Cyberkriminalität

WhatsApp: Hinter dieser Nachricht an Eltern stecken Betrüger

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Die besten Tipps für WhatsApp // IMTEST

Die besten Tipps für WhatsApp // IMTEST

Viele Menschen nutzen ihr Mobiltelefon inzwischen häufiger zum Verschicken von Kurznachrichten als zum Telefonieren. Vor allem mit WhatsApp verschicken Millionen Nutzerinnen und Nutzer Texte, Bilder und Töne einfach, schnell und günstig rund um den Globus. IMTEST hat Tipps für maximalen WhatsApp-Spaß gesammelt.

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Auf WhatsApp ist eine neue Betrugsmasche in Umlauf. Lesen Sie hier, bei welcher Nachricht vor allem Eltern aufpassen sollten.

Berlin. 
  • Auf WhatsApp sind immer wieder Nachrichten im Umlauf, die einen betrügerischen Hintergrund haben
  • Nun ist eine neue Masche verbreitet, die sich vor allem an Eltern richtet
  • Verbraucherschützer warnen, dass die Nachricht kaum erkannt werden kann

WhatsApp-Nutzer sollten eingehende Nachrichten künftig genau unter die Lupe nehmen, denn: Bei dem Messenger ist eine neue Betrugsmasche in Umlauf. Der Trickbetrug ähnelt einer vergangenen Masche, bei der sich Kriminelle als Enkelkinder ausgegeben haben.

Wie unter anderem das Faktenprüfportal "Mimikama" und "Computerwoche" berichten, geben sich Betrüger aktuell als Sohn oder Tochter der Verbraucherin oder des Verbrauchers aus. In einer ersten Nachricht behaupten sie offenbar, dass ihr Handy und die SIM-Karte kaputt seien – deshalb die neue Nummer. "Hallo Mama! Ich habe eine neue Handynummer. Handy und SIM sind kaputt. Die alte Nummer kann entfernt werden", lautet demzufolge eine typische erste Nachricht der Kriminellen. Auch interessant: WhatsApp: Über 200 neue Emojis - aber nicht für alle Nutzer

Kommen nach dem ersten Kontakt keine Zweifel auf, werden Eltern auf WhatsApp daraufhin gebeten, eine drei- bis vierstellige Rechnung in Echtzeitüberweisung zu begleichen. Mit dem neuen Smartphone seien noch keine Banküberweisungen möglich, die Rechnungen müssten allerdings umgehend beglichen werden, so die Begründung der Betrüger. Es folgt das Versprechen, dass das Geld schnellstmöglich zurückgezahlt werde.

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Kathrin Körber, Rechtsexpertin der Verbraucherzentrale Niedersachsen, sagt: "Die Betrüger nutzen den vermeintlich geschützten Raum des privaten Chats für ihre Zwecke". Bei einer fremden Handynummer würden die wenigsten Nutzer eine WhatsApp-Nachricht hinterfragen, die augenscheinlich vom eigenen Kind stammt. Sofern der Schreibstil dem der eigenen Kinder ähnelt, lasse sich ein Betrugsversuch nur schwer erkennen. Lesen Sie ebenfalls: WhatsApp führt sich selbst löschende Fotos und Videos ein

Körber rät, die Familienmitglieder in einem Verdachtsfall anzurufen und nachzufragen. Wer dennoch Opfer eines WhatsApp-Betrug geworden ist, solle umgehend Anzeige bei der Polizei erstatten und versuchen, eine Rückbuchung beim über das Geldinstitut zu veranlassen. (day) Außerdem interessant: WhatsApp bald auf bis zu vier Geräten: Neue Funktion kommt