Fehldiagnose

Sie lag schon im Leichensack: Lebende Frau für tot erklärt

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In den USA ist eine junge Frau für tot erklärt worden, obwohl sie noch lebte. Der Fehler ist erst im Bestattungsinstitut aufgefallen.

Berlin. Eine Szene wie aus einem Horrorfilm: In Detroit waren Mitarbeiter eines Beerdigungsinstituts gerade dabei, den Körper einer jungen Frau für die Einbalsamierung vorzubereiten, als sie feststellten, dass die Frau noch lebte. Wie unterschiedliche US-Medien übereinstimmend berichten, öffneten die Mitarbeiter gerade den Leichensack, als sie feststellten, dass die 20-Jährige die Augen geöffnet hatte.

„Um sehr ehrlich zu sein, sie wollten gerade ihr Blut ablassen, als sie gesehen haben, dass sie ihre Augen geöffnet hat“, so der Anwalt der Familie in einem Interview mit dem Sender WXYZ-TV Detroit. Nach Angaben der zuständigen Feuerwehr, wurden am Sonntag Rettungskräfte zu einer Frau gerufen, die nicht mehr atmete. Sanitäter und ein Notarzt versuchten sie 30 Minuten wiederzubeleben und erklärten sie dann für tot.

Lebendig für tot erklärt – Junge US-Amerikanerin in kritischer Verfassung

Der Körper der Frau wurde ohne Autopsie ihrer Familie übergeben und eine Stunde später in ein Bestattungsinstitut gefahren. Dort erkannten die Mitarbeiter, dass die junge Frau noch atmete und riefen den Notarzt. Sie wurde in ein Krankenhaus gebracht. Montagnacht sei sie in kritischer Verfassung gewesen, so ein Sprecher des Krankenhauses.

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Der Fall hatte in sozialen Netzwerken für Diskussionen gesorgt und war tausendfach kommentiert und geteilt worden. Die zuständige Feuerwehr kündigte an, den Fall zu untersuchen. Die Mutter der jungen Frau teilte mit, sie wolle die Menschen wissen lassen, dass sie eine sehr schöne und lebendige Tochter habe und verzweifelt nach Antworten suche. (msb)