Verhandlungen

Tarifeinigung bei Bäderland – bis zu zwölf Prozent mehr

Die Bäderland-Mitarbeiter beim Streik (Archivbild).

Die Bäderland-Mitarbeiter beim Streik (Archivbild).

Foto: Miriam Opresnik

Auch im Rahmentarifvertrag gab es Verbesserungen. Die Feiertagszuschläge werden unter anderem auf 150 Prozent angehoben.

Hamburg.  Gewerkschaft und Arbeitgeber konnten nach zähen Verhandlungen und zwei Streiktagen eine Tarifeinigung für die Hamburger Bäderland GmbH erzielen. So haben sich die Tarifpartner nach Angaben der Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di unter anderem auf eine Entgelterhöhung um 205 Euro pro Monat in zwei Stufen verständigt.

Je nach Entgeltgruppe sind das laut Ver.di Gehaltssteigerungen von bis zu zwölf Prozent. Ab 1. Juni bekommen die Beschäftigten in den Hallen- und Freibädern rückwirkend 130 Euro pro Monat mehr. Ab 1. Juni 2020 gibt es weitere 2,8 Prozent oder mindestens 75 Euro zusätzlich. Teile der zweiten Entgelterhöhung können in bis zu drei zusätzliche Urlaubstage umgewandelt werden.

Auch im Rahmentarifvertrag gab es Verbesserungen. Für außerplanmäßig anfallende Arbeitszeit erhalten die Beschäftigten eine Zulage von 25 Prozent ab der ersten Stunde. Die Feiertagszuschläge werden auf 150 Prozent angehoben. Die Einigung muss noch von der Tarifkommission abgesegnet werden.