Der scheidende Präsident der Bundesbank lehrt ab Juni an der University of Chicago. Auch als Ackermann-Nachfolger wird Weber gehandelt.

Frankfurt/Main. Axel Weber hat das Kriegsbeil begraben. Bei seinem vielleicht letzten großen öffentlichen Auftritt als Präsident der Bundesbank weist er jeden Verdacht zurück, er verlasse den Rat der Europäischen Zentralbank im Streit. „Ich bereue keinen Tag, an dem ich Geldpolitik in Europa mitgestalten durfte“, sagt der Akademiker aus der Pfalz, der ausgerechnet an diesem Dienstag seinen 54. Geburtstag feierte – und im Juni für ein Jahr an die University of Chicago wechseln wird.