Spielerkritik

Schriftsteller Lahm sollte besser eine Eloge auf Özil schreiben

Neuer: Bei seiner Heimkehr neutral begrüßt. Kein sonderlich schönes Spiel für ihn. Konnte sich nicht auszeichnen und fing sogar zwei Tore.

Höwedes (bis 45.): Beschränkte sich auf die Arbeit in der Defensive.

Boateng (ab 46.): Der ehemalige HSV-Profi war an vielen Offensivaktionen beteiligt. Zuweilen aber zu ungestüm.

Hummels: Er hat Potenzial. Aber wenn Mertesacker fit bleibt, wird der Dortmunder dem Neu-Engländer wohl wieder Platz machen müssen.

Badstuber: Noch nicht titelreif.

Lahm: Dass dieses Spiel in seinen Memoiren, Teil zwei, auftaucht, ist ziemlich unwahrscheinlich.

Schweinsteiger: Nicht fehlerlos. Als einziger Sechser in etlichen Situationen von seinen Kollegen allein gelassen.

Müller: Herausragend, besonders dank zweier Vorlagen zum Schluss.

Kroos (bis 85.): Er machte deutlich, dass er überhaupt nicht daran denkt, seinen Stammplatz wieder abzugeben.

Götze (ab 85.): Brauchte nur vier Minuten für einen Geniestreich.

Özil: Sollte Philipp Lahm je daran denken, noch einmal als Schriftsteller tätig zu werden, sollte er eine Eloge auf seinen Mitspieler Özil verfassen.

Podolski (bis 74.): Gäbe es im Fußball wie beim Boxen Kampfnamen, wäre er ab sofort "Mister Steelhammer". Unglaublich die Wucht in seinen Schüssen.

Schürrle (ab 74.): Durfte sich über sein drittes Jokertor im DFB-Dress freuen.

Klose: Konnte im 111. Länderspiel seine Torquote (62) durch freundliche Hilfe Özils erneut aufbessern.