Hamburg. Auch Notaufnahmen betroffen. Kliniken von UKE bis Asklepios kritisieren Vorgaben zur Personalstärke und attackieren den Senat.

Patienten müssen sich darauf einstellen, dass Hamburger Krankenhäuser in Zukunft immer häufiger Notaufnahmen schließen oder ganze Stationen sperren. Die Gründe sind nach Angaben der Hamburgischen Krankenhausgesellschaft (HKG) bürokratische Vorgaben und eine verfehlte Gesundheitspolitik. HKG-Geschäftsführerin Dr. Claudia Brase machte im Gespräch mit dem Abendblatt auch den Senat dafür mitverantwortlich. Sie forderte Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD) auf, die auch auf Hamburger Betreiben eingeführten Personaluntergrenzen für Pflegekräfte zu überprüfen.