Besitzer der Bahrenfelder Autobahnmeisterei soll für Verkauf eine Geldsumme fordern, die für die Stadt nicht zu stemmen sein könnte.

Hamburg/Kiel. Die Pläne für einen Deckel über die Autobahn 7 im Bereich Bahrenfeld könnten möglicherweise hinfällig werden. Grund ist eine Forderung der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) in Bonn, die für den nowendigen Verkauf der Autobahnmeisterei 6,9 Millionen Euro und damit mehr als bislang angenommen von der Stadt verlangt. Dies berichtet die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf ein internes Papier der für die Planung zuständigen Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU). Demnach müsste die Stadt Hamburg für die Deckelung des A7-Teilstücks vor dem Elbtunnel insgesamt 17,8 Millionen Euro aufbringen. Derzeit würde noch mit der Bima verhandelt, solange werde laut "Bild" vorerst ohne einen Autobahndeckel im Bahrenfelder Teilstück geplant.