Singapur

Airbus A380 nach Explosion notgelandet

Rauch kam aus dem Flügel, Trümmer fielen auf den Boden, berichten Augenzeugen. Die 459 Menschen an Bord des Airbus blieben unverletzt.

Singapur. Nach einer Explosion in der Luft musste ein Airbus A380 mit 459 Menschen an Bord in Singapur notlanden. Die Maschine gehört der australischen Airline Qantas. Eine Sprecherin der Zivilluftfahrtbehörde von Singapur bestätigte die Notlandung. „Die Maschine landete um 11.47 Uhr“, sagte die Sprecherin. Das war 04.47 Uhr MEZ. Verletzt wurde dabei nach ersten Angaben offenbar niemand.

Flug QF32 der Fluggesellschaft Qantas war um 09.56 Uhr (Ortszeit) in Singapur in Richtung Sydney gestartet. Nach Angaben von Qantas gab es ein Problem am Triebwerk. „Wie in diesen Fällen üblich hat der Pilot sich um eine schnelle Landeerlaubnis für die Rückkehr nach Singapur bemüht“, teilte die Fluggesellschaft mit. Die Maschine sei dort sicher gelandet.

Erste Berichte über ein in Not geratenes Flugzeug kamen von der indonesischen Insel Batam unweit von Singapur. „Wir haben eine laute Explosion gehört und dann am Flügel dicken schwarzen Rauch gesehen“, sagte ein Augenzeuge namens Reinhard dem Fernsehsender Metro TV. Die Einwohner von Bantam fanden bis zu ein Meter lange Trümmerstücke auf dem Boden, auf denen das rote Qantas-Logo eindeutig zu erkennen war. Nach Angaben der indonesischen Flugsicherheitsbehörde ließ die Maschine vor der Notlandung über Indonesien Flugbenzin ab.

Der Airbus 380 ist das größte Passagierflugzeug der Welt. Als erste Fluggesellschaft stellte Singapore Airlines die Maschine im Oktober 2007 in den Dienst.Der Jungfernflug ging von Singapur nach Sydney. Die Lufthansa erhielt ihren ersten A380-Airbus im Frühsommer dieses Jahres.