Klimaschutz

LED statt Halogen: Blankeneser Verein spart 20 Tonnen CO2

Der Abteilungsleiter Fußball von Komet Blankenese von 1907, Volker Tausend.

Der Abteilungsleiter Fußball von Komet Blankenese von 1907, Volker Tausend.

Foto: Michael Rauhe / HA

Mit der neuen Flutlichtanlage senkt Komet Blankenese seinen Kohlendioxid-Ausstoß um mehr als 80 Prozent.

Hamburg. Klimaschutz und Nachhaltigkeit sind auch im Sport inzwischen angekommen. Der Verein Komet Blankenese von 1907 macht es vor. Denn seit Anfang September verfügt er über eine Lichtanlage, die statt der vorher verwendeten Halogenlampen LEDs verwendet.

So konnte der CO2-Ausstoß, der auf den Energieverbrauch der Anlage zurückzuführen ist nach Angaben des Vereins von 27,4 Tonnen auf fünf Tonnen im Jahr reduziert werden. Das tue nicht nur der Atmosphäre gut, sondern auch dem Geldbeutel. „Die Stromkostenersparnis beläuft sich auf bis zu 70 Prozent“, sagt Volker Tausend, der die Fußballabteilung des Vereins leitet.

Lichtleistung kann runtergeregelt werden

Die Lichtleistung der Fluter könne runtergeregelt werden. So brauche man beim Training den Platz nicht wie bei einem Pokalspiel auszuleuchten, sagt Tausend. So oder so sei die Ausleuchtung besser als vorher, da der Schattenwurf weniger hart sei.

Die Anlage ist nach Angaben des Vereins abgesehen von gelegentlichen Reinigungsarbeiten praktisch wartungsfrei. Und fast die Hälfte der 31.000 Euro Anschaffungskosten konnten über Nachhaltigkeitszuschüsse abgedeckt werden.

Anfang Oktober wollen die Kometen die Einweihungsfeier der Anlage, die schon seit drei Wochen in Betrieb ist, nachholen.