Schwarz, Rot, Grün? Was Hamburger Abgeordnete sagen

Hamburg. Im Koalitionspoker nach der Bundestagswahl gehen die Hamburger CDU-Abgeordneten mehrheitlich von einem Bündnis von Union und SPD aus. „Insbesondere, um eine permanente Blockade zwischen Bundestag und Bundesrat zu vermeiden“, sagte Dirk Fischer, Parlamentarier aus Hamburg-Nord. Nach Ansicht von CDU-Landeschef Marcus Weinberg hätten vor allem die Steuerpläne der Grünen ein schwarz-grünes Bündnis „in den letzten Monaten in weite Ferne rücken lassen“. Der Eimsbüttler Abgeordnete Rüdiger Kruse betonte ebenfalls: „Ich plädiere für Schwarz-Rot.“

Bei der Bundestagswahl war die Union mit 41,5 Prozent knapp an der absoluten Mehrheit vorbeigeschrammt und ist auf einen Koalitionspartner angewiesen. Die SPD wiegelt ab. „Ich wünsche mir keine Große Koalition“, so Sozialdemokrat Niels Annen aus Eimsbüttel. Auch sein Parteifreund Johannes Kahrs betont, die Union müsse zunächst mit den Grünen sprechen. Linken-Politiker Jan van Aken wirbt für Rot-Rot-Grün: „An uns wird eine gemeinsame Koalition nicht scheitern.“

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