Home Office

DGB fordert das Recht, zu Hause arbeiten zu dürfen

Home Office – das Arbeiten zu Hause – ist in vielen Ländern bereits selbstverständlich (Symbolbild).

Home Office – das Arbeiten zu Hause – ist in vielen Ländern bereits selbstverständlich (Symbolbild).

Foto: Daniel Naupold/dpa

Die DGB-Vorstandsfrau Buntenbach setzt sich für ein Recht auf Arbeit im Home Office ein. Die Arbeitsform müsse aber freiwillig bleiben.

Berlin.  DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach fordert gesetzliche Regeln für die Arbeit im Home Office. Arbeitnehmer sollten einen Anspruch darauf bekommen, nicht immer am Arbeitsplatz im Unternehmen, sondern mobil arbeiten zu können. Sie bräuchten „einen Rechtsanspruch für Ort und Lage der Arbeitszeit“, sagte sie unserer Redaktion.

Buntenbach nannte gleichzeitig die Bedingung: „Home Office muss für Beschäftigte in jedem Fall freiwillig bleiben.“ Viele Arbeitnehmer Der von der neuen Bundesregierung angekündigte neue rechtliche Rahmen müsse „starke Leitplanken“ haben, um „die zunehmende Entgrenzung der Arbeitszeit“ zu verhindern.

Auch mobile Arbeitszeit erfassen und vergüten

Konkret verlangte die DGB-Arbeitsmarktexpertin, Außerdem brauche es mehr Mitsprache für erreichbare Zielvorgaben und ein Recht darauf, die Arbeit zu beenden, „damit es auch bei mobiler Arbeit einen Feierabend gibt.“ (fmg)

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