Berlin. Mindestens 150 deutsche Staatsbürgerinnen und -bürger halten sich im umkämpften Sudan auf. Sie hoffen auf einen Evakuierungsversuch.

Eigentlich wollten Katharina von Schroeder und ihr acht Jahre alter Sohn nur gemeinsam zum Sportunterricht an der Schule fahren. Danach wollten sie gemeinsam mit befreundeten Familien Kaffee trinken. Ein Alltagstreffen, erzählt sie. Doch als sie an der Schule aus dem Auto stiegen, hörten sie plötzlich Schüsse. Von Schröder und ihr Sohn leben in Khartum, der Hauptstadt des Sudans.