folgt voraussichtlich im Laufe der Woche, Sachsen am 24. Mai. Allerdings dürfte vielerorts noch nicht ausreichend Impfstoff zur Verfügung stehen, um allen Impfwilligen auch schnell einen Impftermin anbieten zu können. In den Impfzentren bleibt die Priorisierung noch bestehen.

Türkei lockert Beschränkungen nach hartem Lockdown

2.56 Uhr: Die Türkei lockert nach einem knapp dreiwöchigen harten Lockdown die Beschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus. Die Menschen dürfen das Haus ab sofort tagsüber wieder verlassen, abends gilt aber ab 21.00 Uhr Ortszeit eine Ausgangssperre. Die türkische Regierung hatte Ende April angesichts hoher Corona-Infektionszahlen den 17 Tage langen Lockdown verhängt. Die Menschen durften nur aus triftigen Gründen wie etwa zum Einkaufen auf die Straße. Geschäfte, die nicht für den täglichen Bedarf nötig sind, mussten schließen.

Ausgangsbeschränkungen gelten nun weiter am Wochenende, die Einwohner dürfen dann nur für dringende Besorgungen auf die Straße. Auch Cafés und Restaurants bleiben vorerst weiter geschlossen und dürfen nur Lieferservice anbieten. Einkaufszentren und Bekleidungsgeschäfte öffnen wieder.

Corona-News von Sonntag, 16. Mai: Impf-Drive-In in Speyer sorgt für Verkehrschaos

22.56 Uhr: In Speyer in Rheinland Pfalz wurden am Sonntag Impfungen durchs Autofenster verabreicht. Interessierte konnten sich ohne Anmeldung das Vakzin von Astrazeneca impfen lassen. Betrachtet man den großen Andrang kann die Aktion durchaus als Erfolg gewertet werden. Wie der SWR berichtet, seien Impfwillige sogar aus Mainz und Karlsruhe angereist. 1.622 Dosen seien verimpft worden. Der Andrang war jedoch auch so groß, dass die Zufahrtsstraßen nach Speyer komplett überlastet gewesen seien. Es kam zu kilometerlangen Staus. Daher musste die Polizei Anreisende bereits am Vormittag bitten wieder umzukehren, da sie im Impf-Drive-In nicht mehr berücksichtigt werden könnten.

Corona-Beschränkungen in Großbritannien und Portugal werden gelockert

21:21 Uhr: In England dürfen ab Morgen die Pubs wieder öffnen und Urlaub an der Algarve ist wieder möglich. Großbritannien und Portugal lockern ab Montag ihre Corona-Beschränkungen. In den meisten Teilen Großbritanniens dürfen sich dann die Menschen in geschlossenen Räumen wieder in Gruppen von bis zu sechs Menschen oder zwei Haushalten treffen. Neben den Pubs öffnen auch Restaurants wieder die Innenräume. Museen, Kinos und Sportstätten nehmen ihren Betrieb auf. Die Lockerungen treten in Kraft, obwohl im Vereinigten Königreich Sorgen wegen der Ausbreitung der besonders ansteckenden Coronavirus-Variante aus Indien bestehen.

Portugal wiederum lockert seine Einreisebestimmungen für Reisende aus den meisten EU-Staaten. Menschen aus EU-Ländern, in denen die Corona-Infektionsrate bei unter 500 Fällen pro 100.000 Einwohnern im Zeitraum von 14 Tagen liegt, dürfen auch zu "nicht notwendigen" Zwecken wieder einreisen. Für Einreisende gilt allerdings eine strikte Testpflicht.

Unter 100 Corona Tote in Italien

20.11 Uhr: Erstmals seit Oktober haben die Gesundheitsbehörden in Italien weniger als 100 Tote binnen 24 Stunden verzeichnet. Insgesamt haben sich in Italien 4.159.122 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. 124.156 Menschen sind seit Beginn der Pandemie an Covid-19 gestorben. In Europa weist nur Großbritannien eine höhere Zahl an Corona-Toten auf.

App in Großbritannien soll Corona-Impfstatus für Reisen nachweisen

18.58 Uhr: Engländer und Engländerinnen können ab Montag ihren Impfstatus mittels einer App abrufen. Auf vielen Geräten funktionierte die Funktion sogar bereits am Wochenende. Die App ist nicht identisch mit der Corona-Warn-App, sondern dient unter anderem auch dazu, Termine beim Hausarzt zu vereinbaren oder die eigene Krankenakte einzusehen.

Nach Angaben des britischen Gesundheitsdiensts NHS soll der elektronische Impfpass auch für Reisen als Nachweis gegenüber ausländischen Behörden benutzt werden können. Unklar war jedoch zunächst, welche Länder die App als Impfnachweis akzeptieren. Pläne für einen Einsatz der App im Inland sind aber in Großbritannien derzeit nicht mehr im Gespräch.

In Indien treiben tausende Corona-Tote im Ganges

18.13 Uhr: Die zweite Corona-Welle sorgt in Indien zunehmen für Chaos. Mehr als 24 Millionen Menschen haben sich in dem Land infiziert. Die Bestatter kommen ihrer Aufgabe mittlerweile nur noch schlecht hinterher. Selbst das Feuerholz für die Einäscherungen wird mancherorts knapp. Wie der Vor-Ort-Bericht unserer Kollegin Natalie Mayroth zeigt, hat das fatale Folgen. Lesen Sie hier: Grauen in Indien – Der Ganges spült Tausende Covid-19-Tote an

Großbritannien wieder Risikogebiet

17.31 Uhr: Wegen der indischen Corona-Variante B.1617.2. ist Großbritannien von der Bundesregierung seit heute wieder als Risikogebiet eingestuft. Es wird vermutet, dass die Mutante noch ansteckender ist als die ohnehin infektiösere britische Variante B.1.1.7. Die WHO stuft sie daher als "besorgniserregend" ein.

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach forderte auf dem Kurznachrichtendienst Twitter noch einen Schritt weiterzugehen und Großbritannien zum Virusvariantengebiet zu erklären. Reiserückkehrer aus Risikogebieten müssen zwar in Quarantäne, können diese jedoch nach fünf Tagen mit einem negativen Test abkürzen. Reiserückkehrer aus Virusvariantengebieten müssen für 14 Tage in Quarantäne.

Lauterbach warnte bei "ZDF heute" eindrücklich vor dem Fall, dass die indische Variante durch Einschleppung auch in Deutschland Fuß fassen könnte. "Wenn wir die indische Variante jetzt bekämen, wäre das schwieriger für uns, weil wir weniger Impfdurchdrängung haben als die Engländer."

Italien plant Testversuch mit 2000 Menschen – in der Disco

16.41 Uhr: Italien will in einem Modelversuch herausfinden unter welchen Bedingungen Discotheken im Land trotz Corona wieder öffnen können. Dafür will der Verband der Disco-Betreiber am 5. Juni ein Experminent in der süditalienischen Hafenstadt Gallipoli starten, wo 2000 Menschen unter freiem Himmel in der Disco "Praja" feiern dürfen, meldet die Nachrichtenagentur Ansa. Ein anderer Test sei in geschlossenen Räumen des Clubs "Fabric" in Mailand geplant. Dafür wurde kein Datum genannt.

Wie der Verband der Unterhaltungsbetriebe Silb-Fipe weiter erläuterte, haben in Gallipoli in Apulien nur Tanzwütige Zutritt, die einen frischen Corona-Test oder ihren Impfpass vorzeigen können. Drinnen seien keine Sicherheitsabstände vorgeschrieben, aber die Gäste müssten Schutzmasken tragen. Beim Verlassen des Clubs würden erneut Corona-Tests vorgenommen.

Wieder steigende Corona-Infektionszahlen in Moskau

15.10 Uhr: In der russischen Hauptstadt Moskau wächst die Sorge vor wieder deutlich steigenden Corona-Infektionszahlen. In den vergangenen sieben Tagen habe es insgesamt etwa 20.000 neue Fälle gegeben - so viele wie seit Mitte Januar nicht mehr, meldete die Staatsagentur Tass am Sonntag. Gegenüber der Vorwoche seien das 17 Prozent mehr Infektionen gewesen.

Die russischen Behörden meldeten am Sonntag landesweit rund 8500 Neuinfektionen. Damit entfällt gut ein Drittel aller Fälle auf Europas größte Metropole. Nach den Mai-Feiertagen sind den Angaben nach zudem wieder mehr Menschen mit einer Corona-Erkrankung in Krankenhäuser eingeliefert worden – nach etwa 1000 pro Tag Ende April seien es nun bis zu 1300 neue Patienten. Bürgermeister Sergej Sobjanin bezeichnete die Lage aber als insgesamt stabil. Im Staatsfernsehen rief er zu Impfungen auf. Dies sei nun auch in etwa 40 Parks in der Hauptstadt möglich. Neben Polikliniken werden Impfungen etwa in großen Einkaufszentren angeboten. Umfragen sehen aber eine große Impfmüdigkeit in Russland.

AfD-Parteitag wegen Überfüllung abgebrochen

13.37 Uhr: Der Machtkampf zwischen rechten und moderaten Kräften in der AfD Niedersachsen bleibt weiterhin ungeklärt. Die Partei musste ihren außerordentlichen Landesparteitag in Braunschweig am Samstag abbrechen und vorzeitig beenden, weil unter Corona-Auflagen nicht alle angereisten Parteimitglieder in den Saal durften. Eine Fortsetzung war nicht möglich. 649 Parteimitglieder befanden sich zum Start des Parteitags in dem Saal, in dem sich nach Corona-Auflagen des Ordnungsamtes maximal 650 Menschen aufhalten durften, 14 Parteimitglieder warteten draußen. Da keine stimmberechtigten Mitglieder ausgeschlossen werden durften, beschloss der Versammlungsleiter, den Parteitag abzubrechen und zu beenden. Da das Ordnungsamt vor Ort auf die Durchsetzung der Corona-Auflagen pochte, hatte die AfD zunächst alle Journalisten nach draußen geschickt, es befanden sich aber noch immer zu viele Menschen im Saal.

Während bei anderen Parteien eine feste Zahl von Delegierten zu den Parteitagen eingeladen wird, sind bei der AfD alle Mitglieder zugelassen. Wie viele Teilnehmer zu einem Parteitag kommen, ist damit im Voraus schwer abschätzbar. Beide Lager hatten dieses Mal ihren Anhang mobilisiert, um Abstimmungen für sich zu entscheiden.

Ob es einen zweiten Anlauf geben wird und wie der Konflikt um die Ausrichtung des Landesverbandes weitergeht, war auch am Sonntag offen. Der Parteitag wurde von Gegendemonstrationen begleitet, Zufahrtsstraßen wurden zeitweise blockiert.

500 Impfdosen nach unterbrochener Kühlkette in Oldenburg unbrauchbar

12.44 Uhr: Wegen einer eineinhalbtägigen Unterbrechung der Kühlkette sind im Oldenburger Impfzentrum 500 Impfdosen des Herstellers Biontech/Pfizer unbrauchbar geworden. Das teilte die Stadt Oldenburg am Samstag mit. Die Stadtverwaltung sprach von einem "schwerwiegenden Fehler", der allerdings keine Auswirkungen auf die Impftermine habe. Der Impfstoff von Biontech muss bei hohen Minusgraden gelagert werden. Vor der Impfung werde er dann in einen Kühlschrank gelegt, um den Stoff langsam an höhere Temperaturen anzupassen. Dies sei aber nicht geschehen, sagte Stadtsprecher Reinhard Schenke. Der Impfstoff habe eineinhalb Tage bei Raumtemperatur gelagert und sei deshalb unbrauchbar geworden.

Lehrerverband: Hälfte des Präsenzunterrichts ausgefallen

12 Uhr: Bei Deutschlands rund elf Millionen Schülern sind nach Angaben des Deutschen Lehrerverbands seit Beginn der Corona-Pandemie rund die Hälfte der Schulstunden im Präsenzunterricht ausgefallen. Seit März 2020 entfielen durchschnittlich zwischen 350 und 800 Stunden Präsenzunterricht für jeden Schüler, wie Verbandspräsident Heinz-Peter Meidinger der "Bild"-Zeitung vom Samstag sagte. "Das ist im Schnitt wohl ein halbes Schuljahr."

Mancherorts ist der Ausfall noch größer. In Hamburg etwa seien durch weitgehende Schulschließungen 540.000 Stunden ausgefallen, berichtete die "Bild" unter Berufung auf die zuständige Schulbehörde.

Trotz indischer Mutation: Britische Regierung bleibt bei Lockerungen

11.51 Uhr: Der britische Gesundheitsminister Matt Hancock hat die Öffnungspläne der Regierung in London trotz lokaler Ausbrüche der indischen Coronavirus-Variante im Land verteidigt. Sollte sich die höhere Übertragbarkeit der Mutante als gering herausstellen, werde es so gut wie keine Auswirkungen auf den Lockerungsfahrplan des Landes geben, sagte Hancock am Sonntag dem Nachrichtensender Sky News. "Wir wissen es einfach nicht, deswegen ist es angemessen, den Fahrplan weiter zu verfolgen, aber die Menschen müssen wachsam und vorsichtig sein", sagte der konservative Politiker weiter.

Immer mehr wollen im Homeoffice arbeiten

10.07 Uhr: Vier von fünf Arbeitnehmern wollen einer Umfrage zufolge künftig zumindest einen Teil ihrer Arbeitszeit im Homeoffice verbringen. In einer der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Erhebung des Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmens EY äußerten 81 Prozent aller Befragten, sie wollten in Zukunft nicht mehr an allen Wochentagen im Büro arbeiten.

38 Prozent bevorzugen demnach wöchentlich drei bis vier, 36 Prozent nur noch ein bis zwei Büroarbeitstage. 7 Prozent gaben an, ausschließlich von zu Hause arbeiten zu wollen. Umgekehrt wollen 19 Prozent der Befragten künftig nicht (mehr) aus dem Homeoffice arbeiten, wenn es nach ihnen geht.

Besonders groß ist der Wunsch nach flexibleren Modellen bei den 20- bis 30-Jährigen. In dieser Altersgruppe gaben 86 Prozent an, einen Teil ihrer Arbeitszeit künftig aus dem Homeoffice erledigen zu wollen. Weniger ausgeprägt ist dieses Bedürfnis bei den 31- bis 40-Jährigen (77 Prozent) sowie bei den 41- bis 50-Jährigen (78 Prozent). Ältere sowie jüngere Arbeitnehmer wurden nicht befragt.

Lauterbach rechnet mit regelmäßiger Impfauffrischung

8.49 Uhr: Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach rechnet damit, dass Corona-Schutzimpfungen in den kommenden Jahren zur Routine werden. "Ich gehe davon aus, dass die Immunität nach einer Impfung gegen Covid-19 rund sechs Monate hält. Die erste Auffrischung wird deshalb für einige bereits im Herbst fällig sein." Generell gelte: "Es wird mit Sicherheit nicht bei einer Auffrischung bleiben. Das Coronavirus und seine Mutanten werden uns noch auf absehbare Zeit beschäftigen. Wir werden in den nächsten Jahren regelmäßig gegen Covid-19 impfen müssen."

Immer mehr Menschen wollen sich impfen lassen

8.07 Uhr: Seit dem Start der Impfkampagne in Deutschland vor fast fünf Monaten ist die Impfbereitschaft deutlich gestiegen. Das geht aus einer YouGov-Umfrage im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur hervor.

Danach wollen sich fast drei Viertel der Deutschen über 18 Jahre gegen das Coronavirus immunisieren lassen. 36 Prozent der Befragten haben sich schon mindestens einmal impfen lassen, weitere 38 Prozent haben vor, das noch zu tun. Zusammen sind das 74 Prozent.

Kretschmer: Mehr Freiheiten schon ab erster Impfung

7.16 Uhr: Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) fordert mehr Freiheiten beim Reisen auch für Bürger, die bisher nur eine erste Dosis des Corona-Impfstoffs Astrazeneca erhalten haben. "Wir alle wollen in den Sommerurlaub fahren. Eine Erleichterung kann ich mir sehr gut vorstellen: Wer mit Astrazeneca geimpft wird, sollte schon drei Wochen nach der ersten Dosis mehr Freiheiten bekommen", sagte Kretschmer dieser Redaktion. Damit würde man sich an Österreich orientieren. "Der Schutz ist schon nach der ersten Astrazeneca-Impfung sehr gut."

Corona-News von Samstag, 15. Mai: Stiko: Dritte Corona-Impfung wohl schon ab Herbst fällig

Freitag, 14. Mai: RKI-Chef verteidigt Einsatz von Masken gegen Corona

Donnerstag, 13. Mai: Verbot für Chor- und Ensemblearbeit nicht nachvollziehbar

  • Der Verband der Musik- und Kunstschulen in Brandenburg fordert für seinen Bereich mehr Öffnungsperspektiven vom Land
  • Die USA heben für vollständig gegen das Coronavirus Geimpfte Maskenpflicht und Distanzregeln auf
  • Griechenland lockert ab Freitag zahlreiche Corona-Beschränkungen. Zusätzlich zur Aufhebung eines Reiseverbots innerhalb des Landes sollen auch Museen wieder öffnen dürfen
  • Bundesjustizministerin Christine Lambrecht drängt auf einen nahes Ende der Grundrechtseinschränkungen durch Corona-Maßnahmen. "Ich möchte, dass es nun Veränderungen für uns alle gibt, nicht nur für Geimpfte und Genesene", sagte die SPD-Politikerin dem "Handelsblatt"
  • Für Urlaubsrückkehrer und andere Einreisende nach Deutschland sollen von diesem Donnerstag an bundesweit einheitliche Corona-Regeln greifen. Lesen Sie hier: Corona: So geht Reisen mit ungeimpften Kindern

Corona-News von Mittwoch, 12. Mai: Baden-Württemberg hebt Impfpriorisierung bei allen Vakzinen auf

  • Baden-Württemberg hebt als erstes Bundesland ab dem 17. Mai die Priorisierung bei der Vergabe von Impfstoffen in Hausarztpraxen auf. Bayern hat das gleiche Vorhaben angekündigt
  • Norwegen verzichtet wie Dänemark bei seiner laufenden Impfkampagne gegen Covid-19 gänzlich auf den Impfstoff von Astrazeneca.
  • In der dritten Corona-Welle zu Jahresbeginn hat es in der Europäischen Union weiter mehr Todesfälle gegeben als in normalen Jahren.
  • Bundesaußenminister Heiko Maas ist zuversichtlich, dass auch nicht gegen Corona geimpfte deutsche Touristen im Sommer in Italien Urlaub machen können.
  • Mehr als jeder Dritte in Deutschland ist mindestens einmal gegen das Coronavirus geimpft.
  • Wegen der anhaltenden Corona-Krise müssen Bund, Länder und Kommunen in diesem Jahr mit 2,7 Milliarden Euro weniger Steuereinnahmen rechnen als noch im November erwartet.
  • Der geplante digitale Impfnachweis in Deutschland soll nicht nur als Bescheinigung eines vollständigen Impfschutzes dienen, sondern auch offizielle negative Corona-Testergebnisse anzeigen können.
  • Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und Regierungen in aller Welt haben im vergangenen Jahr zu langsam auf erste Alarmzeichen einer möglichen Gesundheitsbedrohung reagiert. Dieses Fazit zieht eine von der WHO bestellte unabhängige Expertenkommission in einem am Mittwoch in Genf vorgelegten Bericht.
  • Bayern will ab dem kommenden Montag die Priorisierung für alle Corona-Impfstoffe bei Hausärzten aufheben.
  • Busse und Bahnen in ganz Deutschland sollen wegen der Einnahmeausfälle in der Corona-Krise eine weitere Milliardenhilfe bekommen.
  • Die für Kinder über zwölf Jahren geplanten Corona-Impfungen könnten nach den Worten von Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) sowohl in Schulen als auch bei Hausärzten erfolgen.
  • Die zunächst in Indien entdeckte Corona-Variante B.1.617 ist nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) inzwischen in mehr als 40 Ländern nachgewiesen worden.
  • Als erstes Bundesland liegt Schleswig-Holstein seit Mittwoch unter einer Sieben-Tage-Inzidenz von 50.
  • Seit Mitternacht gilt in Hamburg die nächtliche Ausgangsbeschränkung nicht mehr.
  • Ärztevertreter warnen vor wachsenden Spannungen durch aggressive Impfdrängler. Lesen Sie dazu: Corona-Vakzine: Wie Impfdrängler Ärzte unter Druck setzen

Corona-News von Dienstag, 11. Mai: Nächste Masken-Affäre in der CSU

  • Der nächste Maskendeal kommt ans Licht: Andrea Tandler, die Tochter eines Ex-CSU-Generalsekretärs, soll Lieferungen an Ministerien vermittelt und Millionen kassiert haben. Lesen Sie dazu: Nächste Masken-Affäre - "Clankriminalität in der CSU"?
  • Die Gastronomie in Mecklenburg-Vorpommern darf von Pfingstsonntag an wieder öffnen - außen und innen.
  • Im aktuellen NDR-Podcast "Coronavirus-Update" mit dem Virologen und Leiter der Virologie der Berliner Charité, Christian Drosten, spiegelt sich die langsam besser werdende Krisen-Lage wider. Lesen Sie dazu: "Jeder wird immun" - Was Drosten Impfskeptikern verdeutlicht
  • Die EU-Arzneimittelbehörde (EMA) will noch im Mai über die Zulassung des Corona-Impfstoffs der Hersteller BioNtech und Pfizer für Kinder ab zwölf Jahren entscheiden.
  • Noch vor dem Sommer soll ein digitaler Impfpass eingeführt werden. Lesen Sie hier alle wichtigen Infos zum digitalen Impfnachweis in Europa.
  • Am Donnerstag ist Christi Himmelfahrt. Nach Feiertagen sind Corona-Zahlen oft niedriger. Liegt das an den Gesundheitsämtern?
  • Kurz vor Pfingsten können Gaststätten in Brandenburg und Berlin bei einer stabilen regionalen Sieben-Tage-Inzidenz unter 100 im Freien wieder öffnen.
  • Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat dazu aufgerufen, das Impfen gegen das Coronavirus nicht zur sozialen Frage werden zu lassen.
  • Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) rechnet damit, dass auch nach den Sommerferien in den Grundschulen noch Corona-Tests nötig sein werden.
  • Einen Impfstoff gibt es für Kinder noch nicht. Gleichzeitig schränken viele Länder und Regionen die Einreise für Nichtgeimpfte ein - Kinder und Jugendliche eingeschlossen. Dennoch gibt es ein paar Optionen, wo Familien in den kommenden Wochen und Monaten einen Tapetenwechsel bekommen. Alles über Urlaub mit Kindern lesen Sie hier.
  • Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat den Corona-Impfstoff des deutschen Herstellers Biontech und seines US-Partners Pfizer auch für Kinder und Jugendliche im Alter von zwölf bis 15 Jahren zugelassen.

Corona-News von Montag, 10. Mai: Innenminister Seehofer positiv auf Corona getestet

  • Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat sich mit dem Coronavirus infiziert.
  • Die Impfkampagne lässt bei den Herstellern der Vakzine die Kassen klingeln: Biontech, Pfizer und Moderna vermelden Milliardengewinne. Aktuelle Zahlen zeigen, was die Hersteller an den Impfstoffen verdienen.
  • Die EU-Kommission will erneut juristisch gegen AstraZeneca wegen verspäteter Impfstoff-Lieferungen vorgehen.
  • Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die in Indien entdeckte Coronavirus-Variante B.1.617 als "besorgniserregend" eingestuft. Es gebe Hinweise, dass B.1.617 ansteckender sowie zu einem gewissen Grad resistent gegen Impfstoffe sei, sagte WHO-Corona-Expertin Maria Van Kerkhove am Montag in Genf.
  • Die staatlichen Wirtschaftshilfen in der Corona-Krise haben nach Angaben von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) inzwischen die 100-Milliarden-Euro-Marke erreicht.
  • Die Ständige Impfkommission (Stiko) gibt auch weiterhin keine generelle Empfehlung für eine Corona-Impfung in der Schwangerschaft.
  • Die Pharmaunternehmen Biontech und Pfizer wollen die Produktionskapazitäten für ihren Corona-Impfstoff weiter ausbauen und Ende 2021 eine jährliche Kapazität von drei Milliarden Impfdosen erreichen.
  • Eine junge Italienerin hat durch einen Fehler versehentlich die sechsfache Dosis Corona-Impfstoff injiziert bekommen.
  • Thüringen startet einen Testlauf zum elektronischen Nachweis für Corona-Impfungen.
  • Hamburgs Sozialsenatorin Melanie Leonhard (SPD) hat die Aufhebung der Corona-Notbremse in der Hansestadt ab Mittwoch angekündigt. Damit können sich die Menschen in Hamburg nachts wieder auf der Straße frei bewegen.
  • In den Grund- und Förderschulen Nordrhein-Westfalens haben am Montag flächendeckende Corona-Tests mit der Lolli-Methode begonnen.
  • Der Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson soll in Deutschland in der Regel nur noch bei Menschen ab 60 eingesetzt werden.
  • Wegen der vielen nötigen Auffrischungsimpfungen befürchten die Amtsärzte, dass das Impfsystem in Deutschland im Sommer mächtig unter Druck geraten könnte.
  • Nach der Lockerung von Corona-Maßnahmen für Geimpfte hat der Städte- und Gemeindebund vor einer Neiddebatte gewarnt.
  • Die Vorsitzende des Deutschen Ethikrats, Alena Buyx, fordert von der Politik mehr Anstrengung, um Bewohnern ärmerer Stadtviertel eine Corona-Impfung zu ermöglichen.

Corona-News von Sonntag, 9. Mai: Corona-Lockdown in Tunesien in Kraft

  • Schauspieler Volker Bruch hat sich zur Videoaktion #allesdichtmachen geäußert. "Unser Ziel war, die Kritik an den Maßnahmen aus dieser als extremistisch gebrandmarkten Ecke zu holen", sagte Bruch in einem Interview, das er mit den Schauspielerinnen Miriam Stein, Nina Gummich und Karoline Teska der "Welt am Sonntag" gab.
  • Die Engländer dürfen nach Monaten der Corona-Kontaktbeschränkungen wieder auf Tuchfühlung gehen. Die Regierung will "vertraute Kontakte" wie Umarmungen und Küsse bei Begrüßungen und Abschieden wieder erlauben, wie Staatsminister Michael Gove ankündigte.
  • Bundeswirtschaftminister Peter Altmaier rechnet angesichts stark sinkender Neuinfektionen mit baldigen Lockerungen der Corona-Auflagen. "Ich gehe davon aus, dass wir in den nächsten Tagen und Wochen in vielen Landkreisen Öffnungen sehen werden - auch bei der Außengastronomie", sagte der CDU-Politiker in der ARD."Wir werden Menschen sehen, die draußen sitzen und Eis essen oder Pizza essen."
  • Die bei Deutschen beliebten Ferieninseln der Kanaren dürfen ihre nächtliche Ausgangssperre nach dem Ende des Corona-Notstandes in Spanien nicht aufrechterhalten. Dies hat das Oberste Landesgericht entschieden, wie die Nachrichtenagentur Europa Press berichtete.
  • Wegen fehlerhafter E-Mails, die Impflinge zu früh an ihren zweiten Impftermin erinnerten, bildeten sich am Samstag vor dem Impfzentrum in Hamburg lange Schlangen. Weggeschickt wurde aber keiner, der oder die eine Impfberechtigtung hatte.
  • Die Zahl der Covid-Patienten in intensivmedizinischer Behandlung in Deutschland geht zurück. "Worüber wir sehr froh sind", sagte Gernot Marx, Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi), in einem Video-Statement.
  • Die EU wird Impfstoff-Lieferverträge mit Astrazeneca nicht über Juni hinaus verlängern. Das gab Binnenmarktkommissar Thierry Breton bekannt.
  • Die Corona-Lage in Indien spitzt sich trotz internationaler Hilfe weiter zu. Wie das Gesundheitsministerium am Sonntag in Neu Delhi mitteilte, wurden zum zweiten Mal hintereinander mehr als 4000 Tote binnen 24 Stunden gezählt. Zudem gab es wieder mehr als 400.000 Neuinfektionen.
  • Italien will zur Ankurbelung des Tourismus noch im Mai Einreisen ohne die bisherige Kurz-Quarantäne erlauben. Schon ab Mitte Mai sollten Reisende aus Europa, die voll geimpft sind, leichter ins Land kommen, kündigte Italiens Außenminister Luigi Di Maio am Samstag auf Facebook an.
  • Im Englischen Garten in München ist eine Auseinandersetzung zwischen Feiernden und der Polizei nach Darstellung der Ordnungshüter eskaliert. Junge Leute hätten etwa 50 Flaschen in Richtung der Polizisten geworfen und so 19 Beamte verletzt, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag.
  • Der Mittelstandsverband hat CDU und CSU für ihre Haltung zur Insolvenzantragspflicht scharf kritisiert. "Bleibt die Union bei ihrer Verweigerungshaltung, wird sie zum Totengräber von tausenden mittelständischen Unternehmen", sagte Markus Jerger, Bundesgeschäftsführer im Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW), unserer Redaktion. Lesen Sie dazu: Mittelstands-Chef Jerger: "Die Union wird zum Totengräber"
  • Unternehmen, die ihren Mitarbeiter in der Regel Gewinn- oder Erfolgsbeteiligungen auszahlen, mussten im Corona-Jahr 2020 seltener Beschäftigte entlassen. Das ist das Ergebnis einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft aus Köln (IW), das dieser Redkation vorliegt. Lesen Sie dazu auch: Corona: Diese Arbeitsverträge erhöhen die Jobsicherheit
  • Die jüngste Aufhebung von Corona-Auflagen für Geimpfte und Genesene belastet nach Einschätzung des Deutschen Ethikrats vor allem die jüngere Generation und wird in der Gesellschaft zu Konflikten führen.
  • Grünen-Chef Robert Habeck hat den Bund dazu aufgerufen, ein milliardenschweres Bildungsprogramm für benachteiligte Schülerinnen und Schüler auf den Weg zu bringen. "Bildungspolitik ist auch Sozialpolitik, das ist in der Pandemie überdeutlich geworden", sagte er dieser Redaktion.

Corona-News von Samstag, 8. Mai: Ethikratvorsitzende Alena Buyx warnt vor Generationenkonflikt

  • Wenn Geimpfte wieder mehr dürfen, was ist dann mit den anderen, vor allem der jüngeren Generation? Alena Buyx, Vorsitzende des Deutschen Ethikrats, gibt Antworten auf die großen Fragen des Lebens und soll damit Gesellschaft und Politik Orientierung geben. Lesen Sie das Gespräch: Ethikratsvorsitzende: Junge Generation "doppelt im Nachteil"
  • Die britische Tourismusbranche hat die Regierung mit Nachdruck zu einer weitreichenderen Öffnung von Ferienzielen aufgefordert
  • Für vollständig gegen Corona Geimpfte und Menschen, die eine Infektion nachweislich schon durchgemacht haben, sind ab diesem Sonntag bundesweit wesentliche Einschränkungen aufgehoben
  • Nach einem Gipfeltreffen der EU-Regierungschefs im portugiesischen Porto erklärte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, es stehe in der Union jetzt genügend Impfstoff zur Verfügung, um bis Ende Juli 70 Prozent der erwachsenen EU-Bürger zu impfen. Lesen Sie hier: EU-Gipfel: Mega-Deal mit Biontech, Abfuhr für Biden
  • Die Corona-Maßnahmen müssen nach Ansicht von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn langfristig aufgehoben werden, auch wenn eine bestimmte Anzahl von Menschen ungeimpft bleibt
  • Das Grüne Impfzertifikat zum vereinfachten Reisen in Europa kann nach Erwartung von EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen pünktlich im Juni starten
  • Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat am Rande des EU-Gipfels in Porto Optimismus hinsichtlich der Urlaubspläne in den Sommerferien verbreitet. Wenn man sehe, wie niedrig die Inzidenzen in einigen europäischen Ländern seien, "dann bin ich sehr hoffnungsfroh, dass wir auch insgesamt uns das leisten können, was auch im vergangenen Sommer möglich war", sagte Merkel
  • Papst Franziskus hat sich in der Debatte um die Freigabe von Patenten für Corona-Impfstoffe auf für die vorrübergehende Aussetzung der Rechte am geistigen Eigentum ausgesprochen
  • Die Sonderimpfaktion in der Kölner Ditib-Zentralmoschee wurde von der Bevölkerung gut angenommen
  • Die Bundesschülerkonferenz dringt auf eine rasche Rückkehr zum Präsenzunterricht. In einer Zeit mit steigenden Impfquoten "muss der Öffnungsblick vor allem auf Schulen gerichtet sein", sagte Generalsekretär Dario Schramm dieser Redaktion
  • EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat über Twitter den Kauf von bis zu 1,8 Milliarden weiterer Biontech-Impfdosen angekündigt
  • Geht es nach dem Willen des Städte- und Gemeindebundes, soll eine Ministerpräsidentenkonferenz die geplanten Lockerungen der Corona-Maßnahmen einheitlich regeln
  • Mit 4187 Corona-Toten und mehr als 400.000 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden meldet Indien einen neuen weltweiten Höchststand während der Pandemie. Die zweite Welle hat das Land voll im Griff
  • Der Präsident des Deutschen Städtetags, Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD), fordert in der Corona-Pandemie neben Geimpften und Genesenen auch negativ Getesteten mehr Freiheiten zuzugestehen
  • Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zeigt sich mit Blick auf einen Sommerurlaub in Europa optimistisch. "Innerhalb der EU wird das Reisen voraussichtlich nicht von der Impfung abhängig sein. Auch mit den Testungen wird man sich europaweit gut bewegen können", sagte Spahn der "Rheinischen Post" (Samstag)
  • Grünen-Chef Robert Habeck hat beschleunigte Corona-Impfungen in sozial benachteiligten Stadtteilen gefordert. "Mobile Impfteams müssen in die sozialen Brennpunkte fahren und ein Angebot machen - digital beworben, wenn der Datenschutz das zulässt", sagte er dieser Redaktion. Das ganze Interview lesen Sie hier
  • Das Streaming von Online-Inhalten wie Videos und Podcasts boomt in der Corona-Pandemie. Unter den Internetnutzerinnen und -nutzern in Deutschland streamt heute jeder Zweite mehr als noch vor einem Jahr
  • Der US-Vorstoß für eine Aussetzung von Patenten auf Corona-Impfstoffe trifft im Kreis der EU-Staaten auf Vorbehalte. Bundeskanzlerin Angela Merkel habe sich entschieden gegen die Freigabe der Patente gewandt

Corona-News von Freitag, 7. Mai: Bombendrohung gegen Impfzentren – Polizei gibt Entwarnung

  • EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat vor zu hohen Erwartungen an eine Aussetzung der Patente von Corona-Impfstoffen gewarnt. Die Corona-Beschränkungen in Griechenland werden weiter gelockert. Ab Samstag ist das Baden an Privatstränden wieder erlaubt und auch Museen dürfen in einer Woche wieder öffnen, wie die Gesundheitsbehörden am Freitag mitteilten. Am 21. Mai folgt die Öffnung von Open-Air-Kinos, und eine Woche darauf sind dann auch Theaterbesuche wieder erlaubt.
  • Griechenland bereitet sich mit der schrittweisen Aufhebung der Corona-Auflagen auf die bevorstehende Urlaubssaison vor. Nach sechsmonatiger Schließung dürfen seit Montag Cafés und Restaurants ihre Gäste wieder im Freien bedienen. Nicht lebensnotwendige Geschäfte und Schulen sind bereits seit Anfang April wieder geöffnet. Lesen Sie dazu: Urlaub buchen trotz Corona – mit diesen Tipps klappt es
  • Der Corona-Impfstoff von Astrazeneca soll in Großbritannien nur noch bei über 40-Jährigen eingesetzt werden. Die Zahl der gemeldeten schweren Thrombose-Fälle im zeitlichen Zusammenhang mit einer Astrazeneca-Impfung ist weiter gestiegen: Bis zum 30. April seien 67 Fälle einer Thrombose mit Thrombozytopenie (TTS) gemeldet worden, wie unsere Redaktion aus dem neuen Sicherheitsbericht des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) erfuhr. Vierzehn Patienten – fünf Männer und neun Frauen - seien verstorben.
  • Geimpfte und Genesene bekommen ihre Rechte wieder zurück: Doch einige Bevölkerungsgruppen in Deutschland haben noch gar nicht Möglichkeit, sich impfen zu lassen. So ist bisher kein Vakzin für Kinder zugelassen und Schwangere werden nur in Ausnahmefällen geimpft. Lesen Sie hier, welche Regeln für diese Gruppe gelten
  • Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat für den chinesischen Corona-Impfstoff von Sinopharm eine Notfallzulassung erteilt, wie WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Freitag in Genf sagte. So können UN-Organisationen das Mittel kaufen und verteilen. Lesen Sie mehr zum Thema: Sinopharm und Co.: Was können die chinesischen Impfstoffe?
  • Hamburgs rot-grüner Senat will die seit fünf Wochen zwischen 21.00 und 5.00 Uhr geltenden Ausgangsbeschränkungen aufheben. Die zunächst in Indien entdeckte Corona-Variante B.1.617.2 gilt in England nun als "besorgniserregend".
  • Der US-Pharmakonzern Pfizer und sein Mainzer Partner Biontech beantragen in den USA eine vollständige Zulassung ihres Corona-Impfstoffes. Wie beide Unternehmen am Freitag mitteilten, begannen sie mit dem Einreichen der notwendigen Unterlagen bei der US-Arzneimittelbehörde FDA.
  • Lässt sich in Spanien beobachten, was auch Deutschland drohen könnte, wenn mehr und mehr Bundesländer die Bundes-Notbremse lockern? Das Ende des sechsmonatigen Corona-Notstands sorgt in vielen spanischen Regionen für Verwirrung. Vielerorts gab es Streit darüber, welche alten oder neuen Einschränkungen von Sonntag an noch gelten. Ärger droht auch auf den Balearen mit der Urlauberinsel Mallorca. Dort kündigten Gastwirte eine Art Aufstand gegen Pläne der Regionalregierung an. Die Zeitung "El País" sprach von "Chaos".
  • Die Stadt New York will laut Bürgermeister Bill de Blasio schon bald Impfungen für Touristen ermöglichen. Dafür sollen mobile Impfteams an beliebten Touristenattraktionen wie dem Times Square das Vakzin von Johnson & Johnson an Besucher verabreichen.
  • In deutschen Universitäten finden im laufenden Sommersemester kaum Corona-Tests oder Präsenzveranstaltungen statt.
  • Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller sieht große Probleme in der Kontrolle der Lockerungen für Genesene und Geimpfte.
  • Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat weitere Lockerungen für Geimpfte und Genesene angekündigt. Nach der Entscheidung des Bundesrats zu den Lockerungen arbeite man parallel an einer Rechtsverordnung für die Einreise von Geimpften und Genesenen nach Deutschland. Auch hier soll gelten wer das Virus nicht oder kaum noch übertragen kann, der soll von Test- und Quarantänepflicht befreit werden. "Ausnahmen gibt es für Einreisen aus Virusvarianten gebieten" sagte Spahn auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit RKI-Präsident Lothar Wieler.
  • Einen Tag nach dem Bundestag hat auch der Bundesrat für Lockerungen für vollständig Geimpfte und Genesene gestimmt.
  • In Münster ist laut Mitteilung der Stadt ein Kind an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. Das vier Jahre altes Mädchen starb bereits am vergangenen Samstag in einer Münsteraner Klinik.
  • Vor der nahenden Urlaubssaison will Italien die Bevölkerung seiner kleinen Mittelmeerinseln coronafrei bekommen. Ab Freitag sollen Massenimpfungen gegen Covid-19 auf Capraia, südwestlich der toskanischen Stadt Livorno, und den Äolischen Inseln, nordwestlich der sizilianischen Stadt Messina, beginnen, wie aus dem Plan des außerordentlichen Kommissars für den Corona-Notfall hervorgeht. Insgesamt will die Regierung Menschen auf etwa dreißig dieser kleineren Inseln impfen.
  • Der Musiker Jan Delay (45) hat seine Fans aufgerufen, Corona-Regeln einzuhalten, damit es bald wieder Leben auf den Bühnen und in den Clubs geben kann. Am Donnerstagabend stand er erstmals seit eineinhalb Jahren wieder auf der Bühne. In dem per Live-Stream übertragenen Konzert sang er auch sein Lied "St. Pauli", in dem es heißt: "Auf St. Pauli brennt noch Licht, da ist noch lange noch nicht Schicht."
  • Lockerungen für Geimpfte und Genesene, und zwar ab sofort - so wollen es Bundesregierung und Bundestag. Heute soll auch der Bundesrat zustimmen. Der Deutsche Landkreistag hat davor gewarnt, die kommunalen Impfzentren infrage zu stellen. "Die Impfzentren spielen neben den niedergelassenen Ärzten eine zentrale Rolle. Sie dürfen nicht ausgebremst werden", sagte Landkreistagspräsident Reinhard Sager dieser Redaktion.

Corona-News von Donnerstag, 6. Mai: 400.000 Geräte im "Warteraum" – Impf-Ansturm in SH

  • Die Zahl der Corona-Toten weltweit dürfte laut einer Schätzung des Institute for Health Metrics and Evaluation (IHME) fast doppelt so hoch liegen wie bislang erfasst. Das Institut geht davon aus, dass fast 6,9 Millionen Menschen an Covid-19 gestorben sind.
  • Noch dürfen Betriebsärzte nicht in Unternehmen gegen Corona impfen. Arbeitnehmer sind deshalb auf Termine bei ihren Hausärzten oder in Impfzentren angewiesen. Oft wird ihnen dabei ein Termin zugewiesen – nicht selten auch werktags. Welche Rechte haben die Beschäftigten?
  • Bund und Länder wollen mögliche Corona-Impfungen für Kinder im Alter über 12 Jahren während der Sommerferien vorbereiten. Stand heute sei eine EU-Zulassung des bisher ab 16 Jahre freigegebenen Biontech-Impfstoffs für 12- bis 15-Jährige im Juni wahrscheinlich, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Donnerstag in Berlin nach Beratungen mit seinen Länder-Kollegen.
  • Die Menschen in Deutschland können sich in ihrer Arztpraxis künftig ohne Priorisierung mit dem Corona-Impfstoff von Astrazeneca impfen lassen.
  • Eine Mehrheit der Deutschen ist gegen sofortige Lockerungen der Corona-Vorschriften für Geimpfte und Genesene. Laut dem am Donnerstag veröffentlichten ARD-"Deutschlandtrend" finden es 40 Prozent der Deutschen grundsätzlich falsch, wenn Geimpfte oder Genesene von Einschränkungen befreit werden.
  • Deutsche Pharma-Firmen lehnen es ab, Impfstoffpatente vorübergehend freizugeben. Wie sehr helfen Impfungen gegen die Ausbreitung des Coronavirus? Das Robert Koch-Institut bewertet Vakzine außerordentlich positiv. "Die Effektivität der Covid-19-Impfung liegt nach vollständiger Impfserie zwischen 80 und 90 Prozent", schreibt das RKI am Donnerstag auf Twitter.
  • Impfwillige in Deutschland sollen sich nach einem Vorschlag der Bundesregierung künftig ohne die gültige Priorisierung mit dem Corona-Impfstoff von Astrazeneca impfen lassen können.
  • Die Ständige Impfkommission (Stiko) befürwortet zunächst weiter eine bevorzugte Impfung besonders gefährdeter Gruppen gegen Covid-19.
  • Die Berliner Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci hat in Aussicht gestellt, dass an sämtlichen Berliner Teststellen bald ein digitaler Testnachweis angeboten wird. Die digitale Variante sei auch ein zentrales Projekt auf Bundesebene.
  • Die hohe Nachfrage nach dem Corona-Vakzin hat dem US-Impfstoffhersteller Moderna erstmals zu schwarzen Zahlen verholfen.
  • Für vollständig Geimpfte und genesene Menschen sollen zahlreiche Corona-Beschränkungen entfallen. Der Bundestag billigte am Donnerstag eine entsprechende Verordnung der Bundesregierung mit großer Mehrheit.
  • Biontech/Pfizer hat sich bereit erklärt, Corona-Impfstoff für die Teilnehmer der olympischen Sommerspiele in Tokio zu spenden.
  • Reisende aus Israel können künftig wieder leichter in die Europäische Union einreisen.
  • Die Vizepräsidentin des EU-Parlaments, Katarina Barley (SPD), hat die US-Regierung aufgefordert, nach ihrem Vorstoß für eine Aussetzung des Patentschutzes für Corona-Impfstoff auch die amerikanischen Exportverbote für die Vakzine unverzüglich aufzuheben.
  • In der Debatte um eine globale Aufhebung von Patenten für Corona-Impfstoffe hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn das Ziel von Produktionssteigerungen unterstützt.
  • In Indien ist ein weltweiter Höchststand bei den Corona-Neuinfektionen erfasst worden. Es wurden mehr als 412.000 Fälle in den vergangenen 24 Stunden gemeldet, wie Zahlen des Gesundheitsministeriums vom Donnerstag zeigten.
  • Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) hat dazu aufgerufen, das Hauptaugenmerk bei Corona in den kommenden Wochen auf die weitere Reduzierung der Neuinfektionen zu legen - auch mit Blick etwa auf Schwangere ohne Impfmöglichkeit.
  • Die EU hat sich offen für Gespräche über eine vorübergehende Aussetzung des Patentschutzes für Corona-Impfstoffe gezeigt.
  • Impfstoff "made in Germany": Davon gibt es jetzt immer mehr. In den Startlöchern für eine Zulassung steht etwa das Tübinger Unternehmen CureVac. Welche Vakzine sonst noch hierzulande produziert werden und an welchen Standorten dies geschieht, lesen Sie hier.
  • In den einzelnen Bundesländern ist unterschiedlich viel Impfstoff übrig. In NRW etwa liegen noch 48 Prozent des bereits gelieferten Vakzins von Moderna auf Halde. Diese Mengen werden teilweise von den Ländern zurückgehalten, um Zweitimpfungen sicherzustellen.
  • Die Brüsseler EU-Kommission verteidigt, dass für den Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer künftig ein höherer Preis gezahlt werden soll.
  • Die netzpolitische Sprecherin der Linken-Bundestagsfraktion, Anke Domscheit-Berg, warnt vor Sicherheitslücken im Verschlüsselungssystem des europäischen digitalen Impfnachweises.
  • Angesichts der geplanten Freiheiten für Geimpfte fordert der Deutsche Städtetag jetzt auch mehr Lockerungen für negativ Getestete.

Corona-News von Mittwoch, 5. Mai: Spahn will für Astrazeneca Priorisierung aufheben

  • Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will für Corona-Impfungen mit dem Wirkstoff von Astrazeneca die Priorisierung sofort aufheben.
  • Für den Kampf zur weltweiten Eindämmung der Pandemie unterstützt die US-Regierung die Aussetzung von Patenten für die Corona-Impfstoffe.
  • Das Bundesverfassungsgericht hat Eilanträge gegen nächtliche Ausgangsbeschränkungen im Zuge der Corona-Notbremse abgelehnt.
  • In Kanada darf der Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer nun auch 12- bis 15-Jährigen verabreicht werden.
  • Schleswig-Holstein öffnet für Geimpfte und Genesene ab 17. Mai den Tourismus.
  • Der Deutsche Ethikrat kritisiert das vom Bundeskabinett beschlossene Aufholprogramm für Kinder und Jugendliche. Die zwei Milliarden würden nicht ausreichen, sagte Alena Buyx, Vorsitzende des Ethikrates, dieser Redaktion.
  • Die Bundesregierung hat die Bürger davor gewarnt, sich gefälschte Impfpässe zu beschaffen, um so vorzeitig in den Genuss von Erleichterungen etwa bei Kontaktbegrenzungen oder bei Urlaubsreisen zu kommen.
  • Das Gesundheitsministerium soll zur Beschaffung von Corona-Impfstoff weitere 3,8 Milliarden Euro aus dem Bundeshaushalt bekommen.
  • Die bundesweit verbindlichen Regeln für schärfere Corona-Maßnahmen bei hohem Infektionsgeschehen zeigen aus Sicht der Bundesregierung Wirkung.
  • Die Mehrheit der Menschen in Deutschland hält es einer Umfrage zufolge für angemessen, wenn in der Corona-Pandemie bundesweit mobile Impfbusse in sozialen Brennpunkten zum Einsatz kommen.
  • Die Bundesregierung hat das Aufholpaket für Kinder und Jugendliche zur Unterstützung sozial schwacher Familien in der Corona-Krise auf den Weg gebracht.
  • In vielen Bundesländern dürfen sich Angehörige der Priorisierungsgruppe drei für die Corona-Impfung anmelden - alleine aufgrund ihres Alters sind das bundesweit mehr als zehn Millionen Menschen.
  • Deutschland hat mit 150.000 verabreichten Dosen einen Tagesrekord bei den wichtigen Zweitimpfungen aufgestellt.
  • Auf den Intensivstationen, wo positive Entwicklungen erst mit einiger Verspätungen spürbar werden, scheint sich die Lage langsam zu stabilisieren.
  • Datenschützer sehen Fotos von Impfpässen, die etwa aus Freude über Corona-Schutzimpfungen auf sozialen Netzwerken und in Chats geteilt werden, mit Sorge. "Wenn geimpfte Personen ein Foto ihres Impfpasses im Internet veröffentlichen, dann kann das Kriminellen als Vorlage dienen", sagte der Hamburgische Datenschutzbeauftragte, Johannes Caspar.
  • Indien hat an einem Tag mit 3780 Todesfällen im Zusammenhang mit dem Coronavirus im Land so viele erfasst wie nie zuvor.
  • Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) dringt auf weitere Finanzhilfen für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) wegen der Corona-Krise für dieses Jahr.
  • Um das Impftempo in Deutschland zu beschleunigen, fordert der Deutsche Hausärzteverband Rechtssicherheit für Ärztinnen und Ärzte, die pro Ampulle sieben statt sechs Dosen des Impfstoffs von Biontech/Pfizer nutzen wollen. "Es kann nicht sein, dass täglich in Deutschland Impfdosen weggeworfen werden", sagte Verbandschef Ulrich Weigeldt unserer Redaktion.

Corona-News von Dienstag, 4. Mai: Biden ruft 20- bis 30-Jährige zum Impfen auf

  • US-Präsident Joe Biden hat neue Ziele für das amerikanische Corona-Impfprogramm herausgegeben und wandte sich ausdrücklich an die 20- und 30-Jährigen, von denen viele glaubten, sie benötigten keine Impfung. Nach Regierungsgaben ist die Impfung gegenwärtig bei etwa 105 Millionen der 328 Millionen US-Bürger abgeschlossen.
  • Die Virologin Sandra Ciesek hält Impfungen auch für Covid-19-Genesene für sinnvoll. Für alle anderen sei vor allen die zweite Impf-Dosis entscheidend, sagte sie im NDR-Podcast "Coronavirus-Update".
  • Die Luftwaffe fliegt am Mittwoch eine Anlage zur Herstellung von Sauerstoff in das schwer von der Corona-Pandemie getroffene Indien. Den Krankenhäusern in Indien geht wegen der steigenden Zahl an Corona-Patienten der medizinische Sauerstoff aus.
  • FDP-Chef Christian Lindner fordert als Reaktion auf die Entwicklung bei den Corona-Infektionen weitergehende Lockerungen auch für Menschen mit einem Negativtest.
  • Bis Anfang Juli sollen nach dem Willen der US-Regierung rund 70 Prozent aller rund 260 Millionen Erwachsenen im Land mindestens die erste Corona-Impfung erhalten haben. Dies sei Präsident Joe Bidens neues Ziel, erklärte das Weiße Haus am Dienstag.
  • In Brandenburg können sich Erwachsene unter 60 Jahren in Arztpraxen ab sofort mit dem Impfstoff von Astrazeneca gegen das Coronavirus impfen lassen. Das Brandenburger Impfkabinett habe dies gebilligt, teilte das Innenministerium mit.
  • Ein Viertel aller Einwohner der Europäischen Union ist inzwischen einmal gegen das Coronavirus geimpft - und das Impftempo nehme zu, twitterte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Im Juli würden ausreichend Impfdosen vorhanden sein, um 70 Prozent der Erwachsenen in der EU zu impfen, kündigte von der Leyen an.
  • Italien will nach Angaben von Ministerpräsident Mario Draghi ab Mitte Mai wieder ausländische Touristen ins Land lassen. Mit einem italienischen Gesundheitspass sollen Urlauber aus dem Ausland dann auch zwischen den verschiedenen italienischen Regionen reisen können, sagt Draghi nach einem Treffen der G20-Tourismusminister.
  • Menschen, die vollständig gegen das Coronavirus geimpft oder in den vergangenen sechs Monaten eine Infektion überstanden haben, sind künftig im Bundesland Bremen von allen Testpflichten ausgenommen. Eine entsprechende Regelung beschloss der Senat am Dienstag.
  • Angesichts weiterhin niedriger Corona-Neuinfektionen hält die britische Regierung an ihrem Zeitplan für Lockerungen fest. Damit werden voraussichtlich wie geplant am 17. Mai weitere Restriktionen aufgehoben: Dann dürfen Restaurants und Pubs auch ihre Innenräume öffnen, außerdem sind Auslandsreisen wieder erlaubt.
  • Die Corona-Pandemie bringt die Planung des großen Terrorprozesses gegen die mutmaßlich rechtsextremistische "Gruppe S." in Stuttgart ordentlich durcheinander. Zum zweiten Mal sind Verhandlungstermine des Oberlandesgerichts auf dem Gelände der Justizvollzugsanstalt (JVA) in Stammheim abgesagt worden, weil sich Häftlinge angesteckt haben.
  • Im Ringen um den Schutz von Unternehmen vor Insolvenzen wegen der Corona-Krise sieht die SPD kaum noch Chancen auf eine Einigung. CDU und CSU betrieben "scheinheilige Ablenkungsmanöver", wollten die erneute Sonderregelung aber offenkundig nicht.
  • Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus hat sich für unbürokratische Lockerungen bei Corona-Regeln für Geimpfte und Genesene ausgesprochen. "Es geht ja bei allen Maßnahmen auch darum, dass man eine Akzeptanz hat für die ganzen Sachen", sagte der CDU-Politiker am Dienstag in Berlin.
  • Hohe Kosten für PCR-Coronatests sind dem Dachverband der Fluggesellschaften (IATA) in Genf ein Dorn im Auge. IATA-Chef Willie Walsh sprach am Dienstag von Geschäftemacherei. Weil viele Länder PCR-Tests für Flugreisende vorschreiben, werde das Fliegen für viele Menschen unerschwinglich.
  • Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich erfreut über die Entspannung des Corona-Infektionsgeschehens im Land geäußert. Es gebe "Licht am Ende des Tunnels", sagte sie nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen am Dienstag in Online-Beratungen der Unionsfraktion im Bundestag.
  • Die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie treffen vor allem Selbstständige finanziell hart. Die Kluft zwischen Menschen mit geringerem Einkommen und Gutverdienern in Deutschland hat sich nach einer Untersuchung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) dadurch insgesamt etwas verringert.
  • Berlins Regierender Bürgermeister hat sich für eine bundesweite Absprache über Urlaubsmöglichkeiten in den Sommerferien ausgesprochen. "Wir werden mit Sicherheit wieder zu einer MPK zusammenkommen, denn wir müssen so etwas bundesweit abstimmen", sagte der Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) am Dienstag in Berlin.
  • Die Ärzte warnen auch als Lehre aus der Corona-Krise vor Kostendruck und einer weiteren Kommerzialisierung im deutschen Gesundheitswesen. "Erst kommt der Patient und dann der Profit. Das muss sich endlich in das kollektive Gedächtnis einbrennen", sagte der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, am Dienstag beim Deutschen Ärztetag.
  • In Berlins sozialen Brennpunkten soll es beim Impfen schneller vorangehen. So sollen im Lauf der nächsten Woche 10.000 Impfdosen an Stadtteilzentren in sozialen Brennpunkten oder Quartieren in schwierigen Wohnsituationen geliefert werden, wie Berlins Regierender Bürgermeister, Michael Müller, am Dienstag nach der Senatssitzung ankündigte.
  • Mecklenburg-Vorpommern erlaubt vollständig geimpften Tagesausflüglern und Zweitwohnungsbesitzern aus anderen Bundesländern wieder die Einreise. Touristische Übernachtungen etwa in Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen oder auf Campingplätzen bleiben aber weiterhin untersagt.
  • Sachsen stellt vollständig gegen Corona geimpfte Menschen sowie Genesene ab dem 10. Mai in vielen Punkten mit negativ Getesteten gleich. Das sagte Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) am Dienstag in Dresden nach einer Sitzung des Kabinetts.
  • Die Bundesregierung hat den Weg frei gemacht für rasche Lockerungen der Corona-Regeln für vollständig Geimpfte und Genesene. Das Kabinett habe eine entsprechende Verordnung am Dienstag beschlossen, sagte Justizministerin Christine Lambrecht (SPD).
  • In der Europäischen Union sind inzwischen 150 Millionen Impfungen gegen Covid-19 verabreicht worden. Die Zahl nannte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Dienstag auf Twitter. Das Impftempo ziehe überall in der EU an.
  • Wieder ein Dämpfer für die deutsche Impfkampagne. Laut dem "Spiegel" ist die Produktion des deutschen Impfstoff-Herstellers Curevac durch fehlende Rohstoffe akut in Gefahr, weil die US-Regierung die Ausfuhr entscheidender Materialien per Kriegswirtschaftsdekret unterbindet.
  • Die EU-Arzneimittelbehörde (EMA) hat eine Prüfung des Corona-Impfstoffs des chinesischen Herstellers Sinovac eingeleitet. Zur Prüfung einer Zulassung des Vakzins CoronaVac habe ein sogenanntes rollierendes Verfahren begonnen, teilte die EMA am Dienstag in Amsterdam mit.
  • In bayerischen Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz unter 100 dürfen ab kommenden Montag (10. Mai) die Außengastronomie, Theater, Konzert- und Opernhäuser sowie Kinos öffnen. Das hat das bayerische Kabinett am Dienstag beschlossen, wie Ministerpräsident Markus Söder (CSU) anschließend sagte.
  • Urlaub in Bayern soll zu Beginn der Pfingstferien am 21. Mai in Regionen mit niedrigen Corona-Infektionszahlen wieder möglich sein. In Kreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz von unter 100 sollen Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätze wieder öffnen dürfen, wie Ministerpräsident Markus Söder (CSU) nach der Kabinettssitzung am Dienstag in München ankündigte.
  • In Deutschland haben 28,7 Prozent der Menschen mindestens eine Corona-Impfung erhalten. Das geht aus dem Impfquotenmonitoring des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Dienstag hervor (Stand: 4. Mai, 12.00 Uhr). Den vollen Impfschutz erhielten bislang gut acht Prozent der Bevölkerung.
  • Mit einem Stufenplan will Niedersachsen in Lockerungen der Corona-Beschränkungen einsteigen. Diese sollen in Städten und Kreisen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz unter 100 vom kommenden Wochenende an greifen, kündigte Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) am Dienstag in Hannover an.
  • Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat trotz erster Anzeichen für eine allmähliche Entspannung der Corona-Lage weiter zur Vorsicht gemahnt. Es gehe darum, jetzt diese dritte Welle zu brechen, sagte der CDU-Politiker am Dienstag in Berlin beim digitalen Ärztetag.
  • Die große Mehrheit der Deutschen hat einer Umfrage zufolge keine Bedenken wegen einer Corona-Impfung. Wie eine am Dienstag in Hamburg veröffentlichte Befragung der Techniker-Krankenkasse ergab, haben 83 Prozent keine oder eher keine Angst vor der Immunisierung. Je älter die Befragten sind, desto unbesorgter sind sie tendenziell.
  • Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat in der Corona-Pandemie vor einer zu schnellen Öffnung von Gastronomie und Hotels für Geimpfte gewarnt. Zwar sei es "eine notwendige und gute Entscheidung", die Grundrechtseinschränkungen für Geimpfte zurückzunehmen.

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(fmg/dpa/afp)