"Bild"-Zeitung ehrt Kohl für Wiedervereinigung

Ludwigshafen. Altkanzler Helmut Kohl (CDU) hat in seiner Heimatstadt Ludwigshafen ein 3,60 Meter hohes und 2,7 Tonnen schweres Originalsegment der Berliner Mauer geschenkt bekommen. Mit dem Geschenk will die "Bild"-Zeitung an die Leistungen Kohls bei der Wiedervereinigung erinnern. Übergeben wurde das Mauerstück gestern unter anderem von "Bild"-Chefredakteur Kai Diekmann.

Jedes einzelne Mauerstück sei ein Symbol für den Schrecken von Gewaltherrschaft und Unfreiheit, sagte Diekmann. "Dass wir die Mauer 1989 friedlich überwunden haben und dann knapp ein Jahr später die Wiedervereinigung Deutschlands feiern durften, daran hat niemand mehr persönlichen Anteil als Helmut Kohl." Die Schenkung sei ein Zeichen der Dankbarkeit.

Kohl dankte "Bild" und Diekmann für ein "großartiges Geschenk". "Es wird mich immer daran erinnern, wie unfrei die Welt und die Menschen hinter dem Eisernen Vorhang vor über 20 Jahren noch waren", teilte Kohl mit, der von 1982 bis 1998 regierte. Die Mauer sei ein "eindringliches Mahnmal unserer wechselvollen Geschichte".

( (HA) )

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