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Nationaltorwart Trapp vor Wechsel innerhalb Frankreichs

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Trapp vor Wechsel innerhalb Frankreichs

Der deutsche Nationaltorwart Kevin Trapp steht laut Medienberichten vor einem Wechsel innerhalb der französischen Liga von Meister Paris Saint-Germain zu OGC Nizza. Nach Informationen des Fachmagazins „France Football“ soll Nizza-Trainer Patrick Vieira Interesse daran haben, den ehemaligen Frankfurter auszuleihen. Beim Ex-Club des jetzigen Dortmunder Trainers Lucien Favre würde Trapp gemeinsam mit dem italienischen Stürmer Mario Balotelli und dem früheren Bundesliga-Profi Dante in einem Team spielen.

Bei PSG ist Trapp unter dem neuen Trainer Thomas Tuchel nur noch die Nummer drei hinter Gianluigi Buffon und Alphonse Areola. Nach Angaben der „Bild“-Zeitung und des Internetportals Sport1 scheint der Wechsel so gut wie perfekt. PSG soll von den OGC-Verantwortlichen bereits informiert worden sein. Im TV-Sender Sky dementierte Nizzas Generaldirektor Julien Fournier jedoch einen bevorstehenden Transfer.

Roms Trainer bricht sich bei Wutanfall die Hand

AS-Rom-Trainer Eusebio Di Francesco hat sich eine Fraktur an der linken Hand zugezogen, als er seinem Ärger über seine Mannschaft mit einem Schlag gegen die Trainerbank Luft machte. Der 48-Jährige unterzog sich am Dienstag deshalb einer Operation, wurde aber am Nachmittag zum Training mit der Mannschaft erwartet, bestätigte ein Sprecher des italienischen Erstligisten.

Verletzt hatte sich Di Francesco am Montag in der zweiten Halbzeit des Spiels gegen Atalanta Bergamo. Der Hauptstadtclub lag in der ersten Hälfte bereits 1:3 zurück, die Partie endete aber unentschieden 3:3. Anstatt über den Ausgleichstreffer zu jubeln, schlug Di Francesco mehrmals auf die Plexiglaswand der Trainerbank ein.

Eusebio Di Francesco bricht sich bei Wutanfall die Hand

„Ich bin sauer geworden, weil wir unser Gleichgewicht verloren haben“, sagte Di Francesco in einem Interview nach dem Spiel.

"Bild": Alcácer-Wechsel nach Dortmund perfekt

Borussia Dortmund hat auf seine Probleme im Sturm reagiert und laut Medienberichten wie erwartet Paco Alcácer vom FC Barcelona bis zum Saisonende ausgeliehen. Der 24 Jahre alte Angreifer, für den sich Borussia eine Kaufoption sicherte, gilt als Wunschspieler des neuen BVB-Trainers Lucien Favre.

"Ich freue mich riesig auf die neue Herausforderung in der Bundesliga. Der BVB mit diesen unglaublichen Fans ist auch für mich etwas total Besonderes und Spezielles. Diese Südtribüne hat für jeden Spieler etwas Magisches", sagte Alcácer nach erfolgreichem Medizincheck der "Bild"-zeitung.

Über die Einzelheiten des Transfers vereinbarten beide Clubs Stillschweigen. Nach Medienangaben aus Spanien soll sich die Leihgebühr aber auf 2,2 Millionen Euro belaufen. Sollten die Schwarz-Gelben im kommenden Sommer von ihrer Kaufoption Gebrauch machen, würden noch einmal zwischen 20 und 25 Millionen Euro fällig. "Ich bin davon überzeugt, dass Borussia riesiges Potenzial hat und mit Lucien Favre einen Super-Trainer hat. Ich freue mich riesig darauf", sagte Alcácer.

Für den FC Barcelona traf er seit 2016 in 50 Pflichtspielen 15-mal, kam aber an den Weltstars Lionel Messi und Luis Suárez nicht vorbei.

Neuer Verteidiger für Hertha

Hertha BSC hat Innenverteidiger Derrick Luckassen als fünften Neuzugang für diese Saison verpflichtet. Der 23-Jährige wird für ein Jahr vom niederländischen Meister PSV Eindhoven ausgeliehen, die Berliner besitzen eine Kaufoption. „Mit Derrick bekommen wir einen Spieler mit einer sehr guten Mentalität, der uns für die Defensive, vor allem in der Innenverteidigung, noch mehr Optionen bringt“, sagte Geschäftsführer Michael Preetz. Luckassen ist zudem auch als Rechtsverteidiger und im defensiven Mittelfeld einsetzbar. In den Plänen des neuen Eindhovener Trainers Mark van Bommel spielte er keine große Rolle mehr.

Schalke stellt Rudy vor

Einen Tag nach seiner Verpflichtung ist Nationalspieler Sebastian Rudy beim FC Schalke 04 offiziell vorgestellt worden. „Es hat sehr gut angefangen. In der Kabine bin ich sehr herzlich empfangen worden. Das ist immer wichtig“, sagte der 28-Jährige bei seiner Präsentation am Dienstagmittag in Gelsenkirchen. Zuvor hatte Rudy bereits seine erste Trainingseinheit mit den neuen Kollegen absolviert. „Ich hoffe, es geht so positiv weiter.“

Der Transfer des Mittelfeldspielers vom FC Bayern München war am Montagabend perfekt gemacht worden. Schalke zahlt dem Vernehmen nach eine Ablösesumme von 16 Millionen Euro für Rudy, der beim Bundesligisten aus dem Revier einen Vierjahresvertrag bis 2022 erhielt.

Cahill und Vardy treten aus Nationalteam zurück

Gary Cahill und Jamie Vardy haben ihren Rücktritt aus der englischen Nationalmannschaft erklärt. Der Verteidiger des FC Chelsea und der Stürmer von Leicester City begründeten ihren Schritt jeweils damit, der jüngeren Generation Platz machen zu wollen. Beide Profis ließen sich allerdings ein Hintertürchen offen.

Vardy (31) führte im "Guardian" mangelnde Spielzeit bei den Three Lions unter Teammanager Gareth Southgate, sein Alter und Rücksichtnahme auf seine Familie als weitere Gründe an. Cahill (32) sieht den "richtigen Zeitpunkt" gekommen, wie er in einem Video erklärte, das auf der Internetseite seines Clubs veröffentlicht wurde.

Beide gehörten bei der WM in Russland dem Kader des Weltmeisters von 1966 an, der mit Platz vier sein bestes Ergebnis seit 1990 erreichte. Vardy lief 26-mal (sieben Tore) für England auf, Cahill 61-mal (fünf). Beide schieden nicht im Streit und sind offen für ein Comeback. Er habe mit Southgate vereinbart, dass er im Notfall "nicht Nein sagen werde", sagte Vardy. Cahill meinte, man solle eine Tür "niemals ganz schließen".

Schröder nimmt Özil in Schutz

Altkanzler Gerhard Schröder hat um Nachsicht für das Verhalten von Ex-Nationalspieler Mesut Özil in Bezug auf das Treffen mit dem umstrittenen türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan geworben. "Ich denke, dass es zu wenig Verständnis gegeben hat für jemanden wie Özil zum Beispiel. Er wollte mit seinem Treffen mit dem Präsidenten meiner Auffassung nach kein politisches Statement abgeben", sagte der 74-Jährige bei Sky Sport News HD.

Der 2014er-Weltmeister Özil hatte nach dem historischen Vorrunden-K.-o. der deutschen Auswahl bei der WM in Russland seinen Rücktritt aus dem Team des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) erklärt. In seiner Stellungnahme warf er dem DFB Rassismus vor und attackierte Verbandspräsident Reinhard Grindel scharf.

Schröder meinte: "Als ein Junge, der nicht gerade aus goldenen Verhältnissen kommt – Vater war Arbeiter, Mutter war Putzfrau –, hat er einfach gesagt: Mein Präsident nimmt mich wahr, und warum soll er das nicht? Ich hätte damals empfohlen: Tiefer hängen das Ganze, das wäre vernünftiger gewesen."

Ex-Weltmeister Ronaldo übernimmt Valladolid

Die Übernahme des spanischen Erstligisten Real Valladolid durch die brasilianische Fußballikone Ronaldo soll kurz vor dem Abschluss stehen. Der 41 Jahre alte dreimalige Weltfußballer soll neuer Präsident und Hauptanteilseigner des Clubs werden. Dies berichten spanische Medien übereinstimmend. Demnach soll der Weltmeister von 1994 und 2002 ein Gebot in Höhe von 30 Millionen Euro abgegeben haben, mit denen der Verein seine Schulden in Höhe von 25 Millionen werde tilgen können.

Bei einem erfolgreichen Abschluss würden die monatelangen Verhandlungen über den Club ein Ende finden. Eine Einigung mit dem mexikanischen Geschäftsmann Ernesto Tinajero war gescheitert, nachdem Clubpräsident Carlos Suárez Sureda den unterschriebenen Vorvertrag aufgekündigt hatte.

Suárez werde als Vorstandsvorsitzender weiterhin die Tagesgeschäfte führen können, hieß es. Ronaldo, der bereits Anteile am ehemaligen US-Proficlub Fort Lauderdale Strikers hielt, hatte in der Vergangenheit bereits sein Interesse geäußert, einen Verein in England oder Spanien zu übernehmen. „Ich will etwas Innovatives machen. Ich denke, ich bin für diese Herausforderung bereit“, sagte „O Fenómeno“ im Januar der brasilianischen Zeitung „Folha“. Valladolid war im Sommer nach vier Jahren als Aufsteiger in die Primera División zurückgekehrt.

Stepanovic schiebt Geburtstagsfeier auf

Der einstige Kulttrainer Dragoslav Stepanovic feiert am Donnerstag seinen 70. Geburtstag ~ und will auf die große Sause aber noch ein Jahr warten. "Da werden dann 190 Jahre gefeiert. Meine Frau wird 70, ich bin 70 und wir sind dann 50 Jahre verheiratet", sagte der ehemalige Trainer von Eintracht Frankfurt dem SID.

Mit den Hessen wäre der gebürtige Serbe 1992 fast Meister geworden, am letzten Spieltag verloren die Hessen aber bei Hansa Rostock und wurde letztlich nur Dritter. Danach fiel "Stepis" legendärer Spruch, mit dem er auf Ewigkeit verbunden bleibt: "Lebbe geht weider!"

Seiner Leidenschaft als Trainer geht "Stepi" auch heute noch nach. Der gebürtige Serbe betreut die Mannschaft von intellektuell beeinträchtigten Jugendlichen des Landes Hessen ehrenamtlich. Dazu ist er als Mitglied des "Clubs der Legenden" vom Bundesligisten Eintracht Frankfurt, seiner großen Liebe, ein gern gesehener Gast auf diversen Veranstaltungen.

Henry nicht nach Bordeaux

Der frühere französische Nationalspieler Thierry Henry wird nicht der neue Trainer des Erstligisten Girondins Bordeaux. Clubpräsident Stéphane Martin bestätigte der französischen Nachrichtenagentur AFP am Dienstag den Abbruch der Verhandlungen mit dem 41-Jährigen. In Frankreich war seit Tagen über die Personalie spekuliert worden. Bordeaux hatte seinen bisherigen Trainer Gustavo Poyet Mitte August suspendiert, nachdem dieser öffentlich über die Vereinsführung geschimpft hatte.

Thierry Henry ist Rekordtorschütze, ehemaliger Kapitän der Équipe Tricolore und ein französisches Fußball-Idol. 1998 war er ein wichtiger Teil der Mannschaft, die in der Heimat erstmals Weltmeister wurde. Er ist derzeit Co-Trainer der belgischen Nationalmannschaft - und musste deshalb bei der Weltmeisterschaft gegen sein Heimatland arbeiten, als Belgien dort im Halbfinale auf den späteren Weltmeister Frankreich traf. Die Franzosen unter Henrys früherem Teamkameraden Didier Deschamps gewannen das Spiel 1:0.

Selke vor Rückkehr ins Training

Stürmer Davie Selke von Bundesligist Hertha BSC steht sechs Wochen nach einer Operation wegen einer Brustkorbverletzung vor seiner Rückkehr ins Mannschaftstraining. Der 23-Jährige solle am Dienstagnachmittag an der Einheit mit dem Team von Trainer Pal Dardai teilnehmen, teilte der Berliner Club am Vormittag mit. Selke hatte vor anderthalb Wochen bereits wieder erstmals individuell trainiert.

Selke hatte sich vor knapp sieben Wochen nach einem Zusammenprall im Training einen Pneumothorax zugezogen, dabei sammelt sich Luft im Brustkorb an. Anschließend war er operiert worden. Den Saisonstart mit dem DFB-Pokal-Spiel bei Eintracht Braunschweig (2:1) und dem Bundesliga-Auftakt gegen den 1. FC Nürnberg (1:0) hatte Selke verpasst.

Zwei Spiele Sperre für Nastasic

Matija Nastasic vom Bundesligisten Schalke 04 ist aufgrund seiner Roten Karte im Auswärtsspiel am vergangenen Sonnabend beim VfL Wolfsburg (1:2) vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes für zwei Spiele gesperrt worden. Nach Videobeweis war der Serbe in der 65. Minute per Roter Karte von Schiedsrichter Patrick Ittrich (Hamburg) vom Platz gestellt worden.

Der Platzverweis war umstritten, denn Nastasic hatte zuerst nur eine Verwarnung erhalten. Erst auf Intervention des Videoassistenten in Köln hatte der Unparteiische die Rote Karte gezückt.

Mourinho nach 0:3-Pleite beleidigt

Startrainer José Mourinho hat in der englischen Premier League erneut für Misstöne gesorgt. Nach der 0:3-Pleite des Rekordmeisters gegen Tottenham Hotspur reagierte der 55-Jährige auf der anschließenden Pressekonferenz äußerst gereizt und verließ vorzeitig das Podium.

„Wie war das Ergebnis heute?“ raunzte Mourinho einen Journalisten an und streckte dabei drei Finger in die Höhe. Dann fügte er wutschnaubend hinzu: „Aber was bedeutet das noch? Drei Meistertitel, die ich gewonnen habe. Ich habe mehr Meistertitel gewonnen als alle anderen 19 Trainer zusammen. Ich drei, die zwei.“ Anschließend verabschiedete er sich mit den Worten: „Respekt, Respekt, Respekt!“

Manchester United hatte zum Abschluss des dritten Spieltages seine zweite Saisonniederlage kassiert und war auf Platz 13 zurückgefallen.

Bolt hat Probleme mit dem Tempo

Unglaublich, aber wahr: Der schnellste Mensch der Welt hat Probleme mit dem Tempo. Der einstige Leichtathletik-Superstar Usain Bolt zog nach einer Woche Training beim australischen Club Central Coast Mariners am Dienstag ein ernüchterndes Zwischenfazit. „Die größte Herausforderung für mich ist es, Fahrt aufzunehmen. Dieses Stop and Go ist schwierig. Ich bin es nicht gewohnt, so schnell hintereinander anzuhalten, wieder loszulaufen und wieder anzuhalten“, sagte der Jamaikaner.

Der 32-Jährige, der in seiner schillernden Karriere acht olympische Goldmedaillen gewann, hat zudem offenbar auch noch Probleme mit seiner Fitness. Er wird schnell müde, legt mehr Pausen ein als seine Teamkollegen. Bei den Übungen mit dem Ball kann Bolt jedoch überzeugen, seine Pässe kommen an.

Usain Bolt will sich in Australien seinen großen Wunsch von einer Karriere im Profifußball erfüllen, am liebsten im Sturm. Er soll auf unbestimmte Zeit beim Erstligisten Central Coast Mariners vorspielen, um sich für einen Vertrag zu empfehlen. Für den Club aus Gosford, 75 km nördlich von Sydney, beginnt die Saison in der A-League Ende Oktober.

Am Freitag bestreiten die Mariners ein Testspiel gegen einen Amateurverein. Es wird erwartet, dass Bolt zumindest als Ersatzspieler einige Minuten Einsatzzeit bekommt.

Fröhlich stellt Rolle des Videoassistenten klar

Schiedsrichter-Chef Lutz Michael Fröhlich will den Video Assistant Referee (VAR) in der Bundesliga nur bei eklatanten Fehlurteilen zum Einsatz kommen sehen. „Nicht jede Entscheidung soll durch den Videoassistenten begleitet werden, sondern dieser ist nur der Rettungsanker, der geworfen wird, wenn mal etwas krass schiefläuft und nicht vertretbar ist“, sagte Fröhlich in einem Interview der vom Deutschen Fußball-Bund veröffentlichten „Schiedsrichter-Zeitung“.

Im Trainingslager vor der Spielzeit im bayerischen Grassau hatten die Schiedsrichter „eine sehr einheitliche Einschätzung“ darüber, bei welchen Entscheidungen es zu einem Eingriff kommen soll, berichtete der 60-Jährige. Für die Spielleitung der Referees soll sich durch den VAR nichts ändern. „Die Schiedsrichter sollen auf dem Platz so agieren, als ob es die technische Hilfe nicht gäbe“, betonte Fröhlich.

Gleich am ersten Spieltag der neuen Liga-Saison hatte es mehrere fragwürdige Eingriffe des VAR gegeben.

Ronaldo jr. fängt bei Juventus an

Wie der Vater, so der Sohn: Der älteste Filius von Weltfußballer Cristiano Ronaldo hat das Training bei der U9 des italienischen Rekordmeisters Juventus Turn aufgenommen. Im Sommer war sein berühmter Vater für eine Ablösesumme von 117 Millionen Euro von Champions-League-Sieger Real Madrid zu Juve gewechselt.

Cristiano Ronaldo junior (8) war in Begleitung von Georgina Rodríguez, der Lebensgefährtin seines Vaters, in der Juve-Akademie erschienen. „Er ist sehr wettbewerbsfähig. Er ist wie ich als Kind. Er mag es nicht zu verlieren“, hatte Ronaldo erst kürzlich über das älteste seine vier Kinder bei DAZN gesagt und prognostiziert: „Er wird so wie ich, ich bin mir zu 100 Prozent sicher. Ich würde ihm gerne einige Dinge beibringen, aber letztendlich wird er sich entscheiden, was zu tun ist, und er wird immer meine Unterstützung haben. Aber natürlich möchte ich, dass er ein Spieler wird, weil ich denke, dass er auch eine Leidenschaft dafür hat.“

Auch die Söhne anderer Juve-Profis wie der Filius des Ex-Wolfsburgers Andrea Barzagli, Mattia, oder der Nachwuchs von Claudio Marchisio, Davide, sind in der Jugendakademie aktiv.

Sport1 zeigt weiterhin Frauen-Bundesliga

Der private TV-Sender Sport1 überträgt auch weiterhin ausgewählte Spiele der Frauen-Bundesliga. Die entsprechenden Rechte hat die Sport1 GmbH von der Telekom Deutschland GmbH erworben.

„Die Frauen-Bundesliga fügt sich sehr gut in unser umfangreiches Frauenfußball-Portfolio ein, das künftig weiterhin Topspiele der Women’s Champions League und das Finale dieses Wettbewerbs beinhalten wird“, sagte Dirc Seemann, Chefredakteur und Director Content von Sport1.

Zum Saisonstart zeigt der Spartensender am 15. September das Revierderby zwischen dem MSV Duisburg und SGS Essen live ab 12.55 Uhr. Pro Spieltag wird zudem ein weiteres Spiel bei Telekom Sport zu sehen sein.

Bobic zürnt nach geplatztem Fabián-Transfer

Eintracht Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic hat sich nach dem gescheiterten Wechsel von Marco Fabián zu Fenerbahce Istanbul verärgert gezeigt. „Es ist ein faules Ding, was da läuft. Vor allem für Marco Fabián, weil der Junge im Endeffekt so hingestellt wird, dass er gar nicht mehr Fußball spielen könnte“, sagte Bobic dem Radiosender FFH am Rande der „Sport-Bild“-Awards am Montagabend in Hamburg. „Das ist eine Sauerei. Dem müssen wir absolut widersprechen.“

Stunden zuvor hatte der türkische Vizemeister nach dem Gesundheitscheck des Mexikaners den geplanten Transfer platzen lassen. Der 29 Jahre alte Fabián war im vergangenen Jahr nach einem Lendenwirbelbruch am Rücken operiert worden und lange ausgefallen. Nach übereinstimmenden türkischen Medienberichten wurde Fenerbahce das Risiko einer Verpflichtung wegen chronischer Rückenschmerzen zu groß.

Podolski widerspricht Rassismus-Vorwürfen

Der ehemalige Nationalspieler Lukas Podolski hat Berichte über einen kulturellen Riss in der Nationalmannschaft zurückgewiesen, aber eingeräumt, dass sich die Spieler im Spaß als „Kanaken“ und „Kartoffeln“ bezeichnet haben. „Deutschland ist ein Multikulti-Land, und wie auf der Straße werden auch in der Nationalmannschaft ein paar lockere Sprüche untereinander gemacht“, sagte der 130-fache Nationalspieler und Weltmeister der „Bild“-Zeitung. „Ausdrücke wie „Kanaken“ und „Kartoffeln“ fielen auch schon bei der EM 2016. Jeder von uns weiß dabei, dass es als Flachs gemeint ist“, fügte der 33-Jährige hinzu, der 2016 aus dem DFB-Team zurückgetreten war und seit 2017 in Japan bei Vissel Kobe Fußball spielt.

Das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ hatte berichtet, dass durch das Team in Russland ein kultureller Riss gegangen sei, zwischen Spielern mit Migrationshintergrund und jenen ohne ausländische Vorfahren („Kanaken“ und „Kartoffeln“). Podolski, der polnische Wurzeln hat, sagte der Zeitung dazu: „Da versuchen Leute von außen nach der unglücklichen WM Dinge hereinzubringen, die so einfach nicht richtig sind. Rassismus hat damit nichts zu tun, und den gab es bei uns in all den Jahren nicht, die ich dabei war.“

Am Mittwoch wird Bundestrainer Joachim Löw sein Aufgebot für die Länderspiele gegen Frankreich und drei Tage später gegen Peru in Sinsheim benennen und erstmals seit der WM öffentlich seine Analyse des DFB-Desasters in Russland präsentieren.