Tchibo-Kaffeereport

Deutsche verzichten lieber auf Sex als auf Kaffee

Heiner Schmidt
Die „gute Tasse Bohnenkaffee“ steht bei den Deutschen weiterhin hoch im Kurs. Mehr als die Hälfte kann auf das Koffeingetränk auf keinen Fall verzichten. Das hat der Hamburger Kaffeeröster Tchibo herausgefunden.

Die „gute Tasse Bohnenkaffee“ steht bei den Deutschen weiterhin hoch im Kurs. Mehr als die Hälfte kann auf das Koffeingetränk auf keinen Fall verzichten. Das hat der Hamburger Kaffeeröster Tchibo herausgefunden.

Foto: Jean-Francois Badias / dpa

Tchibo leuchtet den deutschen Kaffeetrinker aus – mit überraschenden Erkenntnissen. Beliebter als das Koffeingetränk ist nur eines.

Hamburg. Für mehr als ein Drittel der Deutschen (35,8 Prozent) ist Sex ein absolut unverzichtbarer Bestandteil ihres Lebens. Auf Kaffee würden sogar mehr als die Hälfte der Bevölkerung (52,9 Prozent) niemals verzichten wollen. Das ist das wohl „heißeste“ Ergebnis des jüngsten Tchibo-Kaffeereports, den der Hamburger Röster gemeinsam mit dem Hamburger Wirtschaftsmagazin „brand eins“ und dem Hamburger Statistik-Unternehmen Statista erstellt und veröffentlicht hat. Die Deutschen verzichten lieber auf Sex als auf Kaffee.

Auch Smartphone und Auto wichtiger als Sex

Die körperliche Liebe hat demnach noch zwei weitere große Konkurrenten im Leben der Deutschen. Ein Leben ohne Smartphone können sich 42,9 Prozent der Menschen nicht mehr vorstellen. Mehr noch als Sex gilt auch das Auto als als unverzichtbar. Das jedenfalls sagen immerhin 36,3 Prozent der 5000 Menschen, die für den Report befragt wurden. Spitzenreiter in der Rangliste des Unverzichtbaren ist aber die Familie mit knapp 60 Prozent.

Hamburger sind „heavy User“

Ansonsten bestätigt der aktuelle Report vieles, was schon in den Vorgängerstudien über den deutschen Kaffeetrinker an sich herausgefunden wurde: Fast 90 Prozent gönnen sich täglich mindestens eine Tasse, im Durchschnitt sind es 3,2 Tassen pro Tag. In Schleswig-Holstein, dem Spitzenreiter der Bundesländer-Rangliste jedoch 3,6. Hamburg folgt in dieser Statistik mit 3,4 Tassen täglich auf Platz drei.

Virtuelle Kaffeekränzchen boomen

Deutliche Spuren hat die Corona-Pandemie in dem Zahlenwerk hinterlassen. Coffee-to-go wird seltener geordert. Weil viele im Homeoffice waren, stieg der Kaffeeverbrauch daheim. Und: Immer mehr vor allem jüngere Kaffeetrinker treffen sich mit Kolleginnen und Kollegen, Gleichgesinntinnen und Gleichgesinnten zum „virtuellen Kaffeekränzchen“ vor der Laptop-Kamera.

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