Hamburg

Rettungsstation: So soll die Alster sicherer werden

Die Alster ist mit vielen Seglern und Schiffen oft am Rande  eines "Verkehrskollaps": Die Sicherheit soll nun erhöht werden.

Die Alster ist mit vielen Seglern und Schiffen oft am Rande eines "Verkehrskollaps": Die Sicherheit soll nun erhöht werden.

Foto: Pressebild.de/Bertold Fabricius

Ein neues Zentrum für Wasserrettung soll von DLRG und Feuerwehr genutzt werden. Der Bau verzögert sich allerdings.

Hamburg. Die Außenalster bekommt eine Station für die Wasserrettung. In der Nähe des Anlegers "Alte Rabenstraße" auf der westlichen Uferseite soll das Zentrum gebaut werden, am Harvestehuder Weg 1a.

Die Planung dauert bereits mehrere Jahre, dennoch wird sich der Bau erneut verzögern: 2016 war das Projekt der festen Station bereits angeschoben worden. Für die Planung stellte die Hamburgische Bürgerschaft 200.000 Euro bereit.

Nun heißt es von der zuständigen Sprinkenhof GmbH, dem städtischen Immobilienspezialisten, dass die Behörde für Inneres und Sport derzeit eine "Drucksache zur Bereitstellung der weiteren Haushaltsmittel" erstellt. Mit dem neuen Geld soll das Bauvorhaben fortgesetzt werden. Die ursprünglich für Juli 2020 geplante Fertigstellung "wird sich voraussichtlich etwas verzögern", sagte eine Sprinkenhof-Specherin.

Wichtiges Vorhaben für die Sicherheit

Für viele Wassersportler ist die neue Station eine Herzensangelegenheit. Spätestens seit dem Unfall, bei dem ein 13-Jähriger vor Jahren beim Rudern tödlich verunglückte, wurden immer wieder Rufe laut nach einer besseren Sicherung auch der Paddler oder Segler auf der Alster.