Rückruf

Gesundheitsgefahr: Landliebe ruft Pudding-Produkte zurück

Diese Lebensmittel werden am häufigsten zurückgerufen
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Betroffen sind unter anderem Supermärkte in Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Produkte könnten mit Keimen belastet sein.

Berlin. 
  • Bei der Qualitätssicherung wurden in verschiedenen Produkte der Firma Landliebe Keime entdeckt
  • Das Unternehmen ruft die betroffenen Lebensmittel deshalb zurück
  • Verkauft wurden sie in verschiedenen deutschen Bundesländern

Das Unternehmen Landliebe Molkereiprodukte ruft drei Puddings zurück. Das geht aus einer Kundeninformation hervor. Die Produkte könnten mit Keimen belastet sein.

Rückruf bei Landliebe: Diese Puddings sind betroffen

Betroffen sind demnach die Sorten „Grießpudding Traditionell“ und „Zimt“ sowie „Sahne Pudding Schokolade“:

  • Landliebe Grießpudding Traditionell 4 x 125 g Becher mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 21.12.2020
  • Landliebe Grießpudding Zimt 4 x 125 g Becher mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 21.12.2020
  • Landliebe Sahne Pudding Schokolade 4 x 125 g Becher mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 21.12.2020

Die Puddings wurden in unterschiedlichen Supermärkten in mindestens zehn Bundesländern verkauft (Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Hessen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen).

Betroffene Puddingsorten sollten nicht gegessen werden

Im Zuge der Qualitätssicherung seien bei diesen Produkten mikrobiologische Beeinträchtigungen festgestellt worden, hieß es. Diese könnten zu einem vorzeitigen Verderb der Ware führen, teilte das Bundesamt für Verbraucherschutz mit. Die Puddings sollten nicht verzehrt werden, da eine Gesundheitsbeeinträchtigung leider nicht ausgeschlossen werden könne, erklärte das Tochterunternehmen des Friesland-Campina-Konzerns.

Weitere Chargen und Artikel sind von dem Rückruf nicht betroffen. Fragen beantwortet das Verbraucherservice-Team unter der E-Mail-Adresse kundenservice@frieslandcampina.com.

Zu großen Rückrufaktionen von Lebensmitteln kommt es immer wieder. Kürzlich rief der Hersteller Garmo mehrere Käsesorten zurück – darunter auch Zopfkäse der Marke Gazi. Beim Verzehr bestand Verletzungsgefahr. Am selben Tag rief Lidl mehrere Produkte wie Käse und Salat zurück.

Häufig sind Bakterien der Grund: Lidl rief im Oktober beispielsweise eine Wurst wegen möglicher Listerien-Gefahr zurück. Manchmal führen aber auch Fremdkörper in den Verpackungen dazu, dass Unternehmen ihre Produkte zurückgeben lassen: So rief Aldi im Oktober mehrere Käsesorten wegen Verletzungsgefahr durch Metallabrieb zurück. (dpa/bef)