Frauenpolitik

Scholz: Beim nächsten Stühlerücken mehr Frauen im Kabinett

Pistorius: "Nato darf nicht Kriegspartei werden"

Pistorius: "Nato darf nicht Kriegspartei werden"

Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hat bei einer gemeinsamen Pressekonferenz in Berlin mit Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg betont, dass das Verteidigungsbündnis im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine nicht zur Kriegspartei werden dürfe.

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Im Kabinett sind Frauen wieder in der Minderheit. Woran das liegt, warum der Kanzler zerknirscht ist, wie er es wieder gutmachen will.

Berlin. Seit dem Wechsel an der Spitze des Verteidigungsministeriums sind Frauen im Kabinett wieder in der Minderheit. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) gab zugunsten des neuen Ressortchefs Boris Pistorius (SPD) die Parität auf.

Das hat viele Frauen in Deutschland enttäuscht, auch in der Partei von Scholz und Pistorius, in der SPD. Denn es gab mit zum Beispiel der Wehrbeauftragten Eva Högl durchaus weibliche Alternativen zu Pistorius,

Scholz gibt ein Versprechen ab:

Scholz kennt die Stimmung. Die Entscheidung, bei der Nachfolge von Christine Lambrecht (SPD) die Frauen zu übergehen, fiel ihm zumindest nicht leicht. "Das bedrückt mich“, gestand Scholz am Mittwoch in der ZDF-Sendung "Was nun, Herr Scholz?“. Und er gab ein Versprechen ab. Das könnte Sie auch interessieren: Großer Zapfenstreich: Christine Lambrechts Schlussakkord

"Bei nächster Gelegenheit“ werde er dafür sorgen, dass seinem Kabinett wieder genauso viele Ministerinnen wie Minister angehören. Vor dem Personalwechsel waren je acht Männer und acht Frauen im Kabinett. Nun sind es neun Männer und sieben Frauen, der Kanzler selbst nicht mitgezählt. Das Ende der Parität ist gerade in der Ampel-Koalition von SPD, Grünen und FDP ein Politikum. (fmg)

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