Ob Hamburg sich um die Sommerspiele 2014 oder 2028 bewerben sollte, soll „ergebnisoffen“ geprüft werden. Das letzte Wort sollen in jedem Fall die Bürger im Rahmen einer Volksbefragung haben.

Hamburg. Wie sich die Zeiten doch ändern. 2003 trugen sehr viele Hamburger, auch und vor allem Politiker, eine kleine, stilisierte Flamme am Revers. Das war ein Statement: Seht her, ich bin „Feuer und Flamme“ für Olympische Spiele in Hamburg. Der Senat um den damaligen Bürgermeister Ole von Beust (CDU) setzte bei dem Thema ganz bewusst auf Emotionen. Doch die Bewerbung mit den „Spielen am Wasser“ scheiterte bekanntermaßen trotz eines hochgelobten Konzepts, schon in der nationalen Auswahl erhielt Leipzig vor allem aus politischen Gründen den Vorzug vor Hamburg.