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Wenn Rennradfahrer mal müssen . . .

Das berühmteste Radrennen der Welt ist gerade in Frankreich zu Ende gegangen: die Tour de France. Schon seit 1903 strampeln sich hier die besten Radrennfahrer der Welt ab. Fast 190 Sportler in 21 Teams sind dabei. Das Rennen dauert drei Wochen und geht über 3500 Kilometer. Es wird in Tagesetappen gefahren. Manchmal führt die Strecke durchs Gebirge, manchmal übers flache Land. Besonders anstrengend sind natürlich die Bergetappen.

Klar, dass die Fahrer dabei sehr viel schwitzen. Und wer viel schwitzt, der muss viel trinken. Die Radler trinken zehn Liter Wasser am Tag und schwitzen acht wieder aus. Und was ist mit dem Rest? Klar, dass die Fahrer nicht einfach anhalten und auf Toilette gehen können. Das würde zu viel Zeit kosten. Deshalb gibt es eine ganz spezielle Technik: Wenn einer aus dem Team einmal muss, dann kommt ein Kollege angefahren und schiebt das andere Rad mit an. Der Fahrer kann seine Hose hochziehen, sich seitlich abdrehen und pinkeln. So kommen beide Fahrer voran und verlieren keine wertvolle Zeit. Zum Nachahmen ist das aber nicht empfohlen.

( (cei) )

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