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Boat Show in Hamburg nach zwei Jahren wieder eingestellt

Die Hamburg Boat Show in den Messehallen.

Die Hamburg Boat Show in den Messehallen.

Foto: Marcelo Hernandez / HA

Die Aussteller sind mit ihren Geschäften dabei dennoch sehr zufrieden gewesen. An einer Nachfolgeveranstaltung wird gearbeitet.

Hamburg.  Schnelles Ende einer neuen Messe: Nach nur zwei Jahren wird die Hamburg Boat Show in Hamburg wieder eingestellt. Nach der letzten Show, die vom 23 bis 27. Oktober auf dem Hamburger Messegelände stattgefunden hatte, wurde noch ein positives Fazit gezogen: 27.500 Besucher und 300 Aussteller. „Das Fachpublikum hat unsere Messe im Norden gut angenommen“, sagte Torsten Conradi, Präsident des Deutschen Boots- und Schiffbauer-Verbandes (DBSV) und Veranstalter der Messe. Die Aussteller seien mit ihren Geschäften sehr zufrieden gewesen.

Nach dem Scheitern der Hanseboot 2017 hatte der DBSV mit der Messe Friedrichshafen und der Hamburg Messe eine Nord-Süd Allianz geschmiedet, um weiter eine maritime Messe in der Hansestadt zu haben. Friedrichshafen hatte das operative Geschäft übernommen – und Hamburg vermietete die Flächen.

Aussteller waren zufrieden mit der Messe

Die blieben aber zum Teil leer, in diesem Jahr zu 30 Prozent, wie DBSV-Geschäftsführer Claus-Ehlert Meyer sagt. Es sei zwar richtig, dass die Aussteller sehr zufrieden mit der Messe waren. „Aber es hätten mehr Aussteller sein müssen, um die Kosten zu decken. Auch im zweiten Jahr ist es nicht besser geworden“, sagt Meyer. Der Verband blieb auf Kosten im sechsstelligen Eurobereich sitzen.

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Aus wirtschaftlichen Gründen könne es deshalb in dieser Form eine Fortsetzung nicht mehr geben, heißt es in einer Mitteilung des Verbandes. An einer Nachfolgeveranstaltung wird gearbeitet. „Vor allem die Segelmacher sind auf eine solche Veranstaltung angewiesen“, sagt Meyer. Aber die Aussteller müssten stärker in Vorleistung gehen. „Wir sind optimistisch, der Branche im Herbst 2020 wieder ein attraktives Event bieten zu können“, so Meyer.