Flurmöbel einmal anders

Diele: Originelle Ideen für die Gestaltung des Eingangsbereichs.

Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance. Der persönliche Anspruch an Wohnkultur und Design wird nirgendwo so deutlich wie im Flur. Das hat auch die Möbelindustrie erkannt. Individuell zu kombinierende, pfiffige und funktionale Flurmöbel-Programme im puristischen oder klassischen Design sind längst keine Seltenheit mehr. "Wie in allen anderen Wohnbereichen setzt sich im Flur die Individualität immer mehr durch", sagt Hans Kienast, Geschäftsführer des Möbelhauses M-Extra. "Die meisten Kunden suchen sich ihre Stücke aus unterschiedlichen Kollektionen gezielt heraus und variieren sie zu Hause je nach Geschmack und Vorlieben wieder neu." Zum Beispiel mit kleinen Konsoltischen, praktischen Sideboards oder Vitrinen, die in ihrer Funktion ursprünglich gar nicht für den Einsatz im Flur vorgesehen waren.

Gefragt sind im Empfangsbereich auch häufig originelle Stühle oder Kleinmöbel wie zum Beispiel Sitzwürfel und Hocker. Diese hat unter anderem die Wäscherei in vielen Farben, Formen und Materialien vorrätig. Dekorativ sind auch der in mehreren Farben zu beleuchtende Kunststoffwürfel Cuub von Habitat sowie der Kuhfellhocker von M-Extra. Sie eignen sich zu Dekorationszwecken ebenso wie zur Ablage oder zum Draufsetzen.

Für eine große Auswahl an intelligent konstruierten, leichten und unterschiedlich zu bestückenden Wand-, Stand- und Eckgarderoben stehen die Hersteller Läsko und D-Tec. Dominierende Materialien sind Glas, Chrom und Edelstahl, häufig auch in Verbindung mit unterschiedlichen Hölzern. Eine Form, die an nobler Zurückhaltung nichts zu wünschen übrig läßt, hat die 1,93 Meter hohe Wandgarderobe Twist von Läsko. Sie hat einen schwenkbaren Spiegel und bietet viel Platz zum Aufhängen der Kleidung. Die Metallteile sind matt vernickelt, die Lackierung ist in Schwarz, Weiß sowie in den RAL-Farben erhältlich.

Die Garderobenstange in chromglänzendem Look, das eckige Holzelement aus amerikanischem Nußbaum und im Kontrast dazu der rundgeformte Spiegel: Gefallen hat auch die Wandgarderobe Moon, die der Designer Jürgen Sohn im Auftrag von Läsko entwickelt hat.

Eine witzige Alternative zu diesen Garderoben stellt ein gänzlich unechtes, aber durchaus eindrucksvolles Hirschgeweih dar. Wie Hans Kienast berichtet, erfreut es sich derzeit großer Beliebtheit - und Kleidung kann man daran natürlich auch aufhängen.

Schöner Wohnen beginnt in der Diele. Das ist das Motto von Schönbuch, einem der führenden Spezialisten für exklusive Flureinrichtungen, gesehen bei Cramer Möbel + Design in der Kieler Straße. Aufgefallen ist unter anderem das Programm Sirius. Dieses gibt es in neun Lackfarben sowie in Eiche wenge-farbig. Die Kommode mit drei oder acht Schubkästen besticht ebenso durch ihr edles Design wie die dazugehörigen Spiegel und das an der Wand zu befestigende Garderobenpaneel mit Mantelstange und Hutablage aus Glas.

Eine Menge Stauraum bieten die Kommoden aus der Serie Linea von Schönbuch. Sie sind in mehreren Ausführungen, mit Chromfüßen oder wandhängend sowie in sechs Lackfarben erhältlich. Besonders in Kirschrot wird Linea zu einem echten Hingucker im Flur. Das gilt auch für die Kirschbaum-Kommode Filou von Porada. Sie hat eine Oberfläche aus Mattglas und fünf, respektive drei Schubladen. In Kombination mit dem freistehenden Kleiderständer Welcome bildet sie ein attraktives Empfangsduo.