Recklinghausen. Ein Junge stirbt bei Zugunglück in Recklinghausen, ein weiterer ist schwer verletzt. Zum Unfallhergang sind viele Fragen offen.

Es sind Stunden der Angst am Donnerstagabend in der Ruhrgebietsstadt Recklinghausen. Ein Güterzug, das ist die nackte Nachricht, soll „mehrere junge Menschen“ erfasst haben. Polizei und Feuerwehr suchen auf den Gleisen, gleichzeitig suchen die Eltern unter einer Eisenbahnbrücke: Ihre Kinder sind nicht da. Als Seelsorger die Angehörigen endlich finden, bekommen alle Nachbarn auf der Straße und in den Fenstern mit, was geschehen ist: Ein zehnjähriger Junge ist tot. Sein ein Jahr jüngerer Freund ist schwerst verletzt. Eine Notoperation rettet in der Nacht zum Freitag sein Leben.