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UKE: Zwei coronainfizierte Krebspatienten gestorben

| Lesedauer: 49 Minuten
Der Haupteingang des UKE ist mit einer Schleuse ausgestattet worden.

Der Haupteingang des UKE ist mit einer Schleuse ausgestattet worden.

Foto: Andreas Laible / Andreas Laible / FUNKE Foto Services

Was Friseursalons beachten müssen. Outlet-Center darf öffnen. Weniger Patienten, aber steigende Zahl von Coronatoten in Hamburg.

Hamburg. Die Zahl der Coronainfizierten in Hamburg ist am Freitag erneut nur leicht um 47 auf 4558 Fälle gestiegen. Rund 3000 von ihnen sollen laut Robert Koch-Institut (RKI) schon genesen sein. 116 Hamburger sind bisher an den Folgen einer Covid-19-Infektion gestorben. Am Abend meldete das UKE zudem, dass zwei Krebspatienten, die zudem an Covid-19 erkrankt waren, gestorben seien.

Kinder und Jugendliche sind bislang seltener von der Pandemie betroffen. Laut Gesundheitsbehörde wurden 57 Hamburger im Alter von bis zu sechs Jahren positiv auf das Coronavirus getestet, 21 weitere Fälle gab es in der Altersgruppe von sieben bis zehn Jahren.

Veranstaltungen, Demonstrationen und Feiern werden wegen der Coronakrise weiterhin verschoben, abgesagt oder ins Netz verlegt – so auch der fünfte globale Klimastreik: In Hamburg haben die Aktivisten von Fridays for Future eine kleine Aktion des stillen Protestes mit ausgelegten Demo-Schildern durchgeführt.

Alle Entwicklungen zum Coronavirus im Norden im Newsblog (24. April):

Friseure vor Wiedereröffnung: Stadt konkretisiert Regeln

Die Stadt hat die Regeln für die Wiedereröffnung von Friseursalons ab dem 4. Mai genauer ausgeführt: „Bei der Ausübung des Friseurhandwerks muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden“, heißt es. „Außerdem müssen Kunden beim Friseur einen Abstand von 1,50 Metern zueinander einhalten, und mit Symptomen einer akuten Atemwegserkrankung dürfen Friseursalons nicht betreten werden. Die Oberflächen von Türen, Türgriffen oder anderen Gegenständen, die durch Kunden häufig berührt werden, sind mehrmals täglich zu reinigen.“

Hamburg will Testkapazitäten weiter ausbauen

Wie angekündigt, will Hamburg seine Laborkapazitäten für Coronatests kontinuierlich steigern. „Insgesamt waren am 20. April Kapazitäten für rund 7000 Analysen täglich vorhanden – damit hat seit der 10. Kalenderwoche eine Steigerung um fast 100 Prozent stattgefunden“, teilte die Gesundheitsbehörde mit. „Die aktuellen Kapazitäten sind momentan ausreichend, bei Bedarf bestehen aber weitere Möglichkeiten zum Ausbau der Kapazitäten.“

Gericht kippt Öffnungsverbot für Outlet-Center Neumünster

Rückschlag für Ministerpräsident Daniel Günther (CDU): Das Outlet-Center in Neumünster darf nach einer unanfechtbaren Entscheidung des Schleswig-Holsteinischen Oberverwaltungsgerichts (OVG) wieder öffnen. Die Schließung der Geschäfte aus Gründen des Infektionsschutzes verstoße gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz, hieß es in der Urteilsbegründung.

Das Outlet-Center besteht aus 122 einzelnen Ladengeschäften, von denen 121 unter 800 Quadratmeter groß sind. Es sei für das Gericht nicht zu erkennen, warum die Umsetzung besonderer Hygiene- und Zugangsmaßnahmen in einem Outlet-Center nicht mindestens ebenso zu gewährleisten sei wie in Fußgängerzonen, Einkaufsstraßen und Einkaufszentren, heißt es in der Mitteilung des Gerichts. Eine überregionale Anziehungskraft des Outlet-Centers für Kunden aus Dänemark, Hamburg oder Niedersachsen spiele schon wegen des fortgeltenden Verbots der Einreise nach Schleswig-Holstein aus touristischem Anlass oder zu Freizeitzwecken keine Rolle.

„Aus Sicht des Senats stelle die weitere Schließung des Outlet-Centers eine nicht gerechtfertigte Benachteiligung gegenüber anderen Einzelhandelsgeschäften und Einkaufszentren dar, deren Öffnungsmöglichkeiten mittlerweile gelockert worden sind“, schreibt das Gericht.

Fettes Brot verschiebt Hamburg-Konzert um ein Jahr

Das wegen der Coronapandemie abgesagte Open-Air-Konzert von Fettes Brot am 14. August auf dem Großmarkt hat einen Nachholtermin – ein Jahr später: Am 20. August 2021 wird der Auftritt der Rapper über die Freiluftbühne gehen. Tickets behalten ihre Gültigkeit.

Infektionsrisiko: Verwaltungsgericht untersagt AfD-Demo

Das Verwaltungsgericht Schwerin hat eine von der Rostocker AfD angemeldete Demonstration am Sonnabend im Eilverfahren untersagt. Zur Begründung heißt es, weil "es nach der polizeilichen Gefahrenprognose bei Bekanntwerden der Versammlung mit Sicherheit zu gewalttätigen Gegendemonstrationen kommen würde" seien die Polizisten beim Einsatz gegen "Störer" einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt, was "die Funktionsfähigkeit wichtiger Teile der Landespolizei in Frage" stellen würde. Deswegen könne die Demonstration nicht genehmigt werden. Die Anmelder können gegen den Entscheid noch beim Oberverwaltungsgericht Beschwerde einlegen.

ADAC öffnet Geschäftsstellen im Norden

Wie der ADAC Hansa mitteilt, werden die Geschäftsstellen des Automobilclubs in und um Hamburg ab Montag wieder geöffnet. Die Arbeitsplätze der Mitarbeiter seien zur Verringerung des Infektionsrisikos mit Plexiglas-Trennwänden ausgestattet worden, zudem gelten Beschränkungen, wie viele Kunden gleichzeitig in die Räume dürfen. Kunden können auch online Termine vereinbaren. Die Geschäftsstellen öffnen vorerst von Montag bis Donnerstag zwischen 10 und 16 Uhr.

UKE: Zwei coronainfizierte Krebspatienten gestorben

Wie das UKE am Abend mitteilt, sind zwei Krebspatienten, die zudem an Covid-19 erkrankt waren, gestorben. Eine 59-Jährige, die wegen einer weit fortgeschrittenen Knochenmarkserkrankung in Behandlung war, ist am Nachmittag nach einem schweren Schlaganfall gestorben. Bereits am Morgen starb ein erst 31 Jahre alter Mann. Der Patient habe eine schwere Krebserkrankung gehabt und sei aus der ambulanten palliativen Versorgung ins UKE gekommen.

Die 59-Jährige gehörte zu dem Personenkreis, der bereits vor zwei Wochen in der Onkologie des UKE positiv auf das Coronavirus getestet worden war. Der jüngere Patient war bereits vor seiner Aufnahme im UKE positiv auf eine Infektion mit Covid-19 getestet worden. Ob die Covid-19-Erkrankung oder die anderen Krankheiten todesursächlich waren, wird nun untersucht.

Weniger Patienten, aber elf neue Coronatote

Rund 3000 Hamburger sind laut Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) nach einer Infektion mit dem Coronavirus inzwischen wieder genesen. Das sind hundert mehr als am Vortag – und etwa doppelt so viele wie die Anzahl der Neu-Infizierten. Denn die Gesundheitsbehörde meldete 47 neue Coronafälle (63 waren es am Vortag), die Gesamtzahl stieg somit auf 4558 Personen, die sich bislang mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert haben. Somit sind aktuell noch rund 1.450 Hamburger mit dem Virus infiziert.

Erfreulich ist zudem, dass die Zahl der im Krankenhaus behandelten Patienten weiterhin rückläufig ist. Laut dem Senat werden momentan 197 (acht weniger als am Vortag) an Covid-19 Erkrankte stationär behandelt, davon befinden sich unverändert 62 Personen auf der Intensivstation. Die Kliniken seien laut dem Senat „sehr gut aufgestellt.“

Der Zahl der Coronatoten ist laut Angaben des Instituts für Rechtsmedizin dagegen erneut deutlich um elf Personen auf 116 gestiegen. Das RKI zählt sogar 122 Tote (113 waren es am Vortag) für Hamburg.

Das Coronavirus in Deutschland und weltweit:

Pinneberg: Weitere Coronatote aus Altenheimen

Im Kreis Pinneberg hat sich die Zahl der Coronatoten aus Altenheimen erneut erhöht. Seit Dienstag sind vier Bewohner in Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Dazu kommen drei weitere tote Altenheimbewohner, die bereits Anfang April gestorben seien, aber erst vor Kurzem den „Todesfällen aufgrund von Corona-Erkrankungen“ zugerechnet worden seien, teilte ein Kreissprecher mit. Betroffen sind zwei Einrichtungen in Rellingen und ein Heim in Tornesch. Aktuell sind 68 Bewohner und 33 Mitarbeiter mit Covid-19 infiziert. Nur zwei der 26 Coronatoten stammten nicht aus einem der drei Altenheime.

Zehn Millionen für Schutzausrüstungen aus dem Norden

Die Landesregierung stellt bis zu zehn Millionen Euro für Schutzausrüstung aus Schleswig-Holstein bereit. „Die weltweite Coronapandemie zeigt, dass wir heimische Produktionen stärken müssen, um auch im Krisenfall die notwendige Versorgung mit Medizinprodukten verlässlich und dauerhaft sicherstellen zu können“, sagte Ministerpräsident Daniel Günther (CDU). „Schleswig-Holstein erleichtert mit dem Anreizprogramm heimischen Unternehmen, in die Produktion mit einzusteigen, indem konkrete Absatzperspektiven geboten werden.“

So sollen Unternehmen, die Persönliche Schutzausrüstung (PSA) für die Versorgung des Gesundheitssystems in Schleswig-Holstein herstellen, durch garantierte Abnahmemengen zu festgelegten Preisen profitieren. Das Wirtschaftsministerium will jetzt geeignete heimische Produzenten identifizieren, um mit ihnen die Möglichkeit einer Lieferzusage zu sondieren.

Online-Portal erleichtert den Einkauf in der Coronakrise

Offen oder geschlossen, Online-Shop oder Abholservice: Kurz vor dem ersten Shopping-Sonnabend nach mehr als fünfwöchiger Corona-Schließung soll das Hamburger Online-Portal findeling.de den Einkauf erleichtern. Über eine neue Suchfunktion werden kleine Läden angezeigt, die wieder regulär geöffnet haben. Parallel gibt es Informationen, ob die Produkte weiterhin per Lieferdienst, Abholservice oder im Online-Shop vertrieben werden.

Der Nutzer kann nach Liefer- und Bestellform oder nach Produktkategorien filtern und erkennt auf einen Blick, welcher teilnehmende Laden in der Nachbarschaft, Stadt oder Region wie erreichbar ist. "Viele Einzelhändler haben tolle Ideen, eröffnen spontan einen Online-Shop, bieten Beratung per WhatsApp oder Facetime an oder fahren Bestellungen mit dem Lastenrad in der Nachbarschaft aus.

Diesen Innovationsgeist möchten wir unbedingt unterstützen – damit die Vielfalt im Einzelhandel auch nach der Krise erhalten bleibt", sagt Katharina Walter, die Findeling 2015 gegründet hatte. Das wachsende Netzwerk umfasst mehr als 1800 Läden in ganz Europa. Ladenbesitzer können sich drei Monate lang kostenlos registrieren.

Corona: Hamburger Tafel gehen die Lebensmittel aus

Der Hamburger Tafel gehen die Lebensmittel aus. Wegen der Coronakrise stehen an manchen Ausgabestellen 20 Prozent mehr Kunden an, wie Vorstandsmitglied Julia Bauer am Freitag erklärte. „Es sind Menschen und oft ganze Familien, die zuvor noch durch Minijobs oder Aushilfstätigkeiten über die Runden gekommen sind, jetzt aber tatsächlich in Schwierigkeiten sind“, teilte Bauer mit. Zu den bereits vorhandenen 30.000 Tafelkunden kämen Woche für Woche mehr hinzu. Auch die Warteschlangen bei den fünf Ausgabestellen des Arbeiter-Samariter-Bundes in Hamburg seien länger als je zuvor.

Um eine möglichst kontaktarme Warenausgabe zu ermöglichen, würden zurzeit überwiegend gepackte Lebensmitteltaschen mit haltbaren Produkten ausgegeben. Die Hamburger Tafel zeigt sich besorgt: Es würden seltener Nudeln, Reis oder Konserven gespendet, weil diese Lebensmittel gegenwärtig vermehrt gekauft würden. Der Nahrungsmittelhersteller „Barilla“ habe eine Lkw-Ladung von 20 Tonnen Nudeln bereitgestellt.

Sollten die Kitas – wie von vielen Eltern gefordert – wieder geöffnet werden?

Es wurden bisher 162 Stimmen abgegeben.

Maskenpflicht gilt ab Montag auch in Moia-Fahrzeugen

Ab kommender Woche gilt auch in den Autos des Fahrdienstes Moia die Maskenpflicht. Das teilt das Unternehmen am Freitag mit. Für die Mitfahrt reiche analog zu den Bestimmungen eine „einfache Gesichtsmaske, als zusätzlicher Infektionsschutz", heißt es in einer Mitteilung. Als zusätzlichen Schutz sei der Fahrgastraum und Fahrerbereich durch eine Folie abgetrennt.

Seit dem 1. April bietet der Fahrdienst Moia im Auftrag der Stadt einen besonderen Service an. Menschen können nachts mit Moia zwischen Mitternacht und 6 Uhr kostengünstig durch ganz Hamburg fahren. Wer eine HVV-Zeit- oder Einzelkarte oder ein DB City Ticket hat, fährt kostenlos mit. Alle anderen Fahrgäste zahlen vier Euro pro Fahrt. Das Angebot soll insbesondere für Menschen sein, die beispielsweise zur Nachtschicht ins Krankenhaus müssen. Tagsüber stellt Moia den Dienst hingegen ein.

Nutzung der Notbetreuung in Hamburg steigt auf etwa zehn Prozent

In Hamburg werden mittlerweile etwa zehn Prozent der Kita-Kinder in der Notbetreuung versorgt. „Es sind natürlich Alleinerziehende, aber auch darüber hinaus nutzen weitere Berechtigte die Notbetreuung“, sagte Hamburgs Familien- und Sozialsenatorin Melanie Leonhard (SPD). Zuletzt lag der Anteil der Kinder, die das Angebot genutzt haben, bei drei bis fünf Prozent. Seit Mittwoch gehören auch Alleinerziehende zu den Bedarfsgruppen. Hamburgweit werden etwa 90.000 Kinder in den Krippen, Kindergärten und in der Kindertagespflege betreut.

In Hamburg wird die Notbetreuung nicht nach einer feststehenden Liste mit ausschließlich system- und infrastrukturrelevanten Berufen festgelegt. Zusätzlich gibt es die Chance auf Sonderlösungen. „Bei uns sind die Eltern in der Darlegungspflicht. Und die Eltern gehen sehr verantwortungsbewusst damit um“, so Leonhard.

Gleichzeitig berichteten die Kita-Erzieherinnen und -Erzieher mittlerweile aber von zunehmend schwierigen Gesprächen mit den Eltern. „Das ist auch kein Wunder. Wir befinden uns in der siebten Woche von Notbetreuung. Die herausfordernde Lage der Eltern wird von Woche zu Woche größer, weil die Vereinbarkeit einfach schwieriger wird. Da sind Urlaub und Überstunden aufgebraucht und die Arbeitgeber werden auch ungeduldiger. Das verstehe ich sehr gut.“

Seebrücke darf mit Mahnwachen für Flüchtlinge demonstrieren

Die Flüchtlingsorganisation Seebrücke darf unter Auflagen am Sonntag mit Mahnwachen auf St. Pauli für die sofortige Evakuierung der griechischen Lager demonstrieren. Die Versammlungsbehörde habe eine Ausnahmegenehmigung erteilt, sagte eine Polizeisprecherin. Die Seebrücke fordert den Hamburger Senat auf, 1000 Flüchtlinge aufzunehmen.

Erlaubt sind nun alle 20 Mahnwachen an der Elbe zwischen der Fischauktionshalle bis zu den Deichtorhallen und zur Elbphilharmonie. An jeder Mahnwache dürften unter Beachtung der Corona-Abstandsregeln maximal 25 Personen teilnehmen.

Ab Montag gilt Maskenpflicht in der Kreisverwaltung Lüneburg

Um Bürger und Mitarbeiter besser zu schützen, gilt in der Kreisverwaltung Lüneburg ab Montag eine Maskenpflicht, wie am Freitag mitgeteilt wurde. Auch in ganz Niedersachsen muss ab Montag beim Einkaufen und in den öffentlichen Verkehrsmitteln ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

„Für uns alle ist das ungewöhnlich, aber in Coronazeiten leider notwendig“, sagte Landrat Jens Böther (CDU). „Die Gesundheit der Menschen steht für mich an erster Stelle, deshalb werden wir bis auf Weiteres damit leben müssen.“ Alle Beteiligten seien aufgefordert, im direkten Kundenkontakt einen entsprechenden Schutz zu tragen. Für Besucher, die ohne Schutzmaske zu einem Termin in die Kreisverwaltung kommen, liegen in der Anfangszeit einige Masken in der Infothek und am Einlass der Kfz-Zulassung bereit. Es wird aber darum gebeten, eigene Schutzausrüstung mitzubringen.

Maskenpflicht in Hamburg: Bürgermeister beantwortet Fragen:

Maskenpflicht in Hamburg: Bürgermeister beantwortet Fragen
Maskenpflicht in Hamburg: Bürgermeister beantwortet Fragen

Deutlich weniger Unfälle in der Coronapandemie

Die Menschen in Schleswig-Holstein halten sich überwiegend an die einschränkenden Regeln in der Coronapandemie, wie die Landespolizei in Kiel mitteilte. Viele mieden aufgrund der Pandemie unnötige Wege, die Straßen seien deutlich leerer.

Dementsprechend sei die Anzahl der Verkehrsunfälle im Vergleich zu 2019 stark gesunken. So wurden in der 16. Kalenderwoche vergangenen Jahres 1647 Unfälle verzeichnet, 2020 waren es nur 325. Auch die Anzahl an Straftaten ist laut Landepolizei seit Ausbruch des Coronavirus um rund 30 Prozent zurückgegangen. Dennoch sollen einige Betrüger die Coronakrise für Betrugstaten ausgenutzt haben. Dabei soll es sich beispielsweise um sogenannte Fake Shops, in denen auch Schutzausrüstung angeboten worden ist, handeln.

Die Landespolizei beobachte die Entwicklung weiterhin sorgfältig. Auch an diesem Wochenende möchte sie werden ihre landesweite Präsenz erhöhen und verstärkt mit Streifen auf Schleswig-Holsteins Straßen unterwegs sein. Insbesondere an Übergängen zu den Inseln und in Naherholungsgebieten wie der Elbmarsch am Hamburger Rand oder an den Stränden von Nord- und Ostsee müssen Bürgerinnen und Bürger mit Kontrollen rechnen.

Elf Covid-19-Tote in Pflegeheim in Rümpel

Nach dem Ausbruch von Covid-19 in einem Pflegeheim in Rümpel bei Bad Oldesloe sind inzwischen elf Bewohner gestorben. Dies bestätigte Heimleiter Daniel Schöneberg am Freitag. Zuvor hatten die „Lübecker Nachrichten“ berichtet. Die Pflegeeinrichtung für Demenzkranke und psychisch auffällige Menschen steht seit dem 9. April unter Quarantäne. Zum Zeitpunkt des Ausbruchs der Epidemie in dem Haus lebten dort 68 Menschen. Die verbliebenen 57 Bewohner würden weiterhin im Heim betreut. Aktuell seien zehn Bewohner ohne Covid-19-Befund. 25 Mitarbeiter seien positiv getestet worden, es müsse aber niemand stationär behandelt werden.

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Unterdessen sind zwei Bewohner aus einem Altenheim in Lauenburg (Kreis Herzogtum Lauenburg) im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Wie die Kreispressestelle am Freitag mitteilte, starben beide Mittwochnacht in einem Krankenhaus. Insgesamt seien in dem Altenheim zehn Bewohner und sechs Mitarbeiter positiv getestet worden.

Coronavirus: Das müssen Sie über Fachbegriffe wissen

  • Coronavirus: Eine Klasse von Viren, zu denen der neuartige Erreger gehört
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Tierarztlabore sollen Coronatests auswerten

Nach Plänen der Bundesregierung sollen auch Veterinärmediziner stärker bei der Bewältigung der Coronakrise mitwirken, in dem sie etwa Tests auf den Erreger auch in ihren Laboren auswerten. Gegenüber dem Abendblatt betonte die Vorsitzende des Berufsverbandes praktizierender Tierärzte (bpt) in Hamburg, Christina Bertram, nun grundsätzliche Bereitschaft. "Schon im Studium der Veterinärmedizin spielt auch Virologie eine Rolle", so Bertram. "Fachlich sind die Voraussetzungen absolut vorhanden. Auch die Tierärzte sind aber momentan bereits stark und auch zusätzlich belastet."

Im Gegensatz zu Fachärzten in der Humanmedizin sei das Patientenaufkommen seit Beginn der Krise "nur moderat zurückgegangen", so Bertram.. Wegen des Coronavirus würden die Tiere derzeit aber an der Tür übergeben und die Halter müssten draußen warten. "Alles in allem führen die Distanzregeln eher zu mehr zeitlichem Aufwand, unter anderem für telefonische Absprachen", sagte Bertram.

In anderen Bundesländern wie Bayern und Nordrhein-Westfallen hätten Tierarztlabore bereits damit begonnen, auch Coronatests auszuwerten. In Hamburg seien jedoch keine größeren solcher Einrichtungen vorhanden. Auch die mögliche Kapazität könnte sie deshalb nicht beziffern. Dass Tierärzte auch bei der Abnahme von Abstrichen helfen, ist bislang nicht geplant. "Die Frage wäre auch, ob das eben leistbar ist", sagte Christina Bertram.

Die Gesundheitsbehörde teilte auf Anfrage mit, dass man in der Veterinärmedizin ebenfalls Potenziale für die Auswertung von Tests sehe. "Es ist vorgesehen, dass die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür geschaffen werden", so eine Sprecherin. In Hamburg würde aber bevorzugt der Ausbau der Kapazitäten in der Humanmedizin verfolgt.

Fast jeder zweite Coronatote in Pflegeheimen

Fast die Hälfte der Coronatoten in Schleswig-Holstein wurden nach einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur aus Alten- und Pflegeheimen gemeldet. Mindestens 31 Heimbewohner starben im Zusammenhang mit dem Coronavirus, wie die dpa-Umfrage mit Stichtag 21. April in den elf Kreisen und vier kreisfreien Städten ergab. Weitere 6 Todesfälle wurden am Freitag bekannt: So stieg die Zahl der Toten in einem Heim in der Gemeinde Rümpel von zuletzt 7 auf inzwischen 11. Und in einem Altenheim in Lauenburg starben 2 Bewohner.

Am Stichtag 21. April verzeichnete die offizielle Statistik 79 Corona-Tote in ganz Schleswig-Holstein. Die zehn Kreise und drei kreisfreien Städte, die sich an der Umfrage beteiligten, meldeten insgesamt 67 Corona-Tote. Damit machen die 31 Corona-Toten in Heimen der befragten Kreise und kreisfreien Städte einen Anteil von 46 Prozent aus.

Coronavirus: Die Fotos zur Krise:

Corona: Céline Dion muss Hamburg-Konzert im Juni absagen

Wegen der Coronapandemie muss die kanadische Sängerin Céline Dion ihre „Courage World Tour“ verschieben. Das bedeutet, dass der Weltstar auch nicht am 22. Juni in der Barclaycard Arena in Hamburg auftreten wird. „Die Künstlerin und ihr Team arbeiten mit Hochdruck daran, schnellstmöglich Ersatztermine für so viele von der Verlegung betroffenen Shows wie möglich bekannt zu geben“, teilte der Konzertveranstalter am Freitag mit. Alle Tickets gelten auch für die kommenden Termine der Künstlerin in Deutschland.

"Meine Gedanken und Gebete gehen an all jene, die während dieser verheerenden Coronaviruspandemie geliebte Menschen verloren und so viel gelitten haben“, ließ Céline Dion mitteilen. „Ich weiß, dass alle damit ringen, sich an diese herausfordernden Umstände anzupassen, ohne zu wissen, wann sich die Dinge wieder normalisieren werden. Irgendwann werden wir das überstehen... – hoffentlich eher früher als später.“ Im Moment hätten Gesundheit und Sicherheit für alle oberste Priorität. Céline Dion: „Aber ich kann es kaum erwarten, wieder auf die Bühne zurückzukehren und mit Euch allen zusammen zu sein.“

Steffen: Justiz fährt in Coronakrise schrittweise wieder hoch

Hamburgs Justiz wird nach wochenlangem Minimalbetrieb wegen der Corona-Krise im Mai schrittweise wieder hochgefahren. „Wir werden wieder mehr Verhandlungen haben“, sagte Justizsenator Till Steffen (Grüne) am Freitag. Um vor Infektionen zu schützen, seien die Gerichtssäle gemeinsamen mit dem arbeitsmedizinischen Dienst überprüft worden.

Vorgesehene Maßnahmen sind Plexiglas-Trennwände, veränderte Sitzplätze, dauerhaft auf Kipp gestellte Fenster und Desinfektionsmittel. Auf Anordnung der Vorsitzenden Richter kann es laut Behörde auch dazu kommen, dass die Verfahrensbeteiligten einen Mund-Nasen-Schutz tragen müssen. Gerade im Zivilrecht werde verstärkt auch auf digitale Formate wie die Verhandlung per Videokonferenz gesetzt. Zwölf weitere Säle mit der entsprechenden Technik soll es den Angaben zufolge künftig geben. Es werde dafür mit Kosten von rund 150.000 Euro gerechnet.

Coronakrise: Präsident Macron dankt dem Norden

Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron hat Schleswig-Holstein für die Aufnahme und Behandlung französischer Covid-19-Patienten gedankt. „Den betroffenen Personen, bei denen ein schwerer Verlauf der Krankheit festgestellt wurde, konnte auf diese Weise die bestmögliche medizinische Versorgung zuteilwerden“, heißt es in einem am Freitag veröffentlichten Brief Macrons an Ministerpräsident Daniel Günther (CDU). „Ich danke Ihnen sehr herzlich für dieses beispiellose Engagement, mit dem Schleswig-Holstein Frankreich in einer schwierigen Lage beisteht, die uns alle auf eine harte Probe stellt.“

Günther sprach von einer „sehr schönen Geste“ und reichte den Dank an die Ärzte und Pfleger weiter: „Das Dankeschön gilt in allererster Linie dem gesamten medizinischen und pflegerischen Personal im Universitätsklinikum Schleswig-Holstein.“ Die Klinik hatte Ende März sechs beatmungspflichtige Patienten aus Frankreich übernommen und in Kiel und in Lübeck behandelt. Die ersten Patienten konnten den Angaben zufolge in den vergangenen Tagen entlassen und in ihre Heimat zurückgebracht werden.

Hamburger Gastronomen protestieren mit 420 leeren Stühlen

Kreativer Protest in der Coronakrise: Vor dem Rathaus haben Hamburger Gastronomen am Freitagmittag mit 420 leeren Stühlen, die symbolisch für 4200 Betriebe stehen, auf die Not des Gastgewerbes aufmerksam gemacht. Der Leaders Club mit Sitz in Hamburg hatte bundesweit zu einem Aktionstag aufgerufen.

In Hamburg haben sich unter anderem die Bars und Restaurants Salt & Silver, die Bullerei, das Überquell, Nordevent und die Block Gruppe sowie Party Rent beteiligt. Party Rent stellte zudem einen Großteil der 420 Stühle bereit.

Laut dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband droht jedem dritten Betrieb die Pleite. In Hamburg wären das 1300 Betriebe. "Dieses Szenario ist absolut realistisch", sagt der Hamburger Gastronom und Organisator Patrick Rüther, der ebenfalls Vorstandsvorsitzender des Leader Clubs Deutschland ist, dem Abendblatt. "Wir wollen auf die Sorgen der Branche aufmerksam machen, es geht ums Überleben". Laut Rüther treffe die Coronakrise viele gesund wirtschaftende Betriebe, die sich auch für soziale Projekte, in der Nachbarschaft einsetzten.

Er geht davon aus, dass selbst wenn die Betriebe jetzt wieder öffnen könnten, sie für ein halbes Jahr nur etwa 50 Prozent ihres gewöhnlichen Umsatzes erwirtschaften würden. Hinzu komme, dass die Gastronomie im Vergleich zu anderen Branchen keinen Aufholeffekt habe. Die Branche fordert daher unter anderem einen „klaren Fahrplan für Wiedereröffnungen“, und Zuschüsse sowie das Kurzarbeitergeld aufzustocken. "Das Gießkannenprinzip halte ich hierbei allerdings für schwierig, denn davon profitiert letztendlich auch die Schwarzgeldbranche", sagt Rüther. Seine Forderung lauten daher, die Hilfen an den Steuererklärungen zu orientieren.

Eine der Forderungen, die Mehrwertsteuer von 19 Prozent auf sieben Prozent zu senken, hatte der Bund bereits am Donnerstag erfüllt. Der Beschluss gilt ab dem 1. Juli und soll ein Jahr lang gelten.

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Pflegekammer kritisiert Kurzarbeit in Krankenhäusern

Die niedersächsische Pflegekammer hat es als paradox bezeichnet, dass einige Krankenhäuser in der Coronakrise Berichten zufolge Kurzarbeit angemeldet haben. „Pflegefachpersonen müssen in Kurzarbeit gehen und Gehaltseinbußen hinnehmen, obwohl andere Bereiche der Pflege vor Arbeit untergehen“, kritisierte Kammerpräsidentin Nadya Klarmann am Freitag. Die Pflegekammer hat wegen Personalmangels aus dem Beruf ausgestiegene Fachkräfte dazu aufgerufen, sich als Freiwillige zu melden. Sogar die Bundeswehr helfe inzwischen in Pflegeheimen aus.

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft hatte am Mittwoch mitgeteilt, die Kurzarbeit in Kliniken sei „kein flächendeckendes Phänomen“. Die Gesellschaft habe von einzelnen Fällen in Kliniken gehört, die eventuell Kurzarbeit planten, sagte ein Sprecher. Zuvor hatte der NDR über Kliniken berichtet, die Mitarbeiter in Kurzarbeit geschickt haben.

Kubicki: Einheitliche Corona-Auflagen nicht mehr zulässig

FDP-Bundesvize Wolfgang Kubicki hat ein sofortiges Ende bundesweit einheitlicher Corona-Auflagen verlangt. Infektionsrechtlich sei das Argument einer bundesweiten Einheitlichkeit nicht tragbar, sagte Kubicki in einem Interview des „Donaukurier“. „Wenn wir feststellen, dass die Infektionswahrscheinlichkeit in Bayern etwa viermal so hoch ist wie in Schleswig-Holstein, dürfen aus verfassungsrechtlichen Gründen nicht in beiden Ländern die gleichen Maßnahmen angewendet werden.“

Die massiven Grundrechtsbeeinträchtigungen, die zuerst ins Werk gesetzt worden seien, könnten nicht mehr aufrechterhalten werden. „Die Begründung war ja, eine Überforderung des Gesundheitssystems zu vermeiden. Diese Gefahr besteht derzeit nicht.“ Der Staat könne niemanden davor bewahren, dass er sich infiziere. „Er kann nur garantieren, dass Patienten bestmöglich behandelt werden. Soweit das gewährleistet ist, sind massive Grundrechtseinschränkungen verfassungsrechtlich nicht mehr zulässig.“

Der Bundestagsvizepräsident sprach sich für eine Öffnung sämtlicher Geschäfte aus, „soweit sie den Mindestabstand und die Hygieneauflagen einhalten können“. Merkels Einwand, dass Deutschland erst am Anfang der Pandemie stehe und die Infektionszahlen wieder steigen könnten, ließ er nicht gelten. „Wenn wir nach dieser Logik vorgehen, werden wir nie Maßnahmen aufheben, weil diese Gefahr immer wieder bestehen könnte.“

Corona: Mit Schutzmasken beladener Kleinlaster brennt aus

Ein mit FFP2-Schutzmasken beladener Kleinlaster ist am Donnerstagabend auf der A24 auf dem Autobahn-Parkplatz Hahnenkoppel in Höhe Reinbek (Kreis Stormarn) ausgebrannt. Der 59 Jahre alte Fahrer kam mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus, wie die Polizeidirektion Ratzeburg am Freitag mitteilte.

Gegen 19.40 sei die Polizei über einen Notruf über das brennende Fahrtzeug informiert worden. Der Mann war beim Ausbruch des Feuers noch in seinem Fahrzeug. Er wurde von umstehenden Lkw-Fahrern aus der Fahrerkabine gezogen. Zur Brandursache und zur Schadenshöhe gab es zunächst keine Erkenntnisse. Alle Schutzmasken wurden durch das Feuer zerstört.

Maskenpflicht in Hamburg: Bürgermeister beantwortet Fragen:

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Kaum Entlassungen bei Hamburger Spediteuren

Die Hamburger Spediteure müssen wegen der Corona-Krise erhebliche Umsatzrückgänge hinnehmen und haben deshalb oft Kurzarbeit angemeldet. Entlassungen seien jedoch für 95 Prozent der Betriebe zur Zeit noch keine Option, ergab eine am Freitag veröffentlichte Umfrage des Vereins Hamburger Spediteure bei seinen Mitgliedsunternehmen. Danach verzeichnen die Spediteure einen Rückgang von 32,5 Prozent im Export und von 36 Prozent bei den Importgeschäften. 40 Prozent der befragten Unternehmen hätten deshalb Kurzarbeit angemeldet.

„Wir hoffen, dass die Wirtschaft bald wieder ins Rollen kommt“, sagte der Vereinsvorsitzende Willem van der Schalk. „Spätestens in der zweiten Hälfte des Jahres rechnen wir mit einer Produktionssteigerung im internationalen Bereich, insbesondere im fernöstlichen Teil der Erde.“ Dann würden die Importe anziehen. Wie sich der Export verhalte, sei schwer einzuschätzen, da eine Vielzahl an innerdeutschen Produktionsstätten gänzlich gen Null fahren musste.

Gute Nachrichten: Keine neuen Infektionen im Landkreis Lüneburg

Gute Nachrichten aus dem niedersächsischen Landkreis Lüneburg: Am Freitag hat es keine weiteren Corona-Infektionen gegeben. Damit liege die aktuellen Zahl der gemeldeten Fälle bei 162, wie eine Sprecherin des Landkreises mitteilte. 149 Menschen seien bereits genesen.

Derzeit werde niemand mit einer Covid-19-Erkrankung stationär behandelt, 18 Personen hätten sich jedoch am Donnerstag auf das Virus testen lassen und warten noch auf ihre Ergebnisse.

Coronakrise: Theater Kiel beendet Spielzeit vorzeitig

Das Theater Kiel spielt seit inzwischen mehr als fünf Wochen nicht mehr, um zur Corona-Viruseindämmung beizutragen. Für den 30. April hat die Landesregierung einen Stufenplan angekündigt, ob und in welchem Umfang die Bühnen wieder genutzt werden dürfen. „Der geplante Vorstellungsbetrieb ist jedoch bis zur Sommerpause – 30. Juni – nicht mehr möglich, alle Veranstaltungen sind abgesagt, wie das Theater Kiel am Freitag mitteilte.

Das Theater Kiel prüfe nun intern, wie der Stufenplan am besten umgesetzt werden könne, „um dennoch künstlerische Live-Erlebnisse bis zu den Theaterferien zu ermöglichen“. Denn die Sehnsucht des Publikums nach der künstlerischen Begegnung und die Freude auf das gemeinsame Erlebnis mit den Künstlerinnen und Künstlern seien aktuell deutlich zu spüren, heißt es in der aktuellen Mitteilung.

Das Theater Kiel verliert in der Zeit von Mitte März bis zum Ende der Spielzeit nach eigenen Angaben Ticketeinnahmen in Millionenhöhe.

Coronavirus: Die Fotos zur Krise: