FC St. Pauli

Das hatte sich der "Fußball-Gott" anders gedacht

Jan-Philipp Kalla mit Torwart Robin Himmelmann und  Christopher Avevor.

Jan-Philipp Kalla mit Torwart Robin Himmelmann und Christopher Avevor.

Foto: TayDucLam / WITTERS

Falsche Einwürfe, kein Zugriff in der Defensive, Lehrgeld für den Youngster: Der FC St. Pauli in der Einzelkritik.

Hamburg. Rückschlag im Kampf um einen Aufstiegsplatz zur Bundesliga: Für den FC St. Pauli brechen nach dem 0:4 im Stadtderby gegen den HSV wieder Schwarzbrot-Zeiten in der Zweiten Liga an. Die Mannschaft von Trainer Markus Kauczinski hat es nicht in einer Phase des Spiels geschafft, genügend Durchschlagskraft gegen die disziplinierten HSVer aufzubauen. Die Einzelkritik:

Himmelmann: Ein gebrauchter Nachmittag für den Keeper. Nichts zu tun und beim Gegentor ohne Schuld.

Kalla: Seine Derbypremiere im Profibereich hätte sich der „Fußballgott“ anders vorgestellt. Ohne Chance im Laufduell vor dem 0:3 gegen Jatta.

Avevor: Beim Tor von Lasogga nicht handlungsschnell genug. Darüber hinaus panzerte sich der Innenverteidiger in jeden Zweikampf rein.

Hoogma: Der Youngster zahlte Lehrgeld gegen Lasogga.

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Buballa: Hatte Glück, dass Schiedsrichter Brych seine falschen Einwürfe tolerierte. Ansonsten ging der Linksverteidiger mit unter.

Knoll (bis 85.): Ein ganz schwacher Auftritt.Der Mittelfeldspieler hatte große Probleme, den Aktionsradius von Mangala und Hunt einzuengen.

Flum (ab 85.): Feierte nach Rippenverletzung sein Comeback.

Buchtmann: Fiel nur durch Fouls und Nickeligkeiten auf. Fußballerisch ohne Zugriff.

Miyaichi: Seine Schnelligkeit bekam er kaum auf den Platz. Santos zeigte dem Japaner seine Grenzen auf. Seinen Schuss in der 47. Minute hielt Pollersbeck in Weltklassemanier.

Allagui (bis 62.): Als Kapitän gestartet, lief der Offensivspieler viel. Dass St. Pauli so wenig Fußball spielte, kam ihm nicht zupass.

Schneider (ab 62.): War dabei.

Neudecker (bis 73.): In der vergangenen Woche kam heraus, dass er seinen Vertrag nicht verlängern will. Werbung in eigener Sache konnte der Bayer nicht betreiben.

Sobota: Durfte mitspielen.

Meier: Was der „Fußballgott“ anpackte, hatte Hand und Fuß. Wenn St. Pauli Fußball spielte, hatte der Stürmer die Füße mit im Spiel. Seine beiden Distanzschüsse waren allein das Eintrittsgeld wert.

Derby FC St. Pauli vs. HSV – die Statistik