Handelskammer-Präses spricht sich für Moorburg aus

In die aktuelle Diskussion um das geplante Kohlekraftwerk in Moorburg hat sich jetzt erneut Handelskammer-Präses Frank Horch eingeschaltet. Er...

In die aktuelle Diskussion um das geplante Kohlekraftwerk in Moorburg hat sich jetzt erneut Handelskammer-Präses Frank Horch eingeschaltet. Er bezeichnet ein mit Gas betriebenes Kraftwerk in Moorburg als "unwirtschaftlich".

Beim "Klönschnack", dem Blankeneser Gipfel des Klaus Schümann Verlages, sagte Horch: "Wer das Gegenteil behauptet, argumentiert an den wirtschaftlichen Realitäten vorbei und setzt die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Hamburg aufs Spiel."

Seiner Meinung nach halten sich in der aktuellen Diskussion um das geplante Kraftwerk hartnäckig "eine ganze Reihe von Irrtümern". "Ein Gaskraftwerk zur Sicherung der erforderlichen Strom-Grundlast für die Industrie am Standort Hamburg lässt sich nicht wirtschaftlich betreiben", so der Präses. Außerdem begebe man sich mit einem Gaskraftwerk in die Importabhängigkeit von überwiegend politisch instabilen Staaten. Auch Fotovoltaik- und Windkraftanlagen könnten aufgrund ihrer tageszeitlichen und witterungsabhängigen Schwankungen noch nicht die erforderlichen Kapazitäten erzeugen. "Kohle ist deshalb der einzig mögliche Energieträger für das Kraftwerk", sagte Horch.