Party-Mobbing via Online-Netzwerk

Wieder zwei Facebook-Partys aus dem Ruder gelaufen

abendblatt.de

18-Jähriger lädt 3.000 Personen zur Party in fremde Wohnung ein. Facebook-Party endet mit Randale. 32 Streifenwagen der Polizei im Einsatz.

Ebersberg/Leinfelden-Echterdingen. Eine Facebook-Party könnte einen 18-Jährigen aus dem oberbayerischen Landkreis Ebersberg teuer zu stehen kommen. Wie die Polizei am Sonnabend mitteilte, hatte der junge Mann aus der Gemeinde Glonn auf seiner Facebook-Seite zu einer "Haus-Extermination-Party“ am Freitagabend eingeladen und als Partyadresse dabei die Wohnung eines ebenfalls 18-Jährigen aus Ebersberg angegeben. Er hatte dabei fast 3.000 Einladungen gepostet und über 200 Zusagen erhalten. Nachbarn hatten die Polizei alarmiert, als die ersten alkoholisierten "Gäste“ anfingen, zu randalieren. Der überraschte 18-Jährige konnte diese mithilfe seines Vermieters aus dem Haus werfen.

Die Polizei, die mit einem Großaufgebot im Einsatz war, nahm die Personalien von 50 Personen auf und sprach Platzverweise aus.

Polizei löst Facebook-Party mit 400 Gästen auf

Die Polizei hat im Baden-Württembergischen Leinfelden-Echterdingen eine aus dem Ruder gelaufene Facebook-Party aufgelöst. Ein junger Mann hatte über Facebook Freunde zu der Party am Freitagabend im Stadtteil Musberg geladen, wie die Polizei am Sonnabend mitteilte. Aber die rund 400 Gäste, die größtenteils ohne Einladung kamen und auf der Straße feierten, waren einfach zu viele. Über Notruf wurde die Polizei zu Hilfe. Den Beamten gelang es erst nach zwei Stunden mit einer Verstärkung von 32 Streifenwagen, die Party aufzulösen und die Feierlustigen zum Wegfahren zu bewegen. Zwangsmaßnahmen seien nicht nötig gewesen. Lediglich drei unverbesserliche Störer seien zwischenzeitlich in Gewahrsam genommen worden.

Mit Material von dapd