Erklimmenswert

Der Kalkberg

Das Ende der Altstadt markiert eines der ältesten Naturschutzgebiete Deutschlands, der Kalkberg. Ehemals Sitz der Burg sächsischer Fürsten, trägt der Berg eigentlich den falschen Namen. Er besteht nämlich aus Gips - aus dem übrigens auch Teile des Lüneburger Rathauses gebaut wurden.

Wie hoch er vor dem Abbau war, darüber streiten die Gelehrten. Heute misst er noch 57 Meter. Dort gibt es 250 Pflanzenarten, von denen 45 auf der Roten Liste stehen (Infos und Führungen: 04131/68 39 36).

Nach dem Aufstieg bietet sich ein fantastischer Blick über die Stadt, und wer noch kann, macht auf dem Rückweg einen Schlenker in die nahe Frommestraße: Die schiefen Pfeiler des "Tors zur Unterwelt" an der Hausnummer 2 zeugen davon, dass auch heute noch der Boden absackt, Jahr für Jahr, Millimeter um Millimeter.

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