Unglück im Güterhafen

Zehntausende Liter Öl fließen in Bratislava in die Donau

Beim Verladen von Öl auf ein Transportschiff soll es zu dem Unglück gekommen sein. Die Schifffahrtsbehörde sperrte den Hafen vorübergehend.

Bratislava. Im Güterhafen der slowakischen Hauptstadt Bratislava sind am Dienstagvormittag Zehntausende Liter Mineralöl ausgetreten. Wie die örtlichen Medien unter Berufung auf Polizei und Feuerwehr berichteten, dürfte es beim Verladen von Öl auf ein Transportschiff zu dem ökologischen Unglück gekommen sein.

Die staatliche Schifffahrtsbehörde verhängte sofort eine vorübergehende Sperre für den Hafen. Bis auf Widerruf durften keine Schiffe ein- oder ausfahren, um nicht das Risiko zu erhöhen, dass Öl aus dem Hafenbereich in den Hauptstrom der Donau gelangt.

Dank eines sofort eingeleiteten Großeinsatzes der Feuerwehr konnte der Großteil der mindestens 17 000, nach anderen Angaben bis zu 30 000 Liter Öl bis Mittag im Hafenbereich gehalten werden. Noch unbestimmte Mengen sollen aber auch direkt in die Donau und ihren Seitenarm „Kleine Donau“ gelangt sein.