Hamburg. Höher, dichter und in Geschäftsvierteln: Neues Bundesgesetz gibt Städten deutlich mehr Rechte. Wie der Senat diese nutzen will.

Die niedrig hängenden Früchte seien längst geerntet, jetzt werde es komplizierter – so heißt es immer wieder aus Senat und Bezirken, wenn es um Wohnungsbau geht. Gemeint ist: Nach fast zehn Jahren „Bündnis für das Wohnen“ mit zunächst 6000 und dann 10.000 Baugenehmigungen pro Jahr gibt es kaum noch Grundstücke, die relativ zügig für den Bau neuer Wohnungen zur Verfügung stehen. Für die deswegen nötigen Nachverdichtungen, Aufstockungen von Gebäuden oder anteiligen Wohnungsbau in Gewerbegebieten aber gibt es bisher harte gesetzliche Grenzen.