Stormarn
Partei "Die Freiheit"

Wahl in Schleswig-Holstein: Islamkritiker wollen antreten

Partei "Die Freiheit" tritt bei der Landtagswahl an. Gründer René Stadtkewitz hält engen Kontakt zum holländischen Islamkritiker Geert Wilders.

Ahrensburg. Die von dem Berliner Ex-CDU-Politiker René Stadtkewitz geründete Partei "Die Freiheit" will im kommenden Jahr bei der vorgezogenen Landtagswahl in Schleswig-Holstein antreten. Das hat der Ahrensburger Stadtverordnete Steffen Rotermundt, 45, bestätigt. Er habe den Auftrag erhalten, in Schleswig-Holstein einen Landesverband aufzubauen, so der Diplom-Ingenieur Rotermundt. Der Ahrensburger ist ebenfalls ehemaliges CDU-Mitglied, hatte sich sogar um eine Bundestagskandidatur beworben.

Parteigründer Stadtkewitz hält engen Kontakt zum holländischen Politiker Geert Wilders, einem erklärten Islamkritiker, der die Gründung von „Die Freiheit“ auch unterstützt hat. Im Grundsatzprogramm der Partei heißt es unter anderem: „Wir fordern einen Zuwanderungsstopp, mindestens bis zur Lösung der vorhandenen Integrationsprobleme, die insbesondere die Zuwanderung aus islamisch geprägten Ländern gebracht hat.“ Und: „Ausgehend von dem Wissen, dass der Islam nicht nur eine Religion, sondern vor allem auch eine politische Ideologie ist, fordern wir eine Überprüfung aller in Deutschland aktiven islamischen Vereine und Verbände auf ihre Verfassungs- und Rechtstreue. (…) Wir wissen, dass Moscheebauten nicht nur religiösen Zwecken dienen und oft die Integration massiv behindern und zur Entstehung oder zur Festigung von Parallelgesellschaften führen. Deshalb fordern wir eine Modifizierung des Baurechts, sodass Bebauungsplanverfahren für Moscheebauten (…) und vor allem die Beteiligung der Bürger (…) obligatorisch werden.“