Hamburg. Der Pianist versteht es, im Großen Saal der Elbphilharmonie Kopf und Herz in Einklang zu bringen – trotz eifriger Frühklatscher.

Ein ganzes Klavierrecital, ausschließlich mit Werken von Johann Sebastian Bach. Das ist ziemlich mutig, um nicht zu sagen: happig, für Interpret und Publikum. Zumal, wenn in der zweiten Hälfte die Goldberg-Variationen lauern. Ein Mammutwerk von rund 80 Minuten Spieldauer, mit dem andere den kompletten Abend füllen.