Meinung
Abendblatt-Autoren

Wer ist eigentlich ... Lars Haider?

Lars Haider ist Chefredakteur des Hamburger Abendblatts

Lars Haider ist Chefredakteur des Hamburger Abendblatts

Foto: Andreas Laible / HA

Immer montags: Der Fragebogen an die Abendblatt-Autoren, deren Namen man beinahe jeden Tag in der Zeitung liest. Heute: Lars Haider.

Ich bin Journalist geworden, weil ...
... ich sehr gern schreibe, noch lieber lese und Medien eine wunderbare Plattform für die vielen Ideen sind, die ich andauernd habe.


Meine großen Themen sind:
Im Moment Podcasts. Hören Sie mal rein: www.abendblatt.de/entscheider


Ich wollte immer zum Hamburger Abendblatt, weil ...
... ich keine Zeitung so sehr liebe wie diese. Und, ja, weil meine Eltern in einer Abendblatt-Hochzeitskutsche zu ihrer Trauung gefahren sind.


Ein Text über mich sollte mit folgendem Satz beginnen:
Bitte keine Texte über mich. Von mir reicht.


Drei Dinge, die ich an Hamburg und dem Norden am meisten schätze:
Das zum Glück noch leicht Trutschige, die Überschaubarkeit, und Schleswig-Holstein als mit großem Abstand schönstes Bundesland.


Drei Dinge, die in Hamburg und im Norden besser werden müssen:

Die Immobilienpreise beziehungsweise Mieten (zu hoch). Die Preise im öffent­lichen Nahverkehr (zu kompliziert). Der HSV (falsche Liga).


Demnächst würde ich gern mal ein Interview führen mit:
Angela Merkel – zusammen mit Philipp Westermeyer, dem Gründer der Online Marketing Rockstars, für unser gemeinsames Magazin „Philipp“. Ob sie es macht? Anfrage läuft ...


Der interessanteste Interviewpartner, den ich bisher hatte:
Der Dalai Lama. Ich habe vor Aufregung nur einen Satz herausgebracht.


Diese Geschichte hätte ich lieber nicht geschrieben:
Die Berichterstattung über die Olympiabewerbung Hamburgs ist unter meiner Führung leider nicht gelungen. Vor lauter Begeisterung habe ich gar nicht mitgekriegt, wie sich die Stimmung in der Bevölkerung gegen Olympia drehte.


Das spannendste Ereignis, bei dem ich als Journalist dabei sein durfte:

Besuch von Barack Obama in Berlin. Dalai-Lama-Auftritte in Hamburg. Olympia-Vergabe. G 20.


Im letzten Leserbrief, den ich bekommen habe, ging es um:
Mein Gespräch mit dem Elbphilharmonie-Intendanten Christoph Lieben-Seutter. Insgesamt gab es von der Leserin dafür viel Lob, mich fand sie allerdings „ziemlich fad“.


Im Hamburger Abendblatt lese ich am liebsten:

Ich lese alles, teilweise sogar doppelt. Beste Geschichte in den vergangenen Wochen war die Reportage über die Rettung einer deutschen Reisegruppe aus einer Lawine in Norwegen.


Wenn ich etwas anderes beim Hamburger Abendblatt machen könnte, dann wäre ich gern:
Nee, nee.


Wenn ich Chefredakteur des Hamburger Abendblatts wäre, würde ich:
Ich liebe diese Frage und lese die Antworten der Kollegen immer als Erstes.


Neben dem Hamburger Abendblatt lese ich zum Beispiel folgende Zeitungen/Zeitschriften:
Vieles, und trotz Claas Relotius am liebsten immer noch den „Spiegel“. Musste mal gesagt werden.


Wenn das Hamburger Abendblatt ein Mensch wäre, dann wäre es:
Mein bester Freund.


Die sozialen Medien sind für mich ...
... vor allem eine Möglichkeit, Werbung für meinen Podcast zu machen.


Meine größte Leidenschaft ist:

Neuerdings Radfahren.


Meine Lieblingsautorin ist:
Agatha Christie.


Im Moment lese ich folgendes Buch: „Oxen“ von Jens Henrik Jensen.


Mein Lieblingsrestaurant ist:
„Franco“, der Italiener am Rathausmarkt, in dem jeder Gast mit „Dottore“ begrüßt wird.


Meine Lieblingsplätze in Hamburg sind:
... fast alle an der Alster.


Das mache ich, wenn ich nicht arbeite: Abendblatt lesen.


Lars Haider (49) ist seit Juli 2011 Chefredakteur des Hamburger Abendblatts. Vorher arbeitete er unter anderem in den Chefredaktionen von „Welt“, „Berliner Morgenpost“ und dem „Weser-Kurier“ in Bremen.