Freestyle

Mario Rodwald fliegt in die Welt-Elite

Der Deutsche Meister Mario Rodwald machte am Mittwoch den fünften Platz in der Disziplin Freestyle. Die Wetterbedingungen waren mehr als gut: Der Wind fegte mit 20 Knoten über den Strand.

St. Peter-Ording. Nachdem der Rendsburger am Dienstag bereits in der ersten Runde der Freestyle-Wettbewerbe ausgeschieden war, feierte er unter dem Jubel der Zuschauer ein spektakuläres Comeback und belegte in der Endabrechnung den fünften Platz. Mit meterhohen Sprüngen und tollen Tricks gewann der 17-Jährige Runde um Runde und schaltete dabei Ausnahmekönner wie Cesar Portas (Spanien) und Mikael Blomvall (Schweden) aus, die in der Weltrangliste auf Platz fünf und sechs liegen. Kurz vor dem Halbfinale wurde "Super-Mario" von dem starken Neukaledonier Tom Hebert gestoppt, war aber mit seinem fünften Platz mehr als zufrieden.

"Nach dem frühen Ausscheiden am Dienstag wollte ich den Zuschauern hier bei meinem Heim-World Cup zeigen, was ich wirklich kann. Das ist mir gelungen", freute sich Rodwald nach seinem tollen Wettkampf. Den Freestyle-Wettbewerb gewann der Niederländer Kevin Langeree, der im Finale Weltmeister Aaron Hadlow aus Großbritannien besiegte und damit die Führung in der Weltrangliste übernahm.

Auch bei den Damen zeigte Susi Mai aus München eine starke Leistung und scheiterte kurz vor dem Einzug ins Halbfinale nur hauchdünn an der Französin Julie Simsar. "Ich konnte meine Tricks zum Schluss leider nicht stehen, bin aber mit meinem Wettkampf zufrieden", resümierte die 24-Jährige. Siegerin wurde die Brasilianerin Bruna Kajiya, die das 14-jährige Wunderkind Gisela Pulido aus Spanien bezwang. Die zweimalige Freestyle-Weltmeisterin Kristin Boese kam über das Viertelfinale nicht hinaus. Der Trainingsrückstand wegen eines Knöchelbruchs am Anfang des Jahres war der Potsdamerin anzumerken, die aber im Course Racing aussichtsreich auf Platz zwei liegt.

Endergebnis Freestyle:

Herren:

1. Kevin Langeree (Niederlande) 2. Aaron Hadlow (Großbritannien) 3. Tom Hebert (Neukaledonien)

Damen:

1. Bruna Kajiya (Brasilien) 2. Gisela Pulido (Spanien) 3. Karolina Winkowska (Polen)