Einsätze im Irak und in Afghanistan

Amerika zieht Kriegsbilanz: 5300 Tote, 36 000 Verwundete

Washington. Die USA werden in diesem Jahr bei den Kosten für die Kriege im Irak (seit 2003) und in Afghanistan (seit 2001) eine Billion Dollar überschreiten. Und diese Kosten werden noch steigen: US-Präsident Barack Obama hat die Verlegung weiterer rund 37 000 Soldaten an den Hindukusch angeordnet. Unterdessen wird in Amerika eine Zwischenbilanz gezogen: Bislang sind 5300 US-Soldaten in beiden Kriegen gefallen, mehr als 36 000 wurden verwundet. Und 300 000 Heimkehrer leiden an einer posttraumatischen Belastungsstörung. Damit bringen die Kriege das US-Militär personell an die Belastungsgrenze. Und das Pentagon rechnet mit einer Reihe weiterer Konflikte in anderen Staaten. Dafür richtet das US-Militär bereits riesige Trainingszentren ein, in denen Soldaten in 3-D-Simulatoren für den Kampf auf verschiedenen Schlachtfeldern vorbereitet werden.

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